18.06.2025

10 Gründe, warum es sich lohnt, täglich in der Bibel zu lesen

Hand aufs Herz: Viele von uns haben eine Bibel – oder gleich mehrere. Doch lesen wir darin? Wir hören Predigten, abonnieren Podcasts, lesen christliche Ratgeber. Doch oft trinken wir nicht aus der Quelle selbst. Dabei verspricht Gott in Jesaja 55,2b-3a (Neues Leben):

„Hört zu und esst Gutes und eure Seele wird satt werden. Kommt zu mir und sperrt die Ohren auf! Hört mir zu und eure Seele wird leben.“

Wer will das nicht? Und doch ist die Sehnsucht nach Gottes Wort bei vielen von uns eingeschlafen. Warum? Weil unzählige Dinge um unsere Aufmerksamkeit buhlen. Weil wir abgelenkt sind. Oder weil die Bibel uns sperrig, altmodisch oder schon bekannt vorkommt. Gerade Christinnen und Christen, die mit der Bibel aufgewachsen sind, erleben mitunter eine gewisse „Bibelmüdigkeit“. Doch: Es lohnt sich, sie wieder aufzuschlagen. Hier sind zehn Gründe dafür.

Die aufgeschlagene Bibel und die betenden Hände zeigen die Dankbarkeit über das Kreuz

1. Die Bibel ist Nahrung für die Seele

So wie unser Körper regelmäßig Nahrung braucht, benötigt auch unsere Seele geistliche Nahrung. Gottes Wort stillt den inneren Hunger, den keine Serie, keine Schokolade und kein Geld der Welt dauerhaft befriedigen kann. Die Bibel bietet Worte, die tragen, trösten und satt machen.

2. Die Bibel zeigt Ihnen, wer Sie wirklich sind

Die Bibel zeichnet ein ehrliches Bild des Menschen – mit all seiner Schönheit und Gebrochenheit. Wir sind von Gott geliebt, obwohl wir fehlbar sind. In Gottes Wort entdecken Sie, dass Sie nicht perfekt sein müssen, um angenommen zu sein. Gerade in Ihrem Versagen spricht Gott Ihnen seine Gnade und Vergebung zu. Wer das annimmt, wird ein neuer Mensch in Jesus Christus: „Wenn also jemand mit Christus verbunden ist, ist er eine neue Schöpfung: Was er früher war, ist vergangen: Seht doch, etwas Neues ist entstanden!“ 2.Korinther 5,17 (NeÜ

3. Die Bibel gibt Orientierung

Ob morgens beim ersten Kaffee oder abends vor dem Schlafengehen – Gottes Wort schenkt Orientierung. Es hilft Ihnen, Prioritäten zu setzen, Entscheidungen zu reflektieren und Ihre Zeit sinnvoll zu gestalten. Sie erfahren, was in Gottes Augen wirklich zählt und was ein sinnvolles und erfülltes Leben ausmacht.

4. Die Bibel stärkt Ihren Glauben

Glaube braucht Wurzeln und diese finden sich im Wort Gottes. Wenn Sie regelmäßig in der Bibel lesen, wird Ihr Vertrauen auf Gott wachsen, weil Sie sein Wesen, seine Verheißungen und seine Treue immer besser kennenlernen. Der Glaube wird lebendig und tragfähig, auch in Krisenzeiten.

5. Die Bibel spricht in Ihre Lebensfragen hinein

Obwohl die Texte der Bibel schon jahrtausendealt sind, ist die Bibel kein Buch von gestern, sondern lebendiges Wort für heute. Oft ist es überraschend, wie Gottes Wort in unser Leben spricht. Es schenkt Orientierung in Beziehungskrisen, beruflichen Entscheidungen, Sinnfragen oder in Zeiten, in denen wir uns überfordert fühlen. Selbst Texte, die auf den ersten Blick fremd wirken, entfalten oft eine ungeahnte Tiefe. Gott kennt Ihre Fragen – und viele seiner Antworten stehen längst in seinem Wort.

6. Beim Bibellesen begegnen Sie Gott persönlich

Beim Bibellesen geht es nicht nur um Informationsaufnahme, es ist Beziehungspflege mit Jesus. In den biblischen Texten spricht Gott persönlich zu Ihnen. Wenn Sie seine Worte lesen, beten und bewegen, vertiefen Sie Ihre Beziehung zu ihm und erleben ihn als nahes, lebendiges Gegenüber.

7. Die Bibel verändert Ihr Denken

Bibellesen verändert. Es deckt falsche Denk- und Verhaltensmuster auf und schenkt neue Sichtweisen. Wer regelmäßig in der Bibel liest, wird geprägt, geformt und verwandelt im Denken, Fühlen und Handeln. So beschreibt es der Apostel Paulus in Römer 12,2 (Neues Leben): „Deshalb orientiert euch nicht am Verhalten und an den Gewohnheiten dieser Welt, sondern lasst euch von Gott durch Veränderung eurer Denkweise in neue Menschen verwandeln. Dann werdet ihr wissen, was Gott von euch will: Es ist das, was gut ist und ihn freut und seinem Willen vollkommen entspricht.“

8. Die Bibel tröstet und ermutigt

In schwierigen Zeiten finden Sie in der Bibel Zuspruch und Trost. Worte wie „Ich, der Herr, dein Gott, ergreife deine rechte Hand und sage dir: Fürchte dich nicht; ich helfe dir! “ (Jesaja 41,13 Schlachter 2000) sprechen direkt in Angst und Unsicherheit hinein. Sie erfahren: Ich bin nicht allein. Gott sieht mich. Und er geht mit mir, auch durch das dunkle Tal. Die Klagepsalmen sprechen in diesen harten Zeiten für uns, wenn uns selbst die Worte fehlen und zeigen: Wir dürfen Gott alles sagen, wir dürfen klagen, weinen, zweifeln.

9. Die Bibel motiviert zum Handeln

Weil Jesus das Gesetz erfüllt hat, leben wir aus Gnade – und aus dieser Gnade heraus sollen wir handeln. Die Bibel ruft uns zu einem Leben auf, das geprägt ist von Barmherzigkeit, Gerechtigkeit, Sanftmut und Wahrhaftigkeit. Gottes Wort erinnert uns daran: Wir sind seine Botschafterinnen und Botschafter in dieser Welt. Unsere Entscheidungen, unser Umgang mit anderen, unser Einsatz für die Welt machen einen Unterschied.

10. Die Bibel weckt neue Sehnsucht nach Gott

Vielleicht spüren Sie aktuell wenig geistlichen Hunger. Doch wenn Sie der Bibel wieder Raum geben, erleben Sie oft: Der Appetit kommt beim Lesen. Die Texte berühren, inspirieren, öffnen neue Horizonte – und lassen eine Sehnsucht wachsen, Gott noch tiefer kennenzulernen.

