22.09.2025

Tasse Kaffee mit offener Bibel - Vers des Tages
Vers des Tages - Kaffeetasse mit Bibel mit Blick aufs Wasser

Vers des Tages

Vers des Tages: Matthäus 5,44-45

Jesus spricht: „Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.“

Matthäus 5,44-45 (NGÜ)

Gedanken zum Tagesvers

Wenn Menschen uns das Leben schwer machen
 
In diesem Abschnitt aus der Bergpredigt (Matthäus 5,38-48) zeigt Jesus uns, wie wir mit schwierigen Menschen und alltäglichen Herausforderungen umgehen können. Wir haben keinen Einfluss darauf, wie andere sich verhalten. Wenn jemand unhöflich, verletzend oder respektlos ist, liegt das in seiner Verantwortung. Aber wir können entscheiden, wie wir darauf reagieren.
 
Was tun, wenn wir schlecht behandelt werden?
 
Am gesündesten ist es, solche Dinge gleich loszulassen. Wir sollten sie nicht ständig im Kopf behalten, denn sie sind unsere Aufmerksamkeit nicht wert. Sonst rauben sie uns den ganzen Tag lang unsere Freude. Je mehr wir uns damit beschäftigen, desto mehr spüren wir erneut den Schmerz und die Bitterkeit. Auch unseren Freunden müssen wir nicht erzählen, was vorgefallen ist. Unser Herz bleibt frei, wenn wir uns nicht immer wieder damit belasten. Unsere Kraft ist besser investiert, wenn wir den Tag nutzen, unsere Familie lieben und unseren Mitmenschen freundlich begegnen. Lassen wir uns nicht über Jahre hinweg von denselben Dingen aufreiben, etwa von einem schwierigen Kollegen oder einem mürrischen Verwandten, der uns immer wieder verärgert.
 
So wird Veränderung möglich
 
Vielleicht werden diese Menschen sich nicht verändern – aber wir können uns verändern. Oft gewöhnen wir uns bestimmte Reaktionen an: „Wenn Person XY das und das sagt, werde ich wütend und antworte das und das. Wenn Verwandter XY sich über mich lustig macht, dann kontere ich auf diese Weise.“ Doch so lassen wir uns von anderen kontrollieren. Und wenn unsere schlagfertige Antwort nicht die erhoffte Wirkung hat, belastet uns das nur noch mehr. Beginnen wir stattdessen, unsere Gedanken Jesus Christus anzuvertrauen. Segnen statt fluchen – darauf kommt es an. Der Vers des Tages von Jesus weist uns an, unsere Feinde zu lieben und für unsere Verfolger zu bitten. In der Bibel steht außerdem: „Mehr noch: Wenn dein Feind hungrig ist, gib ihm zu essen, und wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken. Ein solches Verhalten wird ihn zutiefst beschämen“ (Römer 12,20).
 
Ein hilfreicher Bibelvers
 
Es erscheint vielleicht gerecht, andere genauso schlecht zu behandeln, wie sie uns behandeln. Das ist menschlich verständlich, aber Jesus ruft uns zu einer anderen Haltung auf. Wir sollen mit Liebe reagieren, nicht mit Vergeltung. Wenn wir unser Leben nach dem Vorbild Jesu gestalten wollen, sollen wir unsere Feinde segnen.

Der folgende Bibelvers kann Ihnen eine hilfreiche Erinnerung sein, wenn es das nächste Mal darauf ankommt: „Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege Böses mit Gutem“ (Römer 12,21).
 

Ein Jahr lang für Veränderung beten

Mit der Jahresgebetskarte können Sie gezielt ein Jahr lang für einen Menschen beten, der Ihnen das Leben schwer macht.

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