09.06.2026

Tasse Kaffee mit offener Bibel - Vers des Tages Foto: StockSnap von Pixabay über Canva
Vers des Tages - Kaffeetasse mit Bibel mit Blick aufs Wasser Foto: StockSnap von Pixabay über Canva

Vers des Tages

Vers des Tages: Apostelgeschichte 7,9-10

Sie, die Stammväter, waren neidisch auf Josef und verkauften ihn als Sklaven nach Ägypten. Doch Gott war mit ihm und rettete ihn aus all seinen Bedrängnissen. Gott bewirkte, dass Josef Annahme beim Pharao, dem Herrscher von Ägypten, fand, und stattete ihn mit Weisheit aus. Der Pharao setzte ihn als Regent über Ägypten und über seine gesamte Palastverwaltung ein.

Apostelgeschichte 7,9-10 (das Buch)

Gedanken zum Tagesvers

Gott verlässt uns nicht – selbst wenn es so scheint
 
Josef wurde von seinen Brüdern aus Neid verkauft und später unschuldig ins Gefängnis geworfen. Wer nur auf Josefs äußere Lebensumstände schaut, könnte zu dem Schluss kommen, dass Gott ihn verlassen hatte. Doch die Bibel zeichnet ein anderes Bild. In Apostelgeschichte 7,9-10 heißt es: „Doch Gott war mit ihm und rettete ihn aus all seinen Bedrängnissen. Gott bewirkte, dass Josef Annahme beim Pharao, dem Herrscher von Ägypten, fand“. Trotz aller Rückschläge blieb Gott an Josefs Seite. Und das ist auch heute noch wahr: Gottes Nähe gilt nicht etwa nur den Menschen, bei denen alles zu laufen scheint, sondern gerade auch denjenigen, die in Not sind.
 
Gottes Zusagen stehen
 
Wenn wir durch schwere Zeiten gehen, liegt vielleicht der Gedanke nahe, Gott habe sich von uns abgewandt. Es kann sein, dass wir bisher treu mit Gott unterwegs waren und dann plötzlich Rückschläge, Enttäuschungen oder Schmerz erleben und uns fragen, wo Gott geblieben ist. Doch die Bibel spricht eine andere Sprache. In 5. Mose sagt Mose dem Volk Gottes zu: „Seid stark und mutig! Fürchtet euch nicht und lasst euch nicht vor ihnen grauen, denn der HERR, dein Gott, geht selbst mit dir; er wird dich nicht aufgeben, noch dich verlassen!“ (5. Mose 31,6; Schlachter). Gott bleibt treu, und das gilt selbst dann, wenn wir ihn nicht spüren oder verstehen können, was er tut.
 
Darüber hinaus wirkt er aktiv in unserem Leben. Er ist nicht nur passiv anwesend, sondern greift ein und kommt uns zur Hilfe: „Weil er zu mir ruft, will ich ihn erhören. Ich bin bei ihm in der Bedrängnis, ich reiße ihn heraus und bringe ihn zu Ehren!“ (Psalm 91,15)
 
Gottes Treue bleibt
 
Gottes Eingreifen bei Josef sah so aus, dass er ihm Gnade und Weisheit vor dem Pharao gab. Gottes Möglichkeiten sind unbegrenzt: Wenn er es für richtig hält, kann er uns ebenfalls Gunst bei einflussreichen Menschen schenken. Auf jeden Fall dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott Wege ebnet und uns hilft, das Ziel zu erreichen, das er für uns vorgesehen hat, selbst wenn wir uns machtlos fühlen. In Psalm 84,12 lesen wir von seiner Güte: „Denn der HERR, Gott, ist für uns Sonne und Schutzschild. Ja, Gunst und Würde verleiht der HERR. Nichts, was gut ist, versagt er denen, die ehrlich leben“.
 
Wenn wir uns diese Wahrheit zu Herzen nehmen, können wir in schwierigen Zeiten standhalten. Wir dürfen wissen: Gott verlässt uns nicht, so wie er auch Josef nicht verlassen hat. Auch wenn Umstände oder Menschen uns das Gegenteil einreden wollen: Gottes Treue bleibt.
 
 
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