Gottes Wort in kleinen Portionen

Wenn Sie gerade bibelmüde sind: Bitten Sie Gott, Ihnen neue Freude an seinem Wort zu schenken. Fangen Sie mit kleinen „Bibelportionen“ an. Ziehen Sie z.B. jeden Morgen einen Bibelvers aus dem kostenlosen „BibelCards-Beutel“ und denken Sie kurz darüber nach. Umgeben Sie sich mit Gottes Wort und hängen Sie eine schöne Postkarte an den Kühlschrank oder einen BIBEL BY HEART-Anhänger mit Psalmversen an den Badeschrank. Der Appetit kommt mit dem Essen.

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28.05.2025

10 Bibelverse zu Pfingsten

Was die Bibel über Pfingsten
und den Heiligen Geist sagt

Viele wissen kaum noch, was Pfingsten bedeutet. Fragt man zufällige Passanten auf der Straße, gibt es oft fragende Gesichter. Dabei feiern wir an Pfingsten einen der größten Wendepunkte der Weltgeschichte: Der Heilige Geist wurde ausgegossen. Gottes Geist kam in nie dagewesener Weise auf die Menschheit. Seitdem lebt er in allen, die an Jesus glauben. Und nicht nur das: Pfingsten war auch die Geburtsstunde der weltweiten Gemeinde.

Der Heilige Geist öffnet unsere Augen für die Wahrheit, er leitet, tröstet und beschenkt uns. Die folgenden zehn Bibelverse zu Pfingsten zeigen, was damals geschah und warum dieses Ereignis bis heute alles verändert.

Manche Bibelverse erhalten Sie auch als BibelCards in unserem Bibel Liga Shop – bunt gestaltete handliche Kärtchen mit Bibeltext, die Sie kostenfrei bestellen, behalten oder weitergeben können.

In Markus 1,10 wird der Heilige Geist bildhaft in Form einer Taube beschrieben
Ein Symbol für den Heiligen Geist: Bei Jesu Taufe wurde er wie eine Taube beschrieben (Matthäus 3,16)

Der Heilige Geist war lange vorausgesagt

Joel 3,1
Ich werde meinen Geist auf alle Menschen ausgießen. Eure Söhne und Töchter werden prophetisch reden. Eure Alten werden Träume haben und eure jungen Männer Visionen.
(NeÜ bibel.heute)

Pfingsten ist die Erfüllung einer jahrhundertealten Prophetie aus dem Alten Testament. Schon Jahrhunderte vor Pfingsten kündigte der Prophet Joel an, was Gott tun würde: seinen Geist auf die Menschen ausgießen, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft. Pfingsten ist die Erfüllung dieser Verheißung.

Auch Jesus kündigt den Heiligen Geist an

Johannes 14,16-17a
Jesus sagte: „Ich werde den Vater bitten, dass er euch an meiner Stelle einen anderen Beistand gibt, der für immer bei euch bleibt. Das ist der Geist der Wahrheit.
(NeÜ bibel.heute)

Jesus selbst spricht vom Kommen des Geistes. Er sagte diese Worte kurz bevor er zum Vater in den Himmel zurückkehrte. Die Jünger würden nicht allein gelassen: Der Heilige Geist sollte kommen und bei ihnen bleiben. Der Geist macht Jesu Nähe erfahrbar, Tag für Tag, auch für uns heute.

Pfingsten: Der Heilige Geist kommt

Apostelgeschichte 2,4
Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt, und sie begannen, in fremden Sprachen zu reden; jeder sprach so, wie der Geist es ihm eingab.
(NGÜ)

Die Ankündigungen werden wahr: Der Heilige Geist kommt. Das geschah an Pfingsten in Jerusalem. Die Jünger wurden erfüllt mit Gottes Geist. Die Umstehenden erlebten es mit, sie hörten sie plötzlich in unbekannten Sprachen reden. In der Bibel lesen wir, dass die Jünger durch den Heiligen Geist nicht mehr dieselben waren: Aus ängstlichen Nachfolgern wurden mutige Zeugen. Das dürfen wir auch für uns in Anspruch nehmen. Der Heilige Geist befähigt uns auch heute, den Glauben zu leben und weiterzugeben.

Der Geist „versiegelt“ die Gläubigen

Epheser 1,13
Und nachdem ihr das Wort der Wahrheit, die Freudenbotschaft von eurer Rettung, gehört habt und zum Glauben gekommen seid, wurdet auch ihr durch ihn mit dem versprochenen Heiligen Geist versiegelt.
(NeÜ bibel.heute)

Der Heilige Geist ist ein „Siegel“. Er macht deutlich: Du gehörst zu Gott. Dieses Siegel ist Gottes Bestätigung, dass wir durch Jesus gerettet sind für Zeit und Ewigkeit.

Der Geist lässt uns die Wahrheit erkennen

Johannes 16,13a
Wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch zum vollen Verständnis der Wahrheit führen.
(NGÜ)

Der Heilige Geist hilft uns, die Wahrheit zu erkennen. Er öffnet unser Herz für das, was wir hineinlassen und verstehen sollen. Er lenkt unseren Blick auf Jesus und schenkt geistliche Klarheit. Der Heilige Geist hilft uns auch dabei, die Bibel zu verstehen, wenn wir in ihr lesen.

Der Geist hilft beim Gebet

Römer 8,26
Der Geist Gottes tritt mit Flehen und Seufzen für uns ein; er bringt das zum Ausdruck, was wir mit unseren Worten nicht sagen können. Auf diese Weise kommt er uns in unserer Schwachheit zu Hilfe, weil wir ja gar nicht wissen, wie wir beten sollen, um richtig zu beten.
(NGÜ)

In Momenten der Hilflosigkeit steht der Heilige Geist uns bei. Wenn wir nicht wissen, wie wir beten sollen, betet er für uns. Er übersetzt das, was uns auf dem Herzen brennt und bringt es in Einklang mit Gottes Willen.

Mit dem Geist kommt Gottes Liebe in unser Herz

Römer 5,5b
Gott hat uns mit dem Heiligen Geist, den er uns geschenkt hat, auch seine Liebe ins Herz ausgegossen.
(NeÜ bibel.heute)

Die Liebe Gottes wird durch den Heiligen Geist erlebbar. Der Geist bewirkt, dass wir uns von Gott geliebt wissen. Das verändert unser Herz und unsere Beziehungen. Und wir sind in der Lage, unsere Mitmenschen zu lieben, ja sogar unseren Feinden können wir durch die Hilfe des Heiligen Geistes mit Liebe begegnen.

