Vers des Tages
Vers des Tages: Apostelgeschichte 2,21
Jeder, der dann den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.
Apostelgeschichte 2,21 (NGÜ)
Gedanken zum Tagesvers
In seiner bekannten Pfingstpredigt zitierte der Apostel Petrus die Worte des heutigen Vers des Tages aus der Prophetie von Joel (Joel 2,28-32). Es sind Worte, die das beschreiben, was Petrus „Ende der Zeit“ nennt (Apg 2,17; andere übersetzen auch „in den letzten Tagen“). Mit „Ende der Zeit“ meint er die Zeit, in der Gott seinen Heiligen Geist über die Menschen ausgießt, die Tage zwischen Pfingsten und der Wiederkunft von Jesus Christus. In der Endzeit wird „jeder, der den Namen des Herrn anruft, gerettet werden“. Wir leben jetzt in der Endzeit; deshalb werden auch wir gerettet werden, wenn wir den Namen des Herrn anrufen.
Rettung – für alle Ewigkeit
Petrus bezeugt in seiner Predigt, dass dieser Herr aus dem Vers des Tages kein anderer ist als der auferstandene und erhöhte Jesus Christus (Apg 2,36). Das „Anrufen“ des Namens Jesu ist der Ausdruck tiefen Glaubens und Umkehr (Apg 2,37-41). Es ist der Schritt, durch den wir uns ihm ganz als unserem Herrn und Retter anvertrauen.
Die Worte des Petrus sind auf zwei Arten zu verstehen: Zum einen bedeutet die „Rettung“, dass wir auf ewig gerettet werden, wenn wir den Namen des Herrn anrufen. Wenn wir sterben, werden wir bei Jesus sein, und bei der Wiederkunft Jesu werden wir mit unserem Leib auferweckt und können uns über einen neuen Himmel und eine neue Erde freuen. Diejenigen, die den Namen des Herrn anrufen, sind für immer in Sicherheit beim Herrn.
Rettung – im Hier und Jetzt
Auf der anderen Seite bedeutet das Zitat des Petrus, dass wir hier und jetzt Rettung erfahren. Mit anderen Worten: Das Heil ist nicht nur zukünftige Realität. Es gilt auch in der Gegenwart. Wenn wir auf Prüfungen, Schwierigkeiten, Bedrängnis und Verfolgung stoßen, können wir den Namen des Herrn anrufen. Wir dürfen vertrauen, dass der Herr auf unser Rufen antwortet und uns gibt, was wir brauchen, um Schwierigkeiten zu ertragen und zu bestehen. Wie Paulus sagt: „Ich vermag alles durch den, der mich stark macht“ (Philipper 4,13), wobei er sich auf die Kraft bezieht, jede Lebenslage, ob Bedrängnis oder Überfluss, in Christus meistern zu können.
Den Herrn anrufen – jeden Tag
Der springende Punkt ist also, dass wir den Namen des Herrn nicht nur einmalig zur Rettung anrufen, sondern jeden Tag. Ob in der tiefsten Not oder in der simplen Routine unseres Alltags: Wir dürfen mit großem Eifer zu Jesus rufen. Denn wer den Namen des Herrn anruft, vertraut sich bewusst seiner Fürsorge und Führung an. Lasst uns heute bewusst diesen Namen anrufen, im vollen Vertrauen, dass unser Herr unsere ewige Sicherheit ist und unsere gegenwärtige Stärke.
„Rettung“ an der Türklinke
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