NAHER OSTEN

Erfahrungsbericht

"Menschen brauchen die Bibel"

Wie Yousef im Nahen Osten Zeuge für Jesus ist

Yousef Ist überzeugt, dass Gottes Wort Herzen verändert: Yousef.

Denken wir an die Christen im Nahen Osten, haben wir meist Bilder von Unterdrückung oder Verfolgung im Kopf. Und nicht selten ist das auch so. Andererseits existieren einige der ältesten christlichen Kirchen seit Jahrhunderten als geduldete Minderheiten inmitten einer weitgehend islamischen Umwelt. Aber auch dort bilden sich neue Gemeinden, manche im Untergrund und andere für alle sichtbar mit öffentlich zugänglichen Gebäuden. Gott beruft dazu immer wieder Botschafter, die bereit sind, die Gute Nachricht zu verkündigen und mit Suchenden über Gottes Wort zu sprechen – so wie den Jordanier Yousef.

"Gott sollte meine Pläne ändern dürfen"

Yousef stammt aus einer traditionellen christlichen Familie in Jordanien. Trotzdem hat er erst durch das Zeugnis eines Schulfreundes als Teenager zum lebendigen Glauben an Jesus gefunden. Nach Abschluss eines Studiums im Bereich Hotelmanagement arbeitete er in Restaurants und Hotels. Dort sprach ihn ein christlicher Gemeindegründer direkt an: "Ich bete für dich, dass Gott dein Herz öffnet, um ihm zu dienen." Das traf Yousef. Nicht lange danach kündigte er seine Stelle: "Ich erkannte: Nicht das Streben nach Geld sollte mein Ziel sein, sondern Gott sollte meine Pläne ändern dürfen."

"Menschen müssen erkennen, dass sie die Bibel brauchen"

Inzwischen gehört Yousef zu unserem Bibel Liga-Team im Nahen Osten und bildet Kleingruppenleiter/-innen aus. Vor allem der Vers aus 1. Samuel 3,1 (ELB) wurde ihm wichtig: "Das Wort des Herrn war selten in jenen Tagen". Yousef ist überzeugt: "Das ist auch heute noch meist so. Gott spricht nicht sehr oft jemanden direkt an. Auch die Menschen im Nahen Osten müssen erkennen, dass sie die Schrift brauchen. Gottes Wort offenbart Christus und verändert Herzen."

Arabische Bibel und Schulungsprogramm

Eine große Hilfe dafür sieht Yousef in der leicht zu lesenden arabischen Bibelübersetzung der Bibel Liga und dem klaren Aufbau des Philippus-Schulungsprogramms: "In Jordanien gibt es nichts Vergleichbares, um Menschen mit der frohen Botschaft zu erreichen."

Über 95% der jordanischen Bevölkerung sind Muslime. Die christliche Minderheit kann hier – im Vergleich zu anderen Ländern des Nahen Ostens – relativ sicher ein weitgehend normales Leben führen. Aber muslimische Konvertiten und missionarisch aktive Christen sind dennoch im täglichen Leben Bedrohungen und Unterdrückung ausgesetzt.

Junge Jordanier beim gemeinsamen Bibelstudium (zur Sicherheit wurden die Augen verdeckt) 

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Wir möchten mit 28.000 Euro dazu beitragen, unsere Geschwister im Nahen Osten in ihrem Dienst zu unterstützen. Mit 21 Euro ermöglichen Sie drei Menschen die Teilnahme an einem Bibelkurs und eine eigene Bibel. Mit 70 Euro finanzieren Sie zwei Bibel-Abspielgeräte und die Teilnahme an einem Bibelkurs.

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