Geheilt & versorgt: Wie eine alte Frau aus Madagaskar Gott erlebt

Marie Julienne lebt in Ankazondandy, einer kleinen Stadt in Zentralmadagaskar. Madagaskar gehört zu den ärmsten Ländern der Welt – eine Realität, die sich auch in Marie Juliennes Leben bemerkbar macht. Die Familie lebt von Ackerbau und Viehzucht. Die 66-Jährige hat neun Kinder und 16 Enkelkinder. Nicht alle von ihnen leben im Dorf; einige sind nach Antananarivo, der Hauptstadt Madagaskars, gezogen – wie so viele andere, die auf der Suche nach einem besseren Leben sind. Die Älteren, wie Marie Julienne und ihr Mann, bleiben zurück.

„Ohne Jesus wäre ich heute nicht am Leben“

Um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, geht das Ehepaar fischen, arbeitet auf dem Feld oder versucht, kleine bezahlte Arbeiten zu finden. Als Pastor Jacques, der Leiter einer lokalen Gemeinde, ihr von Jesus erzählte, kam Hoffnung in ihr Leben. „Pastor Jacques hat mir den richtigen Weg gezeigt. Wenn Jesus nicht gewesen wäre, wäre ich heute nicht mehr am Leben!“, ist Marie Julienne überzeugt. Eine Krankheit machte die alte Frau innerhalb weniger Tage blind und taub – doch sie klammerte sich an ihren neuen Glauben. „Egal, wo ich war, auf dem Feld oder beim Gehen, ich betete für meine Heilung“, sagt Marie Julienne. Und tatsächlich: Gott machte sie gesund. „In der Bibel steht, dass die Tauben hören, die Stummen sprechen und die Lahmen gehen können – und in meinem Leben ist das wahr geworden!“, freut sie sich.

Gott verdoppelt den Segen

Das Leben von Marie Julienne und ihrer Familie ist immer noch von vielen Entbehrungen gekennzeichnet und oft wissen sie nicht, was sie essen sollen. Doch immer wieder erleben sie, wie Gott sie versorgt. „Gott sagt in seinem Wort, dass wir teilen und ihn darin prüfen sollen, ob er uns versorgt“, sagt Marie Julienne. „Und das machen wir. Wir testen Gottes Versorgung und er tut es jeden Tag aufs Neue. Und wenn wir es teilen – dann verdoppelt er den Segen.“ Durch Gott ist sie geheilt und versorgt.

Marie Julienne aus Madagaskar
Viele praktizieren okkulte Bräuche

Doch nur wenige Menschen in Madagaskar kennen den lebendigen Gott. Viele von Ihnen praktizieren okkulte Bräuche. „Ich mache da nicht mit, weil ich fest im Glauben stehe. Ich möchte mit so etwas wie Hexerei nichts zu tun haben“, sagt Marie Julienne. Leider ist das bei ihren Kindern anders. Bisher kennt keines von ihnen Gott. Eine Tochter zeigte nach dem Besuch eines traditionellen Heilers sogar Anzeichen dämonischer Belastung. Doch die zähe Frau gibt die Hoffnung nicht auf – schließlich hat Gott auch in ihrem Leben gewirkt. „Mein Mann und ich waren tabakabhängig und er hat viel Alkohol getrunken“, erinnert sie sich. Doch Gott hat sie befreit. Ihr Mann nimmt an einer Bibelstudiengruppe in Pastor Jacques‘ Gemeinde teil. Er freut sich schon sehr, bald seine erste eigene Bibel zu besitzen und auch zu Hause darin lesen zu können.

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