Reisetagebuch

Madagaskar-Blog

Kein Strom, aber kraftvolle Gemeinschaft
28.04.2018 Tag 2 in Madagaskar

Wir fahren mit dem Auto von der Hauptstadt Richtung Nordosten ins 210 km entfernte Abhahibo. Unterwegs machen wir einen kleinen Abstecher zu einer Gemeinde in Antilanatubi. Schwester Lynn führt gerade einen Grundkurs des Glaubens mit einem Dutzend Teilnehmern durch. Als wir aus dem Auto steigen, formiert sich die Gruppe und begrüßt uns mit einem schwungvollen Lied. In der Gemeinde werden derzeit 6 Bibelgruppen durchgeführt.

Nach sechseinhalb Stunden Fahrzeit und unzählig vielen Schlaglöchern kommen wir in der Gemeinde von Pastor Alimanjaka in Abhahibo an. Es ist Samstagnachmittag und die Gemeinde wartet schon mit 120 Besuchern auf uns. Die Lobpreismusik ist ohrenbetäubend, aber alle sind trotz unserer Verspätung ausgelassen fröhlich. Wir feiern die Bibelübergabe von 11 Geschwistern und den Abschluss eines Jüngerschaftskurses von weiteren 9 Personen. Einige von ihnen berichten der Gemeinde von den Veränderungen, die durch das gemeinsame Bibelstudium bei ihnen stattgefunden haben. Gerade die herzliche Gemeinschaft hat ihre Verbundenheit mit der Gemeinde gestärkt.

Da es in dem Dorf kein Stromnetz gibt, wirft Pastor Alimanjaka für das Aufladen unserer Akkus noch sein benzinbetriebenes Notstromaggregat an. Der Strom kommt in Madagaskar an vielen Orten eben doch nicht aus der Wandsteckdose ;) 

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