Vers des Tages
Vers des Tages: Lukas 18,1
Durch folgendes Gleichnis machte er ihnen deutlich, dass sie immer beten sollten, ohne sich entmutigen zu lassen.
Lukas 18,1 (NeÜ)
Gedanken zum Tagesvers
Was Gebet mit Durchhalten zu tun hat
Jesus wusste, wie schnell wir im Gebet aufgeben. Darum erzählte er in Lukas 18 ein Gleichnis, um seinen Jüngern deutlich zu machen, „dass sie immer beten sollten, ohne sich entmutigen zu lassen.“ Beten und Durchhalten gehören für ihn untrennbar zusammen.
Durchhalten ist ein großes Thema in der Bibel. An vielen Stellen fordert uns Gottes Wort dazu auf, nicht den Mut zu verlieren. Der Apostel Paulus schreibt zum Beispiel: „Doch ihr, Geschwister, werdet nicht müde, das zu tun, was gut und richtig ist“ (2. Thessalonicher 3,13). Auch wenn die Umstände schwierig sind, schreibt Paulus vom Durchhalten: „Deshalb verlieren wir nicht den Mut. Denn wenn wir auch äußerlich aufgerieben werden, so werden wir doch innerlich jeden Tag erneuert“ (2. Korinther 4,16). Auch unser Dienst für Gott braucht diese Ausdauer: „Deshalb lassen wir uns in diesem Dienst, den wir durch die Barmherzigkeit Gottes empfangen haben, nicht entmutigen“ (2. Korinther 4,1). Und an anderer Stelle malt Paulus uns einen ermutigenden Ausblick vor Augen: „Wir wollen also nicht müde werden, Gutes zu tun, denn wenn die Zeit gekommen ist, werden wir die Ernte einbringen, falls wir nicht aufgeben“ (Galater 6,9).
Beständig beten und nicht lockerlassen
Lukas 18,1 erinnert uns daran, dass Beten nicht nur ein einmaliger Akt ist, sondern Ausdruck unseres Vertrauens. Wer regelmäßig betet, lernt, Schwierigkeiten nicht aus eigener Kraft zu lösen, sondern sie Gott anzuvertrauen. Das bedeutet auch: weiterzubeten, selbst wenn wir keine schnelle Antwort bekommen.
Im Gebet zeigt sich unser Durchhaltevermögen – aber noch mehr zeigt sich Gottes Treue. Er hört, auch wenn er schweigt. Und er handelt, auch wenn wir es noch nicht sehen.
Hartnäckigkeit zahlt sich aus
Das Gleichnis, das Jesus hier erzählt, ist das Gleichnis von der hartnäckigen Witwe (Lukas 18,2–8). Eine Frau, die immer wieder bei einem Richter um Gerechtigkeit bat – und schließlich Gehör fand, weil sie nicht lockerließ.
Jesus macht deutlich: Wenn schon ein ungerechter Richter auf ständiges Bitten reagiert, um seiner selbst willen und um seine Ruhe zu haben, wie viel mehr wird unser himmlischer Vater auf das beharrliche Gebet seiner Kinder antworten! Er tut dies nicht, weil wir ihn zwingen, sondern weil er im Gegensatz zum Richter gerecht ist und seine Auserwählten liebt und ihnen beistehen will (vgl. V. 7).
Darum: Lassen Sie sich nicht entmutigen. Geben Sie nicht auf. Bleiben Sie dran im Gebet – mit der Gewissheit, dass Gott hört und zur rechten Zeit handelt.
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