01.05.2026

Tasse Kaffee mit offener Bibel - Vers des Tages Foto: StockSnap von Pixabay über Canva
Vers des Tages - Kaffeetasse mit Bibel mit Blick aufs Wasser Foto: StockSnap von Pixabay über Canva

Vers des Tages

Vers des Tages: Lukas 10,40

Martha hingegen machte sich viel Arbeit, um für das Wohl ihrer Gäste zu sorgen. Schließlich stellte sie sich vor Jesus hin und sagte: „Herr, findest du es richtig, dass meine Schwester mich die ganze Arbeit allein tun lässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen!“

Lukas 10,40 (NGÜ)

Gedanken zum Tagesvers

Maria und Martha

Jesus und seine Jünger verbrachten eine Weile im Haus von Martha und Maria. Während Martha sich um alle Bewirtungsfragen und Essensvorbereitungen kümmerte, setzte sich Maria zu Jesu Füßen und hörte ihm zu. Als Martha sich beschwerte, dass sie alles allein machen musste, antwortete Jesus: „Martha, Martha… du bist wegen so vielem in Sorge und Unruhe, aber notwendig ist nur eines. Maria hat das Bessere gewählt, und das soll ihr nicht genommen werden“ (Lukas 10,40-42).

Was ist wichtiger: Dienst für Jesus oder Jesus selbst?
 
Erkennen Sie sich ein Stück weit in Martha wieder? Dann haben Sie etwas mit vielen anderen gemeinsam. Wir sind gerne bereit zu dienen und übernehmen Verantwortung. Und daran ist auch nichts auszusetzen. Jesus selbst ruft uns ja zum Dienen auf (Lukas 22,24-30). Auch Paulus fordert uns auf, unser Leben als lebendiges Opfer hinzugeben – das sei unser angemessener Gottesdienst (Römer 12,1).
 
Marthas Problem war nicht ihr Einsatz, sondern ihr verschobener Fokus. Sie war so fixiert auf ihre Aufgaben, dass sie der Gegenwart Jesu und seinen Worte nicht die nötige Aufmerksamkeit schenkte. Dabei hätte Martha sicherlich beides tun können – vorbereiten und trotzdem auf Jesu Worte hören. Und als Nebeneffekt davon wuchs der Ärger gegenüber ihrer Schwester Maria.

Wie wir den Fokus auf Jesus halten

Das kennen Sie vielleicht auch: Aufgaben drängen sich in den Vordergrund, Gedanken kreisen um das, was noch erledigt werden muss, und innerlich werden wir unruhig, vielleicht sogar ärgerlich. Hier setzt Jesu Einladung an: Er ruft uns nicht zuerst zu mehr Einsatz auf, sondern zurück in die Gemeinschaft mit ihm. Denn nicht unser Tun trägt uns, sondern die Nähe zu Jesus. Aus dieser Beziehung zum Herrn heraus bekommt alles, was wir tun, seinen richtigen Platz und seine Kraft.

Darum dürfen wir uns bewusst Zeiten nehmen, in denen wir auf Jesus hören und zur Ruhe kommen. Das verändert unseren Alltag. Unser Dienst wird leichter, weil er nicht mehr aus Druck heraus entsteht, sondern aus der Verbindung mit Jesus. So entscheiden wir uns immer wieder neu für das, was wirklich zählt. Auch mitten im Tun können wir innerlich bei ihm bleiben, mit ihm reden und auf ihn hören. Er ist schließlich unser Herr, die Quelle unserer Hilfe (Psalm 121,1-2).

Nützliches für Ihre Zeit mit Jesus

Hier haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt, um dran zu bleiben an der engen Verbindung mit Jesus. Unsere Bibelvers-Materialien können ebenso nützlich für Sie sein wie Apps fürs Bibellesen oder fürs Gebet.

Eine Möglichkeit ist das Tagebuch 365. Es kombiniert Platz für eigene Gedanken mit einem Bibel-Leseplan, Bibelversen des Tages und Impulsen zum Thema „Jesus und du“. So unterstützt es Sie dabei, die persönliche Zeit mit Jesus bewusst zu gestalten.

Auch der BibelBeter-Beutel kann eine Hilfe sein. Die Gebetskarten geben auf Basis von Bibeltexten konkrete Impulse dafür, mit Gott ins Gespräch zu kommen.

Manchmal helfen auch kleine Erinnerungen im Alltag, wie z. B. Türklinkenanhänger mit Bibeltexten, um den Blick neu auf Jesus zu richten. Der Türklinkenanhänger „Knockin‘ on heaven’s door“ teilt Ihren Mitbewohnern freundlich mit, dass Sie beten und momentan nicht gestört werden möchten.

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