Der Geist lässt Frucht entstehen

Galater 5,22-23a
Doch die Frucht, die der Geist wachsen lässt, ist: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.
(NeÜ bibel.heute)

Wenn der Geist wirkt, wächst Frucht. Dabei handelt es sich nicht um eine äußere Leistung, die wir selbst „produzieren“ müssen (oder könnten), sondern es geht um eine innere Veränderung. Unser Charakter wird geformt. Gottes Geist lässt uns reifen.

Der Geist schenkt Gaben

1. Korinther 12,11
Das alles wird von ein und demselben Geist bewirkt, der jedem seine besondere Gabe zuteilt, wie er es beschlossen hat.
(NeÜ bibel.heute)

Der Heilige Geist befähigt Menschen auf ganz unterschiedliche Weise. Ob Lehre, Ermutigung, praktische Hilfe oder eine andere Fähigkeit – alle Christen bekommen Gaben, um anderen in der Gemeinde dienen zu können.

Der Geist bringt Freiheit

2. Korinther 3,17
Der Herr aber ist der Geist, und wo der Geist dieses Herrn wirkt, ist Freiheit.
(NeÜ bibel.heute)

Der Heilige Geist befreit. Diese Freiheit ist auf vielen Ebenen erlebbar. Wir werden frei von Gesetzlichkeit, Schuld, von Menschenfurcht, von Leistungsdenken. Der Heilige Geist führt in Gottes Gegenwart, sodass wir voller Vertrauen zu ihm kommen dürfen.

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21.05.2025

10 Bibelverse bei Zweifeln – wenn der Glaube wankt

Manchmal fühlt sich der Glaube stark an – wie ein sicherer Anker. Und manchmal scheint er kaum mehr als ein Hauch zu sein. Vielleicht kennen Sie diese Momente: Ein Gebet bleibt scheinbar unbeantwortet. Eine Situation scheint ausweglos. Sie spüren nichts mehr von der Nähe Gottes. Und plötzlich fragen Sie sich: Ist das alles wirklich wahr?

Zweifel sind nicht das Ende – sie können ein neuer Anfang sein. Die Bibel verschweigt Zweifel nicht. Viele biblische Vorbilder kannten sie: David, Hiob, Thomas, Petrus – sie alle hatten ihre tiefen Fragen an Gott. Aber gerade dort, in den Fragen und Tälern, begegnete ihnen seine Treue.

In diesem Artikel finden Sie 10 Bibelverse, die Ihnen Hoffnung und Trost geben können, wenn Ihr Herz und Ihr Kopf zweifeln. Lassen Sie sich von Gottes Wort stärken und ermutigen!

Ein Mann schaut nachdenklich und zweifelnd
10 ermutigende Bibelverse

Psalm 13,2

„Wie lange noch, HERR, willst du mich vergessen? Etwa für immer? Wie lange noch willst du dich vor mir verbergen?“ (NGÜ)

David spricht aus, was viele fühlen: Gott scheint abwesend, weit weg. Auch Ihre Klage ist bei Gott gut aufgehoben. Bleiben Sie mit ihm im Gespräch und sagen Sie ihm, wie verlassen Sie sich fühlen. Haben Sie Mut, ihr Herz auszuschütten, ungeschönt zu klagen und Zweifel beim Namen zu nennen.

Markus 9,24

»Ich glaube! Aber hilf mir, dass ich nicht zweifle!« (NL)

Dieser ehrliche Ausruf stammt von einem Vater, der Jesus um Hilfe für seinen kranken Sohn bittet. Jesus weist ihn nicht ab. Er heilt den Jungen. Lassen Sie die verzweifelte Bitte des Vaters zu Ihrem Gebet werden – und erleben Sie, wie Jesus es erhört.

Hiob 19,25

„Doch ich weiß, dass mein Erlöser lebt, zuletzt erhebt er sich über den Staub.“ (NeÜ)

Hiob sagt diese Worte mitten im Leid. Er hat alles verloren – doch sein Glaube an einen lebendigen Gott, der am Ende trotzdem regiert, bleibt. Auch wir dürfen wissen: Das letzte Wort spricht nicht der Tod, nicht die Verzweiflung, nicht der Zweifel. Vielleicht ist genau diese begründete Hoffnung auch für Sie gerade jetzt entscheidend.

2. Timotheus 2,13

Wenn wir untreu sind, bleibt er (Jesus Christus) treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen. (NL)

Gott bleibt verlässlich – selbst wenn wir ins Wanken geraten, selbst wenn Freunde sich abwenden und wir uns selbst nicht mehr in den Spiegel schauen können. Seine Treue hängt nicht an unserer Leistung, sondern an seinem Wesen. Ihre Zweifel lösen Gottes Zusagen und seine Liebe zu Ihnen nicht auf.

Römer 8,38–39

Ich bin ganz sicher, dass nichts uns von Gottes Liebe trennen kann: weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen noch andere gottfeindliche Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Himmel noch Hölle. Nichts in der ganzen Welt kann uns jemals trennen von der Liebe Gottes, die uns verbürgt ist in Jesus Christus, unserem Herrn. (GN)

Diese Zusage steht fest – auch dann, wenn Ihr Glaube nicht feststeht. Diese Wahrheit ändert sich nicht, wenn sie ihr nicht zustimmen können. Gottes Liebe zu Ihnen ist ein Fixstern, der Ihnen Orientierung gibt, sie ist das Fundament, auf dem Sie stehen können und sie ist die Mauer, die Sie bei Angriffen umgibt. Lesen Sie den Vers laut vor und formulieren Sie die Worte aus Ihrer Perspektive: „Ich bin ganz sicher, dass nichts mich von Gottes Liebe trennen kann…“ Fügen Sie Dinge ein, von denen es sich gerade so anfühlt, als ob sie Sie von Gottes Liebe trennen würden. Sie tun es nicht! Denn nichts und niemand kann uns von seiner Liebe trennen!

Philipper 1,6

Ich bin ganz sicher, dass Gott das gute Werk, das er in euch angefangen hat, auch bis zu dem Tag weiterführen und vollenden wird, an dem Christus Jesus wiederkommt. (NeÜ)

Ihr Glaube ist nicht nur Ihre eigene Sache. Gott selbst hat Ihnen den Glauben geschenkt – und er wird Sie nicht auf halbem Weg im Regen stehen lassen. So ist Gott nicht. Er bringt Sie zum Ziel – auch wenn es auf dem Weg durch ein paar Täler geht.

