ALBANIEN

Erfahrungsbericht

Ein Drogenhändler erlebt die Liebe Christi

Klodian

Klodian aus einem Vorort der albanischen Hauptstadt Tirana gerät als Jugendlicher früh auf die schiefe Bahn. Er verkehrt in fragwürdigen Kreisen, nimmt Drogen und verkauft sie auch. Und er wird gewalttätig. Sogar zu Hause schlägt er seine Eltern. „Mein Leben war völlig außer Kontrolle geraten.“ Es kam, wie es kommen musste: Die Polizei verhaftet ihn. In der Zelle versinkt Klodian in Depressionen. Als er das Gefängnis verlassen darf, bleibt er innerlich gefangen: Verschlossen, spricht mit niemandem, nimmt Antidepressiva. 

Musik machte ihn neugierig

Eines Tages hört er in der Nähe seines Elternhauses Musik. Er geht hin. Es ist ein christliches Konzert. Jemand kommt auf Klodian zu und spricht mit ihm über Jesus Christus. Bis dahin wusste er nichts über den christlichen Glauben. Es lässt sich zum Gottesdienst einladen und die Liebe, die ihm dort begegnet, berührt ihn tief: „Wonach sich mein Herz gesehnt hatte, das schien es hier zu geben.“

„Meine Niedergeschlagenheit in Freude verwandelt“

In einem Philippus-Bibelkurs saugt er alles auf wie ein trockener Schwamm: „Mir wurde klar, dass Jesus sein Leben aus Liebe für mich hingegeben hat. So hat er meine Niedergeschlagenheit in Freude verwandelt.“ Diese Liebe verändert bis heute sein Leben. Klodian ist inzwischen ein ruhiger, bedächtiger junger Mann. Voller Hoffnung.