BANGLADESCH

Erfahrungsbericht

Nachfolge inmitten von Bedrängnis

Wie Samuel trotz Widerstand das Evangelium weitergibt

Samuel Früher ängstlich, heute Zeuge Christi: der 34-jährige Samuel.

Dass Christsein schmerzhafte Folgen haben kann, erlebte auch der 34-jährige Samuel aus Bangladesch. Auf dem Weg in ein Nachbardorf wurde er von aufgebrachten muslimischen Männern überfallen. Ihnen war es ein Dorn im Auge, dass er in ihrem Dorf mit jungen Menschen über das Evangelium sprach. Sie schlugen ihn, fesselten ihn an einen Baum und ließen ihn hilflos zurück. Den ganzen Tag war er dort ohne Wasser und Nahrung. Erst am Abend kam jemand vorbei und befreite ihn. Dennoch blieb der Familienvater auch in dieser Lage ganz ruhig: "Ich hatte seltsamerweise keine Angst. Ich betete viel. Gottes Frieden und Stärke umgaben mich."

"Gott hat mich mutig gemacht"

Dabei war Samuel früher mehr der furchtsame Typ: "Bevor ich Jesus kennenlernte, war ich immer sehr ängstlich. Erst Gott hat mich mutig gemacht." Die Nachbarn in seinem Heimatdorf sind vor allem Hindus und Muslime. Nach einer Bibel Liga-Schulung zum Bibelkursleiter begann Samuel – ähnlich wie Philippus in der Apostelgeschichte – Jugendliche in seinem Dorf in der Bibel zu unterweisen. Er hat ein großes Herz dafür, sie mit dem Evangelium bekannt zu machen. 

Schläge und Verletzungen für das Evangelium

Doch seine Leidenschaft für Gottes Wort stieß schnell auf heftigen Widerstand. Schon bald wurde er von einigen ihm nicht bekannten Männern angegriffen und geschlagen und erlitt dabei auch Verletzungen. Aber schon bei diesem ersten Angriff war Samuel erstaunt: Er hatte keinerlei Angst verspürt. Im Gegenteil, sein Einsatzwillen für das Evangelium wurde nur größer: "Stets bin ich auf der Suche nach Möglichkeiten und Wegen, Gottes Wort mit anderen zu teilen."

Gott schenkt Frucht

Gott segnete Samuels Treue. Immer mehr Jugendliche interessierten sich für seine Bibelstudiengruppe. Heute lesen etliche regelmäßig in der Bibel und sprechen auch mit ihren Familienmitgliedern darüber. Samuel erlebt Widerstände, aber auch vermehrt Frucht: "Ich besuche regelmäßig neue Häuser und Familien. Menschen, die das Evangelium früher abgelehnt haben, kommen jetzt zu unserer Gemeinschaft dazu."

Helfen Sie mit!

Wir möchten unseren Partnern 25.200 Euro zur Verfügung stellen. Mit 21 Euro ermöglichen Sie drei Menschen die Teilnahme an einem Bibelkurs wie dem von Samuel und eine eigene Bibel. Und für 60 Euro können zwei Bengalen an einem Lese-Lern-Kurs mit Schulungsmaterial teilnehmen.

Ihre Unterstützung ist eine große Ermutigung für unsere Geschwister in Bangladesch. Danke für Ihre Missionshilfe!

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