Reisetagebuch

Mosambik-Blog

Wachmann berichtet von Bewahrung in höchster Not
28.02.2016 Tag 3

Wir sind bei der Maranatha-Missionsgemeinde in Infulene (ca. 9 km von Maputo entfernt) zum Gottesdienst eingeladen. Das Gebäude ist seit mehreren Jahren im Rohbau. Sonntags wird eine große Lastwagenplane über den ca. 65 Besuchern gespannt. In abwechselnder Folge singen verschiedene Teams über 40 Minuten lang Loblieder. Dazwischen erzählt der 54-jährige Hilarion der Gemeinde ein eindrückliches Zeugnis.

Er arbeitet als privater Wachmann vor einer großen Villa. Vor 10 Tagen wurde er mit drei weiteren Wachmännern von bewaffneten Männern überwältigt und im Garten des Hauses mit Draht und Seil gefesselt und geknebelt neben den Swimmingpool gelegt. Mehrfach drohte einer der Gangster damit, sie im Swimmingpool zu ertränken. Die 4 Wachmänner erlebten Todesängste. Während die Verbrecher einige Gegenstände aus dem Haus räumten betete Hilarion um Bewahrung. Und Gott erhörte sein Gebet. Einer der Männer wollte sie erschießen, aber die anderen hielten ihn davon ab und machten sich schleunigst mit ihm aus dem Staub. In der Gemeinde war die Freude über Hilarions Bewahrung groß.

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