03.08.2025

Tasse Kaffee mit offener Bibel - Vers des Tages
Vers des Tages - Kaffeetasse mit Bibel mit Blick aufs Wasser

Vers des Tages

Vers des Tages: Matthäus 18,21-22

Dann kam Petrus zu Jesus und fragte: „Herr, wie oft darf mein Bruder gegen mich sündigen, und ich muss ihm vergeben? Siebenmal?“ „Nein“, antwortete Jesus, „nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzig Mal.“

Matthäus 18,21-22 (NeÜ)

Gedanken zum Tagesvers

Wie oft sollen wir vergeben?

Petrus stellte Jesus im heutigen Vers des Tages eine Frage, die auch für uns relevant ist: „Herr, wie oft darf mein Bruder gegen mich sündigen, und ich muss ihm vergeben? Siebenmal?“ Die Antwort Jesu überrascht: „Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzig Mal.“ Damit macht Jesus klar, dass es keine Grenze für Vergebung geben darf. Es geht nicht darum, wie oft wir vergeben müssen, sondern darum, dass Vergebung unser Herz prägt.
 
Vergebung ist kein einmaliger Akt

Wer mit Gott lebt, muss bereit sein, immer wieder zu vergeben. Das fällt uns oft schwer, besonders wenn Verletzungen tief sitzen. Doch Jesus zeigt uns: Wahre Nachfolge schließt Bitterkeit aus. Gottes Liebe möchte jede Spur von Groll und Unversöhnlichkeit aus unserem Leben entfernen. Vielleicht denken wir manchmal: „Wenn die anderen wüssten, wie schlecht ich behandelt wurde, dann würden sie verstehen, warum ich nicht vergeben kann!“ Doch die Frage ist nicht, was andere getan haben, sondern ob wir Gottes Maßstab folgen. Hat Gott uns unsere Schuld vergeben? Ja. Dann sollen auch wir anderen vergeben – immer wieder.
 
Gott sieht unseren Schmerz

Diese Haltung bedeutet nicht, dass unsere Wunden egal wären. Gott weiß um jeden Schmerz. Er ruft uns nicht auf, Verletzungen zu ignorieren, sondern sie anzuerkennen und ihm zu geben. Wir dürfen klagen. In 1. Petrus 5,7 heißt es: „Und werft so alle eure Sorgen auf ihn, denn er sorgt sich um alles, was euch betrifft.“ Gott möchte, dass wir die Last der Bitterkeit nicht selbst tragen müssen. Wenn wir anderen vergeben, lassen wir los, was uns gefangen hält, und vertrauen darauf, dass Gott Gerechtigkeit schafft.
 
Vorbilder im Glauben

Die ersten Christen lebten vor, was Jesus Petrus gelehrt hatte. Sie wurden verfolgt, verspottet und misshandelt. Doch anstatt sich im Fokus auf ihren Schmerz zu verlieren, freuten sie sich, um Jesu willen zu leiden. In Apostelgeschichte 5,41 lesen wir: „Die Apostel verließen den Hohen Rat und waren voller Freude, dass Gott sie gewürdigt hatte, für den Namen ihres Herrn so gedemütigt zu werden.“ Diese Perspektive half ihnen sicherlich, immer wieder zu vergeben, so wie Jesus es sagte: Siebzigmal siebenmal.
 
Wenn wir Vergebung üben wollen, dürfen und müssen wir auf Jesus sehen. Er vergibt uns immer wieder, ohne Obergrenze – und ruft uns dazu auf, genauso zu handeln.
 
 
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