Psalm 27,1

„Der Herr ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen?“ (Luther)

Wenn die Dunkelheit überhandnimmt und die ängstlichen und zweifelnden Stimmer lauter werden, spricht dieser Vers Licht und Stärke in Ihr Herz. Nicht Ihre Kraft zählt – sondern Gottes Gegenwart. Deshalb muss Ihnen auch vor Zweifel nicht grauen.

Johannes 6,68

„Herr, zu wem sonst sollten wir gehen? Deine Worte bringen das ewige Leben.“ (GN)

Diese Worte von Petrus kommen nach einem Moment der Verunsicherung. Viele Frauen und Männer, die Jesus bisher nachgefolgt waren wenden sich von ihm ab. Aber Petrus bleibt – nicht, weil er alles versteht, sondern weil er weiß, dass Jesus vertrauenswürdig ist.

Jesaja 41,10

Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir. Sieh dich nicht ängstlich nach Hilfe um, denn ich bin dein Gott: Meine Entscheidung für dich steht fest, ich helfe dir. Ich unterstütze dich, indem ich mit meiner siegreichen Hand Gerechtigkeit übe. (NL)

Diese Zusage ist eine Umarmung Gottes für das zitternde Herz. Nicht Sie müssen sich festhalten – er hält Sie.

Micha 7,8

Denn wenn ich auch falle, werde ich doch wieder aufstehen. Ist um mich herum auch alles dunkel, ist doch der HERR selbst mein Licht. (NL)

Gerade mitten im Versagen, in dunklen Gedanken und bohrenden Zweifeln scheint Gottes Licht umso heller.

Sie dürfen zweifeln – und dennoch hoffen

Zweifel sind kein Zeichen mangelnden Glaubens – sie sind Teil eines lebendigen Glaubens. Gott kennt Ihr Herz. Und er begegnet gerade auch denen, die fragen, die ringen, die nicht weiterwissen.

Vielleicht haben Sie beim Lesen gemerkt: Diese Verse tun gut. Sie sprechen Wahrheiten aus, die ihr Herz braucht. Dann laden wir Sie ein, Gottes Zusagen auch im Alltag greifbar zu haben.

Unser kostenloses Bibelcards-Set „Trost“ enthält ermutigende Bibelverse.

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09.04.2025

Was Ostern bedeutet: 10 wichtige Bibelverse

Was geschah an Ostern – und was hat das heute mit mir zu tun?

Ostern ist das bedeutendste Fest für Christen. Doch was ist damals geschehen? Was feiern wir an Karfreitag und Ostersonntag?

In diesem Artikel finden Sie ausgewählte Bibelverse, die diesen Fragen nachgehen. Ob Sie gläubig sind oder einfach neugierig: Diese Verse zeigen, was Ostern bedeutet – damals wie heute – und welches Gewicht die Botschaft von Kreuz und Auferstehung für unser Leben haben kann.

Außerdem stellen wir Ihnen passende BibelCards aus dem Bibel Liga Shop vor – liebevoll gestaltete Kärtchen mit einigen dieser Verse, die Sie kostenfrei bestellen, behalten oder weiterverschenken können.

Kostenlose BibelCards mit Bibelversen zu Ostern
BibelCards mit Versen zu Ostern finden Sie in unserem Shop

Warum Ostern kein Zufall ist: Ankündigung im Alten Testament

Schon viele Jahrhunderte, bevor Jesus lebte, hatte Gott angekündigt, dass eines Tages ein Retter kommen würde, der für die Schuld der Menschen leiden würde. Der Prophet Jesaja beschreibt das im Alten Testament:

Jesaja 53,5
„Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Vergehen zerschlagen. Die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.“ (Schlachter)

Jesus Christus leidet nicht für sich selbst, sondern für die Sünde der Welt, damit wir Frieden mit Gott haben können.

Gottes Liebe wird sichtbar: Der Kern der Osterbotschaft

Doch warum überhaupt Ostern? Weil Gott uns liebt. In einem der bekanntesten Verse der Bibel wird diese Liebe ganz deutlich:

Johannes 3,16
„Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ (NGÜ)
Die BibelCard mit Johannes 3,16 finden Sie hier.

An Ostern wurde Gottes Liebe sichtbar: Er hat seinen Sohn gegeben – nicht, um zu verurteilen, sondern um zu retten. Jesu Tod bezahlte unsere Schuld.

Karfreitag: Jesus stirbt für unsere Schuld

Jesus Christus kam mitten in unsere Welt, wurde Mensch – ganz und gar. Im Gehorsam gegenüber Gott ging er den Weg bis ans Kreuz. Der Philipperbrief bringt das auf den Punkt:

Philipper 2,7b–8a
Er wurde einer von uns – ein Mensch wie andere Menschen. Aber er erniedrigte sich noch mehr: Im Gehorsam gegenüber Gott nahm er sogar den Tod auf sich; er starb am Kreuz wie ein Verbrecher.“ (NGÜ)
Zur BibelCard mit Philipper 2,6–9a

Karfreitag war der Auftakt von Gottes Rettungsaktion an Ostern. Der Apostel Paulus fasst das so zusammen:

1. Korinther 15,3b-4
Christus ist für unsere Sünden gestorben, wie es die Schriften gesagt haben. Er wurde begraben und am dritten Tag auferweckt, wie es die Schriften gesagt haben.“ (NeÜ)
1. Korinther 15,3b-4 als BibelCard in unserem Online-Shop

Jesus starb für Sie und mich, zur Vergebung unserer Schuld. Seine letzten Worte am Kreuz zeigen: Sein Auftrag war erfüllt.

Johannes 19,30
„Nachdem er ein wenig von dem Essig genommen hatte, sagte er: ‚Es ist vollbracht.‚ Dann neigte er den Kopf und starb.“ (NGÜ)

Das Kreuz war nicht das Ende – sondern der Anfang einer neuen Hoffnung.

Jesus lebt: Wendepunkt Auferstehung

Doch beim Tod am Kreuz blieb es nicht. Jesus ist auferstanden – das leere Grab bezeugt es. Der Bericht bei Matthäus bringt es wunderbar zum Ausdruck:

Matthäus 28,5-6
„Der Engel sprach zu den Frauen: ‚Fürchtet euch nicht! […] Er ist nicht hier; er ist auferstanden‘.“ (Schlachter)

Diese Auferstehung feiern wir an Ostersonntag. Jesus lebt – und das verändert alles. Der Tod hat nicht das letzte Wort. Das betont auch Paulus im ersten Korintherbrief:

1. Korinther 15,55-57
Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? […] Doch Dank sei Gott! Er schenkt uns den Sieg durch Jesus Christus, unseren Herrn.“ (NGÜ)

Ostern heißt: Das Leben siegt!

