07.09.2025

Tasse Kaffee mit offener Bibel - Vers des Tages
Vers des Tages - Kaffeetasse mit Bibel mit Blick aufs Wasser

Vers des Tages

Vers des Tages: Apostelgeschichte 9,31

Die Gemeinde in ganz Judäa, Galiläa und Samarien erlebte nun eine Zeit der Ruhe und des Friedens. Die Christen wurden im Glauben gefestigt und lebten in Ehrfurcht vor dem Herrn. Und weil der Heilige Geist ihnen zur Seite stand, wuchs die Gemeinde ständig weiter.

Apostelgeschichte 9,31 (NGÜ)

Gedanken zum Tagesvers

Eine vorbildliche Gemeinde
 
Wie könnten Christen besser leben als in der Ehrfurcht vor dem Herrn und mit  dem Beistand des Heiligen Geistes? Als ich diesen Vers in meiner stillen Zeit las, dachte ich: „Wow! Ich wünsche mir, dass auch meine Gemeinde so lebt.“
 
Wenn die Gemeinde Widerstand erlebt
 
Im ersten Teil des Kapitels 9 der Apostelgeschichte erfahren wir, wie die Christen des Neuen Testaments von einem ihrer größten Widersacher befreit werden, Saulus von Tarsus. Er erlebt eine geradezu dramatische Bekehrung zu Jesus Christus und beginnt sofort damit, so vielen Juden wie möglich zu beweisen, dass Jesus der Messias ist. Ach, wenn unser Gott doch nur alle seine Feinde auf diese Weise bekehren würde! Doch weil Gott das nicht tut, stellt sich uns die Frage, wie die Gemeinde trotz Widerstände und trotz ihrer Gegner wachsen kann.
 
Die Gemeinde Jesu ist nicht wehrlos
 
Gott hat uns nicht wehrlos uns selbst überlassen. Er hat uns den Heiligen Geist gegeben, der uns führt. Außerdem haben wir das kraftvolle Werkzeug des Gebets, durch das wir den anrufen können, der weitaus größer ist als jeder Feind, dem wir begegnen. Und wir haben einander, Menschen, die sich gegenseitig stützen. Der Vers des Tages nennt drei geografische Regionen, verwendet jedoch das Wort „Gemeinde“ in der Einzahl. Wir sollten diesem Vorbild folgen und uns Christen ebenfalls als eine große zusammengehörende Gemeinde betrachten.
 
Auch wir, alle Gemeinden unseres Landes, ja, der Welt, sind Glieder des einen Leibes Christi. Wenn wir gemeinsam die Waffenrüstung Gottes anlegen, können wir den Machenschaften des Teufels entgegentreten. Für sich genommen sind wir schwach, aber wenn alle Gemeinden zusammenarbeiten, gehen wir aufrechter und furchtloser.
 
Der Tag kommt, an dem sich jedes Knie beugt
 
Lasst uns für diese Einheit beten. Und auch wenn die weltweite Gemeinde derzeit noch keine Ruhe vor ihren Widersachern hat, wissen wir: Der Tag wird kommen, an dem sich jedes Knie beugen wird und alles in seine richtige Ordnung gebracht wird. Bis dahin wollen wir weiter in der Ehrfurcht vor dem Herrn und mit dem Beistand des Heiligen Geistes leben. Möge die Gemeinde durch seine Kraft wachsen!
 
Von Grace Barnes, Ehrenamtliche Mitarbeiterin von Bible League International, USA


Hilfreiche Impulse für Ihr Gebetsleben

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