01.08.2025

Tasse Kaffee mit offener Bibel - Vers des Tages
Vers des Tages - Kaffeetasse mit Bibel mit Blick aufs Wasser

Vers des Tages

Vers des Tages: Philipper 1,15

Es gibt zwar einige, die aus Neid und Eifersucht predigen; andere aber verkündigen die Botschaft von Christus mit guten Absichten.

Philipper 1,15 (NeÜ)

Gedanken zum Tagesvers

Neid im Dienst für Gott?
 
In der Arbeit für das Reich Gottes sollte es keinen Wettbewerb geben. Leider hat es ihn jedoch schon immer gegeben. Der Apostel Paulus schreibt, dass manche Menschen die Botschaft von Christus verkünden, weil sie neidisch sind. Sie sahen, wie der Herr die Arbeit des Paulus segnete, und beneideten ihn zutiefst. Als Paulus dies schrieb, war er in Rom im Gefängnis. Seine Konkurrenten nutzten seine Notlage aus und taten alles, um sich selbst als erfolgreiche Evangelisten zu präsentieren.
 
Bemerkenswert ist, dass Paulus sie nicht verurteilt. Im Gegenteil, in Vers 18 sagt er: „ Aber was macht das schon? Es wird doch Christus verkündigt! Ob es nun aus ehrlichen Beweggründen getan wird oder nicht, Hauptsache, es wird getan. Und darüber freue ich mich.“ Heute wollen wir drei Lehren aus der Haltung ziehen, die Paulus hier zeigt.
 
1.) Unsere Absichten prüfen
 
Konkurrenz ist eine Tatsache, selbst unter Mitarbeitern im Reich Gottes auf Erden. Der Vers des Tages fordert uns auf, unsere Absichten zu hinterfragen. Was ist unsere tiefste Motivation, in der Gemeinde oder in der Mission aktiv zu sein? Suchen wir nur Gottes Ehre oder sind wir dabei, weil Menschen uns für unser Tun loben? Natürlich ist es nichts Falsches, Komplimente anzunehmen, aber: „Abgründig ist das menschliche Herz, beispiellos und unverbesserlich. Wer kann es durchschauen?“ (Jeremia 17,9) Seien wir ehrlich: Unser Herz ist voller Betrug. Bitten wir Gott, unser Herz zu reinigen und unsere wahren Absichten zu offenbaren, damit alles, was wir tun, ihn verherrlicht.
 
2.) Den Blick auf das Wesentliche richten
 
Paulus ist es egal, dass Menschen ihm Schwierigkeiten bereiten (Vers 17). Er beklagt sich auch nicht darüber, dass er inhaftiert ist, sondern sieht darin eine Gelegenheit, das Evangelium zu verkünden: „Denn hier weiß jeder, dass ich meine Fesseln für Christus trage, sogar die Soldaten der Palastwache“ (Philipper 1,13). Paulus stellt sich selbst zurück, um das Evangelium zu verbreiten. Das ist herausfordernd für uns! Wie viel sind wir bereit, für den Dienst für Jesus Christus zu opfern? Bitten wir den Herrn, uns zu helfen, uns ihm vorbehaltlos hinzugeben. Folgen wir Paulus‘ Beispiel, der in Vers 20 schreibt: „ Ich erwarte und hoffe sehr, dass ich nichts tun werde, dessen ich mich schämen müsste, sondern dass jetzt genauso wie bisher Christus an mir und durch mich in aller Öffentlichkeit groß gemacht wird – sei es durch mein Leben oder durch meinen Tod.“
 
3.) Gott gebraucht uns trotz allem
 
Paulus weiß, dass das Evangelium trotz der Menschen, die es verkünden, weiterverbreitet wird. Denn letztendlich ist es Gott selbst, der durch den Heiligen Geist sein Wort bekannt macht. In Apostelgeschichte 6,7 lesen wir: „Das Wort Gottes breitete sich immer weiter aus, und die Zahl der Jünger in Jerusalem vermehrte sich stark.“ Das Wort erreichte die Menschen! Die Verbreitung des Evangeliums hängt nicht von uns ab. Diese Erkenntnis macht uns demütig und dankbar zugleich. Es entlastet uns, dass Gott uns nicht braucht. Und doch ist es zutiefst befriedigend zu wissen, dass Gott uns dazu gebrauchen will, einer Welt, die ihn nicht kennt, die Botschaft von Christus weiterzugeben.
 
Also stellen wir uns Gott zum ersten Mal oder erneut zur Verfügung! Lassen wir ihn unser Leben gebrauchen, um Christus noch mehr Ehre zukommen zu lassen!
 
Von Anton de Vreugd, Mitarbeiter von Bible League International, Niederlande
 
 
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