Was Ostern mit unserem Leben zu tun hat

Ostern ist nicht nur Vergangenheit. Es verändert auch unser Heute. Wenn wir an Jesus glauben, beginnt etwas Neues:

Römer 6,8b-9
„…so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden. Denn wir wissen: Christus wurde von den Toten auferweckt.“ (Schlachter)

Dieses neue Leben beginnt mit dem Glauben und einem tiefen Bekenntnis:

Römer 10,9
„Denn wenn du mit deinem Mund bekennst: ›Jesus ist der Herr‹, und in deinem Herzen glaubst: ›Gott hat ihn von den Toten auferweckt‹, wirst du gerettet werden.“ (NGÜ)
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Osterbotschaft zum weitergeben: BibelCards und Oster-Postkarten

In unserem Shop finden Sie nicht nur BibelCards, sondern z.B. auch Oster-Postkarten mit Bibelversen, die Sie auf Spendenbasis bestellen können. Nutzen Sie sie, um anderen von der besten Nachricht der Welt zu erzählen: Christus ist gestorben und auferstanden – für uns!

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26.03.2025

Das 1-Monats-Experiment: „Es war ein tiefes Eintauchen in Gottes Wort“

Im Rahmen eines 1-Monats-Experiments hat Andrea (46) einen Bibeltext täglich gelesen, auswendig gelernt und darüber nachgedacht. Im Interview erzählt sie, wie sich diese intensive Auseinandersetzung mit Gottes Wort auf ihren Glauben ausgewirkt hat und welche Erkenntnisse sie aus der täglichen Praxis gezogen hat. Sie gibt zudem praktische Tipps für alle, die das Experiment selbst ausprobieren möchten.

Was ist das 1-Monats-Experiment?

• Wählen Sie einen Bibeltext aus.

• Lesen Sie diesen Text einen Monat lang jeden Tag.

• Lernen Sie die Verse auswendig.

• Denken Sie über den Text nach.

• Wenden Sie ihn im Alltag an.

• Notieren Sie neue Erkenntnisse.

• Nach einem Monat: Reflektieren Sie – was ist passiert?

Interview zum 1-Monats-Experiment

Was hat dich motiviert, das 1-Monats-Experiment auszuprobieren? Welchen Vers hast du dazu ausgewählt?

Ich habe die Idee dazu auf eurem Instagramkanal gesehen und wusste intuitiv, dass es für mich ein Gewinn sein wird. Als Bibeltext habe ich zwei Verse aus Jesaja gewählt, die mir in den Tagen davor immer wieder begegnet waren: Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. (Jesaja 55,8-9 Luther) Ich habe mir einen Screenshot von dem Post gemacht und ausgedruckt und zwei Tage später, am 1. September, mit dem Experiment begonnen.

Wie sah dein Alltag mit dem Bibeltext aus? Gab es Rituale, die dir geholfen haben?

Jeden Morgen lese ich einen Bibeltext, eine Erklärung aus einer Bibellesehilfe, die Losungen und den Tagesvers aus eurem Tagebuch 365 im Kontext. In dieser Zeit habe ich mich dann auch mit „meinen“ zwei Versen beschäftigt. Diese Routine hat mir geholfen. Ich habe meine Gedanken, Gebete und Erkenntnisse im 365 notiert. Zu Beginn habe ich die Verse in verschiedenen Übersetzungen aufgeschrieben und verglichen. Sie ähneln sich sehr. Bei der Einheitsübersetzung blieb ich an dem Wort „erhaben“ hängen: „So hoch der Himmel über der Erde ist, / so hoch erhaben sind meine Wege über eure Wege / und meine Gedanken über eure Gedanken.“ Ich habe das Wort nachgeschlagen und mir Synonyme notiert: von Würde und Feierlichkeit bestimmt, majestätisch, großartig, weit übertreffend. Ich staunte, wie zutreffend dies auf Gott und seine Pläne ist.

Du hattest die Idee, „deine“ Verse in Zusammenhang zu setzen mit Bibeltexten aus deiner Bibellese oder dem Tagesvers im 365. Welche Erfahrungen hast du dabei gemacht?

Es war faszinierend, ich bin in dieser Zeit unglaublich reich beschenkt worden. So oft musste ich einfach staunen, wie ich die Wahrheit von Jesaja 55,8-9 in der Bibel entdeckt habe. Während dieser Zeit habe ich mit meinem Bibelleseheft die Josefsgeschichte gelesen. Josefs Worte in 1. Mose 50,20 (Luther) passen so gut zu meinem Vers: „Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen, um zu tun, was jetzt am Tage ist, nämlich am Leben zu erhalten ein großes Volk.“ Gottes Gedanken sind so viel höher als unsere. Oder an einem Tag habe ich den Tagesvers im 365 im Kontext gelesen und bin auf Lukas 22,42 (Luther) gestoßen, wo Jesus betet: „Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!“ Als ich mir diesen Vers in Zusammenhang mit Jesaja 55,8-9 angeschaut habe, bekam ich Gänsehaut. Ähnlich ging es mir, als ich auf 1. Korinther 1,25 (NGÜ) gestoßen bin: „Denn hinter dem scheinbar so widersinnigen Handeln Gottes steht eine Weisheit, die alle menschliche Weisheit übertrifft; Gottes vermeintliche Ohnmacht stellt alle menschliche Stärke in den Schatten.“

Wow! Was ist bei so vielen Perlen deine zentrale Erkenntnis aus dem Experiment gewesen?

Ich erkenne die Hauptaussage der Bibel in diesen zwei kurzen Versen. Besonders Gottes Erlösungsplan kommt darin für mich zum Ausdruck. Für Jesus war es ein furchtbarer Leidensweg. Doch dadurch wurde ich erlöst. Es war der richtige Weg – das wird deutlich, wenn man das große Ganze sieht. Dann erkennt man die Wahrheit, dass Gottes Gedanken höher als unsere sind. Das ermutigt mich für mein Leben. Ich kann Gott vertrauen. Wo meine Wege zu Ende sind, fangen seine erst an. Er sieht die Wege von oben, ich nur aus nächster Nähe als kleine, bruchstückhafte Mosaiksteine. Auch wenn es durch Leid und Dunkelheit geht, Gott hatte Gutes im Sinn. Ich darf ihm vertrauen.

Gab es Tage, an denen es dir schwerfiel, den Text zu lesen oder darüber nachzudenken?

An den meisten Tagen habe ich mich darauf gefreut. Es war ein tiefes Eintauchen, kein oberflächliches Darüberfliegen. Ich mag es, in die Tiefe zu gehen, in der Studienbibel nachzuschlagen, mir Zeit zu gönnen, über einzelne Verse nachzudenken, sie mehrmals zu lesen und dem nachzuspüren, was sie in mir auslösen. Dieses Verharren ist gewinnbringend; es ist ein Kontrast zu unserer hektischen Zeit. Manchmal fällt es uns schwer, aber es ist so wertvoll.

