Reisetagebuch

Thailand-Blog

Geschichte Thailands kompakt
19.03.2019 3 Tage vor der Reise

Die Wiege Thailands

Im 13. Jahrhundert wird das Königreich Sukhothai gegründet, das als Wiege Thailands gilt. Während der Regentschaft Königs Rama Khamhaengs wird der größte Umfang des Reichs erlangt. Weite Teile des heutigen Thailands sind umfasst. Die Thai-Schrift wird entwickelt und die buddhistische Religion eingeführt.

1351 wird durch U Thong ein neues Königreich gegründet, in das das geschwächte Reich Sukhothai übergeht. Der Führer nennt sich fortan Rama Thibodi und macht Ayutthaya zur Hauptstadt des neuen Reichs. Es beginnt eine Zeit des Wohlstandes. Doch 1767 fällt Ayutthaya an die Birmanen und wird fast völlig zerstört.

Die Hauptstadt gelangt an ihren Platz

1782 besteigt General Chakri als Rama I. den Thron und begründet damit die Chakri Dynastie, aus der die Könige bis heute stammen. Er verlegt die Hauptstadt in das heutige Bangkok und baut dort seinen Palast. Ab 1855 bekommt das Land den offiziellen Namen Siam.

Die Kolonialzeit übersteht Thailand weitgehend unberührt und kann seine Unabhängigkeit bewahren.

Ein neuer Name für das Land

Das 20. Jahrhundert ist gekennzeichnet von häufigen Regierungswechseln zwischen zivilen und militärischen Kräften. 1932 wird die absolute Monarchie in einem fast gewaltlosen Putsch gestürzt. Seither ist Thailand eine konstitutionelle Monarchie. 1939 wird Siam offiziell umbenannt in Thailand, „Land der Freien“.

Ein bedeutender und beliebter König der konstitutionellen Monarchie ist Rama IX., Bhumibol Adulyadej, der das Land 70 Jahre regiert. Er setzt zahlreiche Entwicklungsprojekte um, die die Lebensqualität der Bevölkerung verbessern, z.B. im Gesundheitswesen oder eine optimierte Wasserversorgung für ländliche Gebiete.

Sein Sohn, Maha Vajiralongkorn Bodindradebayavarangkun, trat am 1. Dezember 2016 als Rama X. seine Nachfolge an.

Quellen: Wikipedia, Auswärtiges Amt

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