Vers des Tages
Vers des Tages: 1. Samuel 2,9
Er behütet die Schritte seiner Frommen, doch die Gottlosen enden im Dunkel, denn niemand ist stark durch die eigene Kraft.
1. Samuel 2,9 (NeÜ)
Gedanken zum Tagesvers
Ein Ausschnitt aus Hannas Loblied
Wollen wir im Leben bestehen, Widrigkeiten und Schwierigkeiten überwinden? Dann müssen wir uns an den Herrn wenden, den Gott des Himmels und der Erde. Wie Hanna, die die Worte im heutigen Vers des Tages sprach, sollen wir im Gebet zu ihm kommen und von ihm empfangen, was wir brauchen. Hanna suchte den Herrn im Gebet und überwand die Scham und den Schmerz ihrer Unfruchtbarkeit. Aus Dankbarkeit stimmte sie ein Loblied auf den Herrn an, in dem sie viele wunderbare Dinge aufzählt, die er tut (1. Samuel 2,1-10). Der Vers des Tages ist ein Teil dessen, was sie dort aufzählte.
„Er behütet die Schritte seiner Frommen“
Was bedeutet es, dass Gott „die Schritte seiner Frommen“ behütet? Der Herr bewahrt Menschen davor, auf ihrem Lebensweg zu straucheln. David sagte es so: „Denn du hast mich vor dem Tod gerettet, meine Füße vor dem Sturz bewahrt, damit ich vor Gott im Licht des Lebens vorwärtsgehen kann“ (Psalm 56,14). Und in Psalm 91,11-12 steht: „Denn er schickt seine Engel für dich aus, um dich zu behüten, wo immer du gehst. Sie werden dich auf Händen tragen, damit dein Fuß an keinen Stein stößt“. Selbst wenn wir stolpern, stürzen wir doch nicht hin, denn der Herr hält uns fest an der Hand (Psalm 37,24).
„Doch die Gottlosen enden im Dunkel“
Was ist mit den gottlosen Menschen gemeint, die im Dunkel enden? Wer ohne Gott lebt, erwartet keine Hilfe und Orientierung von ihm. Die Folge ist: „Am hellen Tag stoßen sie an wie im Dunkeln und tappen am Mittag wie in der Nacht“ (Hiob 5,14). Noch schwerwiegender ist, dass sich solche Menschen, die sich vom Herrn abgewendet haben, damit eine traurige Entscheidung getroffen haben. Der 2. Thessalonicherbrief formuliert die Konsequenz drastisch: „Sie sind dann für immer vom Herrn getrennt und von seiner Macht und Herrlichkeit ausgeschlossen“ (2.Thessalonicher 1,9b).
„Denn niemand ist stark durch die eigene Kraft“
Wie ist das mit unserer eigenen Kraft? Gottlose Menschen scheitern, weil sie glauben, aus eigener Kraft siegen zu können und aus eigener Kraft erfolgreich zu sein. Das Volk Gottes hingegen besteht, weil es erkennt, dass alles vom Herrn abhängt: „Nicht durch Heeresmacht und menschliche Gewalt wird es geschehen, sondern durch meinen Geist“ (Sacharja 4,6).
Hannas Botschaft ist klar: Wahre Stärke und Kraft finden wir nicht in der Welt oder in eigener Anstrengung, sondern allein im Herrn. Also wenden wir uns mit Bitten und Flehen, Dank und Lob an ihn!
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