Was würdest du jemandem raten, der dieses Experiment ausprobieren möchte?

Lass dich einfach darauf ein! Die größte Schwierigkeit ist es, anzufangen. Aber es ist so gewinnbringend, du bekommst so viele Erkenntnisse. Nimm Verse, die dich schon länger begleiten oder die dich ansprechen. Dann bist du mit deinem Herzen dabei. Wenn du dir unschlüssig bist, welchen Vers du wählen sollst, frage Gott. Und wenn dich die Zeit abschreckt, probiere es einfach mal zwei Wochen. Es kann auch helfen, das 1-Monats-Experiment mit anderen zusammen zu machen. Das motiviert und man profitiert von den Dingen, die den anderen wichtig werden. 

Danke, Andrea, für dein Teilen und Mutmachen, tiefer in Gottes Wort einzutauchen!

In unserem Shop können Sie kostenlos ein Lesezeichen mit dem Ablauf des Experiments bestellen.

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12.03.2025

Schöne kurze Bibelverse zum Weitergeben und Ermutigen

Die Bibel ist voller kostbarer Worte, die ermutigen, trösten und Freude schenken. Ob für eine Geburtstagskarte, zur Hochzeit, als Segenswunsch oder einfach als kleine Ermutigung im Alltag – ein kurzer Bibelvers kann viel bewirken. In diesem Beitrag finden Sie eine Auswahl besonders schöner Bibelverse (alle in der Übersetzung der NGÜ). Viele davon können Sie als BibelCard, als Geschenkanhänger oder Postkarte in unserem Shop auf Spendenbasis bestellen.

2 schöne Bibelverspostkarten mit Bibelsprüchen

1. Bibelverse zur Ermutigung

Wenn wir mutlos sind oder einen neuen Weg einschlagen, kann uns Gottes Wort Kraft geben.

  • Gott hat uns nicht einen Geist der Ängstlichkeit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. (2. Timotheus 1,7) – Hier als BibelCard  und als Geschenkanhänger erhältlich
  • Ich bin überzeugt, dass der, der etwas so Gutes in eurem Leben angefangen hat, dieses Werk auch weiterführen und bis zu jenem großen Tag zum Abschluss bringen wird, an dem Jesus Christus wiederkommt. (Philipper 1,6) Hier als BibelCard erhältlich
  • Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist für Gott möglich. (Lukas 18,27) Als BibelCard und als Geschenkanhänger bestellbar
  • Gott ist für uns Zuflucht und Schutz, in Zeiten der Not schenkt er uns seine Hilfe mehr als genug.  (Psalm 46,2) Als Postkarte erhältlich

2. Bibelverse über Liebe

Liebe ist das zentrale Thema der Bibel – sei es die Liebe Gottes oder die zu unseren Mitmenschen.

  • Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht. (Johannes 3,16) Hier als BibelCard erhältlich
  • Lasst euch in allem, was ihr tut, von der Liebe bestimmen. (1. Korinther 16,14) – Hier als BibelCard erhältlich
  • Wir haben erkannt, dass Gott uns liebt, und haben dieser Liebe unser ganzes Vertrauen geschenkt. Gott ist Liebe, und wer sich von der Liebe bestimmen lässt, lebt in Gott, und Gott lebt in ihm. (1. Johannes 4,16) Hier als BibelCard erhältlich
  • Was für immer bleibt, sind Glaube, Hoffnung und Liebe, diese drei. Aber am größten von ihnen ist die Liebe. (1. Korinther 13,13) Hier als BibelCard erhältlich

3. Segenswünsche aus der Bibel

Ein Segen kann Menschen begleiten und ihnen Gottes Gnade zusprechen. In unserem BibelCards-Sortiment „Gott segnet dich“ finden Sie eine Auswahl an biblischen Segenswünschen:

  • Du zeigst mir den Weg zum Leben. Dort, wo du bist, gibt es Freude in Fülle; ungetrübtes Glück hält deine Hand ewig bereit. (Psalm 16,11) Hier als BibelCard erhältlich
  • ›Der HERR segne dich und behüte dich! Der HERR blicke dich freundlich an und sei dir gnädig. Der HERR wende sein Angesicht dir zu und gebe dir Frieden.‹ (4. Mose 6,23-26) Als Postkarte bestellen
  • Ich wünsche dir Gnade, Barmherzigkeit und Frieden von Gott, unserem Vater, und von Jesus Christus, unserem Herrn. (1. Timotheus 1,2) Hier als Geschenkanhänger bestellbar
  • Es ist mein Wunsch, dass Gott, die Quelle aller Hoffnung, euch in eurem Glauben volle Freude und vollen Frieden schenkt, damit eure Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes immer unerschütterlicher wird. (Römer 15,13) Dieser Vers ist als BibelCard, als Geschenkanhänger und als Postkarte erhältlich.
  • Dann wird der Frieden Gottes, der weit über alles Verstehen hinausreicht, über euren Gedanken wachen und euch in eurem Innersten bewahren – euch, die ihr mit Jesus Christus verbunden seid. (Philipper 4,7) Segenswunsch als Postkarte bestellen.

4. Tröstende Bibelverse

Gerade in schwierigen Zeiten brauchen wir Worte, die uns Gottes Nähe zusprechen. In unserem BibelCards-Sortiment „Trost“ finden Sie ermutigende Trostverse:

  • Selbst wenn ich durch ein finsteres Tal gehen muss, wo Todesschatten mich umgeben, fürchte ich mich vor keinem Unglück, denn du, HERR, bist bei mir! Dein Stock und dein Hirtenstab geben mir Trost. (Psalm 23,4) Bibelcard mit Psalm 23,4 bestellen und weitergeben
  • Der Herr stützt alle, die zu fallen drohen, und alle Gebeugten richtet er wieder auf. (Psalm 145,14) Bibelkärtchen bestellen
  • Legt alle eure Sorgen bei ihm ab, denn er sorgt für euch. (1. Petrus 5,7)  Zur BibelCard
  • Der Herr ist mein Licht und mein Heil – vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist für mein Leben wie eine schützende Burg, vor wem sollte ich erschrecken? (Psalm 27,1) Bibelkärtchen bestellen
  • Wenn ich auch gefallen bin, so stehe ich doch wieder auf; wenn ich auch in der Finsternis sitze, so ist doch der Herr mein Licht. (Micha 7,8; Schlachter) BibelCard bestellen

