BIBEL-ABC

Erfahrungsbericht

"Es hat mein Leben für immer verändert"

Ringyong und sein Sohn in einer Bibellesegruppe

"Mein Name ist Ringyong und ich bin 37 Jahre alt. Ich habe einen Sohn und drei Töchter. Wir leben seit vielen Jahren in den Bandarban-Bergen, eine der drei Bergregionen von Bangladesch. Die Menschen hier sind sehr religiös und haben ein ganz eigenes Glaubenssystem. Wir praktizierten Kramadi, eine Mischung aus Animismus und Anbetung der Familienahnen. Wir verehrten die Götter des Feuers, des Wassers und des Waldes.

"Gott, den ich noch nicht kannte, erhörte mich"

Lange gab es weder Elektrizität noch Medizin noch Schulbildung in unserer Region. Dazu lebten wir in ständiger Angst vor Angriffen bengalisch-muslimischer Siedler oder anderen Stämmen. Als Familie betrieben wir eine Schweinezucht. Das lief nicht gut, reichte aber zum Leben. Doch als sich dann die Schweinegrippe in unserem Dorf ausbreitete, starben alle Schweine. Damit entfiel unsere Lebensgrundlage vollständig. Ich war verzweifelt und erflehte himmlischen Beistand. Und Gott, den ich noch nicht kannte, erhörte mich.

Verändertes Leben - für immer

Ein einheimischer Evangelist besuchte unser Dorf. Das war meine erste Begegnung mit dem christlichen Glauben. Meine Not war so groß und so betete ich mit ganzem Herzen zu diesem Jesus. Und tatsächlich fühlte ich, wie Gott mir sehr nahe war. Da ich kaum lesen und schreiben konnte, lud man mich ein, an einem auf der Bibel basierten Lese-Lern-Kurs teilzunehmen. Das war der Beginn von Gottes Handeln an uns als ganzer Familie und hat mein Leben für immer verändert. Ich kann jetzt viel besser lesen und schreiben. Aber viel wichtiger war: Unser Kurslehrer Longrom hat mir die Bibel lieb und teuer gemacht. Und er betete mit mir nach dem Unterricht.

"Ahnenanbetung ist endgültig vorbei"

Die Zeit der Anbetung von Ahnen und Natur ist endgültig vorbei, denn ich habe Gott als meinen himmlischen Vater und Jesus Christus als meinen Retter kennengelernt. All das hatte enorme Auswirkungen auf mein Leben: Früher fühlte ich oft Hass gegenüber anderen Menschen, heute weiß ich um die Vergebung meiner Sünden und liebe es, offen auf andere zuzugehen. Früher spielte ich viel Karten und habe noch mehr getrunken, heute bin ich frei von diesen Bindungen. Selbst die Armut, die meine Familie seit Generationen im Griff hatte, besteht so nicht mehr. Gott hat uns neu versorgt. 

"Viele wurden neugierig und fragten nach"

Die Menschen in unserem Dorf sehen den großen Unterschied zu unserem früheren Leben. Viele wurden dadurch neugierig und fragten nach. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um Zeugnis zu geben von Jesus und wie er unser Leben verändert. Auch wenn manche Leute Lügen über uns verbreiten, weil wir uns von den Kramadi-Ritualen abgewandt haben, unser Leben und unser Zeugnis sprechen lauter als solche Lügen."

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