Reisetagebuch

Ghana-Blog

Rebecca verlässt ihren Götzenglauben
15.01.2020 Rückblick auf Tag 1 in Ghana

Unser ghanaischer Leiter Ahmed Quarshie und der Missionskoordinator Daniel Obuba fahren mit uns am ersten Morgen von der Hauptstadt Accra im Süden Ghanas in die Voltaregion.

Das Bodenblech von unserem Minibus tangiert immer wieder die sandig hügelige Straße. Aber unser ghanaischer Fahrer fährt unbekümmert über Stock und Stein.

Daniel, Nachbarin von Rebecca, Reinhard, Ahmed, Godsent, Neffe von Godsent, Samuel (Fahrer), Rebecca, Samu, Godwin, Michael

Unsere erste Station führt uns zu dem Ehepaar Rebecca und Godsent. Sie leben in dem Dorf Sokode Gbogame ca. 3 Autostunden von Accra entfernt. Rebecca verkauft Kleider und kosmetische Artikel auf dem Markt. Ihr Mann ist bei der Forstbehörde beschäftigt. Rebecca ging bis vor kurzem einmal jährlich zu einer Kultstätte, bei der sie einer umhüllten Götterstatue ein Tieropfer brachte. Obwohl Godsent schon vor 5 Jahren zum Glauben an Jesus kam, ließ sich Rebecca nie in einen christlichen Gottesdienst einladen. Aber als ihr Fuß im letzten Jahr enorm anschwoll und ihr die Ärzte im Krankenhaus schon eine Amputation empfahlen, bekam sie Besuch vom Gemeindegründer Godwin. Er hatte von ihrem Unglück gehört, von dem viele im Dorf annahmen, dass es durch schwarze Magie einer Familie initiiert wurde, die Rebecca und Godsent feindlich gesinnt waren. Der Gemeindegründer bot Rebecca Gebet und Bibelstudium an. Sie willigte ein und so begannen sie mit einem Philippuskurs. Nach kurzer Zeit wurde es mit ihrem Fuß besser und die Frohe Botschaft von Jesus veränderte ihr Herz. Heute kann sie wieder laufen und will gemeinsam mit ihrem Mann in der kleinen Gemeinde von Godwin einen Jüngerschaftskurs machen.

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