5. Bibelverse über Dankbarkeit

Dankbarkeit hilft uns, Gottes Güte in unserem Leben bewusst wahrzunehmen. In unserem BibelCards-Sortiment „Dankbarkeit“ finden Sie eine Auswahl an ermutigenden Versen zu diesem Thema:

  • Halleluja! Dankt dem HERRN, denn er ist gütig, und seine Gnade bleibt für alle Zeiten bestehen! (Psalm 118,1) BibelCard mit Psalm 118,1 bestellen
  • Ist nicht alles, was du hast, ein Geschenk Gottes? (1. Korinther 4,7)
  • Macht euch keine Sorgen, sondern bringt eure Anliegen im Gebet mit Bitte und Danksagung vor Gott! (Philipper 4,6) BibelCard bestellen
  • Dankt Gott in jeder Lage! Das ist es, was er von euch will und was er euch durch Jesus Christus möglich gemacht hat. (1. Thessalonicher 5,17-18) Bibelkärtchen bestellen

Fazit: Kurze Bibelverse ermutigen im Alltag

Ein kurzer Bibelvers kann viel bewirken – sei es als Ermutigung für dich selbst oder als Geschenk für andere. In unserem Shop finden Sie viele dieser Bibelverse als BibelCards, die Sie auf Spendenbasis bestellen können. Schauen Sie vorbei und teilen Sie Gottes Wort mit anderen!

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02.05.2024

Umkämpft, unterschätzt, unverzichtbar: 5 Impulse für dein Gebet

Das Gebet: eine geistliche Disziplin, die oft umkämpft, unterschätzt und dennoch unverzichtbar ist. In einer Welt voller Ablenkungen und Herausforderungen vergessen wir oft, mit Gott, unserem Schöpfer, zu sprechen. Doch gerade dann ist das Gebet eine unersetzliche Quelle der Kraft und des Trostes. In diesem geistlichen Impuls findest du fünf ermutigende Gedanken zum Thema „Gebet“. Denn Gebet schenkt dir Halt und Hoffnung, sowohl wenn du dich gerade mitten in einem Sturm befindest als auch, wenn du den Alltag als (zu) grau erlebst.

1. Gebet: die schönste Art des Kommunizierens überhaupt

Beten ist Reden mit Gott, der uns geschaffen hat und uns durch und durch kennt und liebt (Psalm 139). Richard Foster, ein amerikanischer Theologe, schreibt: „Beim Gebet erleben wir die große und intime Nähe Gottes. Es geht nicht um Methoden, sondern um die wunderbare Beziehung und Begegnung mit Gott.“ Lass diese kostbare Tatsache jedes Mal bevor du betest dein Herz durchdringen! Weil Gott selbst dein Gegenüber ist, ist das Gespräch mit ihm die wichtigste und schönste Art des Kommunizierens überhaupt. Nichts, was du tust, kann inniger und persönlicher sein, als dich an das „göttliche Du“ zu wenden.

2. Du sprichst mit Gott, deinem Vater

Komme als geliebte Tochter und als geliebter Sohn vor deinen himmlischen Vater – denn genau das bist du, wie es in Römer 8,15 (NGÜ) heißt: „Denn der Geist, den ihr empfangen habt, macht euch nicht zu Sklaven, sodass ihr von neuem in Angst und Furcht leben müsstet; er hat euch zu Söhnen und Töchtern gemacht, und durch ihn rufen wir, wenn wir beten: Abba, Vater!“

Du bist nicht Angestellter beim Weltenschöpfer, nicht Sklave einer unpersönlichen Macht, sondern Kind des ewigen Vaters. Erinnere dich vor jedem Gebet an deinen Stand als Kind Gottes und Erbe Jesu Christi! Lebe darin und bete entsprechend! Tritt mit unbekümmertem Vertrauen vor Gott, der sich danach sehnt, dass du ihn „Abba, (lieber) Vater!“ nennst.

3. Gebet heißt: Gib deine Sorgen ab!

Martin Luther hat gesagt: „Beten heißt: Gott den Sack vor die Füße werfen.“ Mach dir keine Sorgen darüber, wie du dich ausdrücken sollst – Gott ist dein Herz wichtiger als Stil und Grammatik! Ja, er versteht dich sogar ohne Worte und weiß, was du brauchst, lange bevor auch nur ein Ton über deine Lippen gekommen ist (Psalm 139,4; Matthäus 6,8). Mehr als über alle deine Worte freut er sich darüber, dass du ihm so sehr vertraust, dass du dich im Gebet an ihn wendest und seine Hilfe erwartest. Darum: Rede einfach mit Gott wie mit einem Freund – wirf ihm deinen „Sack“ vor die Füße (Psalm 62,9)! Er antwortet dir gerne (Matthäus 7,7–11).

4. Göttliche Gebetsunterstützung durch den Heiligen Geist und Jesus

Dir fehlen die Worte zum Beten? Dann lass dich ermutigen: Du betest nie allein! Der dreieinige Gott selbst wohnt in dir (Johannes 14,23; 2. Timotheus 1,14) und betet mit dir, in dir und für dich – und zwar unaufhörlich! Der Sohn tritt beim Vater für dich ein (Hebräer 9,24) und in Römer 8,26 steht, dass der Heilige Geist deine Anliegen vor dem Vater ausbreitet: „Der Geist Gottes tritt mit Flehen und Seufzen für uns ein; er bringt das zum Ausdruck, was wir mit unseren Worten nicht sagen können“ (NGÜ). Lange bevor du mit deinen Bitten auftauchst, beten der Sohn und der Heilige Geist bereits für dich. Darum: Freue dich ganz neu am „Wunder des Gebets“. Es ist jeden Tag aufs Neue Gottes Einladung an dich, in seine ewige Gemeinschaft der Liebe einzutreten.

5. Ehrlich und gefühlsstark beten

Klagen, Jammern, Weinen, Flehen, Fragen – bei Gott ist alles erlaubt! Jesus schrie seinen Schmerz im Gebet ebenso heraus (Hebräer 5,7) wie die Autoren der Psalmen, wie Hiob oder Jeremia, und Paulus bedrängte ihn regelrecht wegen seiner Schmerzen (2. Korinther 12,8). Wer auf eine solch ehrliche Weise betet, erlebt, wie das Gespräch mit Gott lebendiger wird und die Nähe zu ihm größer. Lerne am Beispiel biblischer Vorbilder, „ungeschminkt“ mit Gott zu reden und gleichzeitig in Demut vor ihn zu treten, wie es z. B. Abraham tat (1. Mose 18,27). Bete leidenschaftlich – und ehrfürchtig! Ob du traurig bist oder etwas nicht verstehst, ob du bittest, dankst oder anbetest. Denn „Gott will mein Herz, ein Herz, das sich ganz einbringt – selbst dann, wenn aus ihm ein Gemisch aus Wut, Zweifel und Schmerz quillt.“ (Matt Woodley, amerik. Pastor und Buchautor)

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06.12.2023

Der Christushymnus: eines der ältesten christlichen Bekenntnisse

Wir nehmen Sie mit hinein in ein Bibelstudium des „Christushymnus'“. Es warten spannende Erkenntnisse!

