MADAGASKAR

Erfahrungsbericht

Erfahrungsbericht

Von der verbitterten Frau zur warmherzigen Menschenfischerin

Safindra war die Frau des Medizinmannes in einem Regenwalddorf. Sie half ihm bei Heilungsritualen für kranke Menschen. Leider war ihre Ehe von wenig Wertschätzung geprägt, denn ihr Mann hatte neben ihr noch acht weitere Frauen. Als er 2006 nach einem Alkoholexzess starb, war sie nur noch Haut und Knochen, einsam und verbittert. "Ich hatte keine einzige Freundin und meine eigene Familie fürchtete sich vor mir", erzählt sie. Von finanzieller Not getrieben begann Safindra, sich Männern für Geld anzubieten.
Dann bekam sie Besuch von einer Evangelistin aus dem Nachbardorf. Safindra hörte das Gleichnis vom verlorenen Sohn, bekam das Evangelium erklärt und wurde eingeladen, Jesu ausgestreckte Hand zu ergreifen. Eigentlich hatte sie einen Neuanfang nicht für möglich gehalten, doch nun unterstellte sie sich voller Vertrauen Jesus. Bald erlebte sie, dass "wem viel vergeben wurde, viel liebt". Sie vergab Menschen, die ihre Seele verletzt hatten. Nach und nach erholte sich auch ihr Körper. Inzwischen ist Safindra eine eifrige Evangelistin sowie Leiterin von Bibelstudiengruppen und hat einige Personen zum Glauben geführt. Wer sie kennenlernt, sieht: Ihre Freude ist ansteckend. Gottes Gnade hat ihr Leben völlig verändert.

Bitte helfen Sie mit, dass mehr Christen auf Madagaskar in einer eigenen Bibel lesen können - aber auch dass geistlich suchende Menschen im Buch der Bücher ihren Retter finden. Wir freuen uns, wenn Sie in Ihrem Umfeld die Aktion BibelStern bekannt machen. In diesem und Anfang des nächsten Jahres wollen wir den Gemeinden auf Madagaskar 140.000 Euro für Bibeln und Studienmaterial zur Verfügung stellen. Sind Sie dabei?

Mehr über das Land und die Menschen auf Madagaskar erfahren Sie im Reisetagebuch.

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