06.12.2025

Tasse Kaffee mit offener Bibel - Vers des Tages
Vers des Tages - Kaffeetasse mit Bibel mit Blick aufs Wasser

Vers des Tages

Vers des Tages: Matthäus 13,23

„Ein Teil der Saat jedoch fällt auf guten Boden. Das bedeutet: Jemand hört das Wort und versteht es und bringt dann auch Frucht – einer hundertfach, ein anderer sechzigfach und wieder ein anderer dreißigfach.“

Matthäus 13,23 (NGÜ)

Gedanken zum Tagesvers

Vier Arten von Menschen

Jesus zufolge gibt es vier Arten von Menschen. Sie unterscheiden sich darin, wie sie auf die gute Nachricht vom Reich Gottes reagieren (siehe Matthäus 13,18-22).

Wenn das Wort nicht aufgehen darf

Die erste Art hört das Evangelium, versteht es aber nicht, da „der Böse kommt und raubt, was ins Herz dieses Menschen gesät worden ist.“

Die zweite Art hört das Evangelium und nimmt es mit Freude auf, doch die anfängliche Begeisterung hält nicht an: „Aber er ist ein unbeständiger Mensch, eine Pflanze ohne Wurzeln. Sobald er wegen des Wortes in Bedrängnis gerät oder sogar verfolgt wird, wendet er sich wieder davon ab.“

Die dritte Art hört das Evangelium, doch „die Sorgen dieser Welt und die Verlockungen des Reichtums ersticken es, und es bleibt ohne Frucht.“

Wenn das Wort Wurzeln schlagen darf

Um die vierte Art geht es im heutigen Vers des Tages. So jemand „hört das Wort bringt dann auch Frucht – einer hundertfach, ein anderer sechzigfach und wieder ein anderer dreißigfach.“

Offensichtlich ist diese vierte Art die „gute“. Was macht sie aus? Jesus beschreibt diese Menschen als „guten Boden“. Das Evangelium, das Jesus mit Samen vergleicht, kann in ihnen aufgehen und Frucht hervorbringen. Bei bei den anderen geschieht das nicht, weil der Boden ihres Herzens das Wort nicht aufnehmen oder halten kann. Die erste Art nimmt es gar nicht erst auf. Die zweite und dritte Art hört zwar zu, aber das Wort findet keinen Halt in ihnen. Nur bei der vierten Art von Menschen schlägt es Wurzeln und bringt Frucht..

Wie wird unser Herz zu „gutem Boden“?

Wie werden wir zu „gutem Boden“? Die Bibel sagt, dass kein Mensch aus sich selbst heraus gerecht ist (Römer 3,10). Erlösung ist ein Geschenk der Gnade Gottes (Epheser 2,8). Gott schenkt die Fähigkeit, das Evangelium anzunehmen und Frucht zu bringen. Deshalb haben wir keinen Grund, uns selbst etwas zuzuschreiben. Jesus sagt: „Ohne mich könnt ihr nichts tun“ (Johannes 15,5). Wir brauchen ihn für ein fruchtbares Leben.

Doch wir können den Boden unseres Herzens pflegen und kultivieren: Wo wir Zeit mit dem Herrn verbringen, die Gemeinschaft mit ihm suchen, auf sein Wort hören, es uns zu Herzen nehmen und danach handeln – dort kann Erkenntnis wachsen, unser Leben und Denken verändert werden, Frucht reifen.

Den Boden kultivieren: Bibel lesen und dranbleiben

Eine Möglichkeit zur Beziehungspflege mit Gott ist das Lesen in seinem Wort. Auf der Bibellesekarte „Reise durch die Bibel“ können Sie sich ein Bibelbuch auswählen und dann jedes gelesene Kapitel ankreuzen. So behalten Sie den Überblick über Ihren Fortschritt und mehr Motivation zum Dranbleiben.

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