AKTUELLES PROJEKT

Programm Philippus an Schulen

PROGRAMM PHILIPPUS AN SÜDAFRIKANISCHEN SCHULEN

Spendenziel: Bibeln und Studienmaterial für Schüler im Wert von 25.000 Euro

Empfänger: Lokale Gemeinden adoptieren Schulen, indem ausgebildete Philippus-Gruppenleiter mit Klassen einen Bibelstudienkurs durchmachen. Allein in der Gauteng-Region gibt es 2.800 Schulen mit durchschnittlich 500 Schülern, die gerne an dem Programm teilnehmen wollen. 

Spendenbarometer

Spendenziel

25.000,00 EUR

Bisher eingegangen

883,00 EUR

Es fehlen noch

24.117,00 EUR

Zielerreichung

3,53 %

Südafrika

Die Bibel Liga Südafrika hat das Projekt ‚Adopt a School‘ (Übernimm eine Schulpatenschaft) für protestantische Partnergemeinden entwickelt. Dabei werden deren Mitarbeiter ausgebildet, das Philippus-Programm an Schulen ihrer Region anzubieten. Das Programm wurde in mehreren Provinzen von den Bildungsbehörden geprüft und den Schulen empfohlen. 2016 konnten 500 Gemeindemitarbeiter dafür geschult werden und 89 Schulen haben den Bibelkurs in ihren Lehrplan integriert.

In den frühen 1990er Jahren war die neue südafrikanische Regierung bestrebt, vieles anders zu lösen als ihre Vorgänger. Alte Regelungen und Handlungsweisen wurden über Bord geworfen. Diesen „Neuerungen“ fielen auch das Gebet und gemeinsame Bibellesen in öffentlichen Schulen zum Opfer. Heute sind die Folgen dieser Entscheidung alarmierend: Eine neue Generation ist herangewachsen, der nachhaltige moralische und ethische Werte nicht vermittelt wurden. Unter vielen Schülern herrschen Gewalt, Drogen- und Alkoholmissbrauch, aber auch Okkultismus und magische Rituale. In den letzten Jahren begannen die Bildungsverantwortlichen die zerstörerischen Folgen dieser Entwicklung zu realisieren. Es fanden Krisentreffen statt und man entschied, auch Kirchen und christliche Organisationen zu konsultieren, um gemeinsam Lösungsansätze zu erarbeiten.

Bibelkurse für Teenager
Auch auf die südafrikanische Bibel Liga war man zugegangen. Seitdem öffnen sich mehr und mehr öffentliche Schulen für das Philippus Programm. Die lokale Bibel Liga bietet den Kurs ‚Friends Forever‘ (Eine Freundschaft, die ewig hält) für Schüler zwischen 9 und 14 Jahren und den ‚G.O.L.D.-Kurs‘ (God-Ordained Life and Dream – Dein Leben, von Gott gewollt mit verheißungsvoller Zukunft) für Teenager ab 15 Jahren an. Beide Kurse vermitteln biblische Glaubensgrundlagen und laden zu einem Leben in der Nachfolge Jesus ein. In den Provinzen Gauteng und Venda, haben im Jahr 2016 über 26.700 Schüler an dem Programm teilgenommen (2017 sind 45.000 Schüler geplant). Die Bibelkurse werden grundsätzlich von geschulten Christen durchgeführt, die für interessierte Schüler dann auch den Kontakt zu einer Gemeinde herstellen können. Inzwischen gibt es erste Erfolgsmeldungen: Das Verhalten der Schülerinnen und Schüler habe sich an den teilnehmenden Schulen deutlich verbessert. Das wiederum hätte auch zu besseren Lernergebnissen geführt. Die Kurse helfen den Schülern wirklich– vor allem bei Entscheidungen“, so Lehrerin Nelson, „und Entscheidungsfindung ist ein wichtiger Aspekt dabei, eine reife und verantwortungsbewusste Person zu werden“. Lina Mahadi, eine Mutter sagt: „Ich bin so froh, dass der Philippus-Bibelkurs an der ‚Klipspruit-Wes Secondary School‘ eingeführt wurden. Ich sehe positive Veränderungen bei meinem Sohn. Er geht inzwischen auch zur Kirche und ist viel disziplinierter. Das Programm ist ein Segen für die Schule und fürunsere Kinder.“

Wenn die Abwärtsspirale endet
Die 14-jährige Buhle ist Schülerin der ‚Ntsikana Primary School‘. Sie lebt in einem Slum in Johannesburg. Ihr Zuhause besteht aus Blech und Pappe, ohne Strom, sauberes Wasser und Kanalisation. Da ihre Mutter als Hausangestellte die ganze Woche weg ist, bleibt Buhle allein – allein in einem Umfeld, in dem Raub, Drogen und Diebstahl an der Tagesordnung sind. So fing sie selber an zu stehlen und andere zu erpressen. Erst durch den von der Schule organisierten Bibelkurs fand diese Abwärtsspirale ein Ende. Das, was sie dort hörte, traf sie ins Mark. Je mehr sie erfuhr, desto mehr zog es sie zu Gott und desto mehr veränderte sich ihr Leben. Die zerrüttete Beziehung zu ihrer Mutter heilte. Und statt von Schwächeren Schutzgelder zu erpressen, verhält sie sich heute anderen gegenüber respekt- und liebevoll. „Ich bin so dankbar“, so der Teenager, „dass Gott mich gefunden hat, wer weiß wo mein Leben sonst geendet wäre.“ Das Licht, das Gottes Wort ihr brachte, teilt sie nun mit anderen. Auch wenn ihre Wohnverhältnisse noch dieselben sind, sie hat sich verändert und das hat alles anders gemacht. Gottes Wort bewegt.

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Südafrika 2016

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