Eure Einstellung soll so sein wie die in Christus Jesus: Er war in Gottes Gestalt, nutzte es aber nicht aus, Gott gleich zu sein, sondern beraubte sich selbst und wurde einem Sklaven gleich. Er wurde Mensch und alle sahen ihn auch so. Er erniedrigte sich selbst und gehorchte Gott bis zum Tod – zum Verbrechertod am Kreuz. Darum hat Gott ihn über alles erhöht und ihm den Namen geschenkt, der über allen Namen steht: Denn vor dem Namen Jesus wird einmal jedes Knie gebeugt; von allen, ob sie im Himmel sind, auf der Erde oder unter ihr. Und jeder Mund wird anerkennen: „Jesus Christus ist der Herr!“ So wird Gott, der Vater, geehrt. (Philipper 2,5-11 – NeÜ)

Nach Meinung der meisten Ausleger steht dieser ‚Christushymnus‘ im Zentrum von Paulus‘ Brief an die Philipper und enthält wohl eines der ältesten christlichen Bekenntnisse überhaupt. Nach dem Bericht der Apostelgeschichte (Apg 16,11ff.) gründete Paulus in Philippi die erste christliche Gemeinde auf europäischem Boden. Sie bestand mehrheitlich aus Heidenchristen und Paulus hatte zu ihr ein sehr enges Verhältnis.

Der Kontext: Gefangenschaft und Gefahr

Als Paulus den Brief verfasst, befindet er sich in einer für ihn bedrohlichen Lage. Er ist inhaftiert (vermutlich in Ephesus) und ihm droht sogar ein Todesurteil. Dennoch ist er zuversichtlich (Phil 1,21-26) und hofft darauf, Christus während des Prozesses in der Öffentlichkeit zu verherrlichen (1,20). In dieser Situation hatten die Philipper Epaphroditus geschickt, der Paulus Spenden der Gemeinde überbringt. Wohl über ihn erfährt Paulus über gemeindliche Probleme mit Irrlehrern – anscheinend judenchristliche Missionare, die die Beschneidung der mehrheitlich heidenchristlichen Philipper verlangen (3,1-4). Paulus warnt davor, weil damit – ähnlich wie er es vorher im Brief an die Galater formuliert hatte – der Kern des Evangeliums aufgegeben würde.

Der Christushymnus als der bessere Weg

Mit seiner Mahnung, einmütig in der Liebe zu sein, die in Demut auch das Wohl der anderen immer mit im Blick hat, steht Paulus diametral im Gegensatz zu den Werten der damaligen Umwelt der frühen christlichen Gemeinden. Auch für die Philipper war es nicht leicht und sie hatten deswegen bereits Bedrängnisse zu erleiden. Aus diesem Grund zitiert Paulus zur Ermutigung den wohl bekannten Christushymnus als besseren Weg. Der Weg der Liebe ist der Weg der Niedrigkeit, wie ihn Christus mit seiner Selbsterniedrigung ans Kreuz gegangen ist (2,1-11). Alles wird von Christus her neu bewertet und das Handeln der Christen ist ein Handeln angesichts seines Vorbildes. Und es wird nicht ohne Lohn bleiben, denn auf Jesu Selbsterniedrigung folgte seine Erhöhung als Heilsbringer zur Ehre des Vaters.

Fünf grundlegende Aussagen

Betrachtet man den Christushymnus etwas näher, zeichnen sich fünf grundlegende Aussagen dieses ältesten Bekenntnisses der Christenheit ab:

1.) Jesus war von Ewigkeit her Gott.

2.) Jesus wird ganz Mensch mit menschlicher Begrenzung und menschlichen Bedürfnissen, behält als Person aber immer seine Gott-Gleichheit. Man könnte es mit einem Reichen vergleichen, der arm wird und damit seine Lebensweise verändert, aber trotz seiner Armut keine andere Person wird. Jesus erniedrigte sich und wird für uns zum Diener (vgl. Johannes 13,4 und Matthäus 20,28).

3.) Im Gehorsam gegenüber seinem Vater im Himmel geht Jesus freiwillig den Weg ans Kreuz und stirbt einen schmachvollen Tod, wie es die Propheten vorhersagten. Am Kreuz bezahlte er mit seinem Leben für die Schuld aller Menschen.

4.) Der Vater erweckt Jesus von den Toten, gibt ihm den Ehrenplatz zu seiner Rechten und einen Ehrennamen, der in seiner Bedeutung über allen anderen Namen steht. 5.) Gott, der Vater, der seine Herrlichkeit sonst mit niemandem teilt, macht deutlich, dass Jesus in die Anbetung einbezogen werden soll. Er ist und bleibt Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Der Hymnus lehnt sich dazu wohl an Jesaja 45,23 an (NeÜ: „Alle fallen vor mir auf die Knie …“), um noch einmal die Gottgleichheit Jesu deutlich zu machen.

Die Essenz des christlichen Glaubens

Es lohnt sich, diese Verse auswendig zu lernen (dabei hilft unser BIBEL BY HEART Set!). Sie sind ein bleibender Schatz, der den Glauben in allen Lagen des Lebens stärkt. Dieses feierliche Loblied lag schon Paulus vor und verbindet uns in einzigartiger Weise mit dem Zeugnis der allerersten Christen. Der Hymnus enthält in wenigen Zeilen die Essenz des christlichen Glaubens und ist das gemeinsame Bekenntnis des einen Leibes Christi zu allen Zeiten: Der, der Gott in allem gleich war, verzichtete auf alle seine Vorrechte, wurde einer von uns, nahm einen schändlichen Tod auf sich und wurde deshalb erhöht, weil durch ihn Gott, der Vater, sein Heil geschehen lässt und geehrt wird. Jesu Haltung und seine Hingabe sind uns Vorbild, auch unsere Haltung an ihm auszurichten.

Der Christushymnus im Philipperbrief lohnt sich auswendigzulernen - zum Beispiel mit dem Bibel by heart Set der Bibel Liga
BIBEL BY HEART hilft dabei, Texte aus dem Philipperbrief auswendig zu lernen.

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08.11.2023

Keine Lust Bibel zu lesen?

Wie du die Sehnsucht nach Gottes Wort neu entfachst

Hast du keine Lust, Bibel zu lesen? Im Blog bekommst du Tipps, wie du die Sehnsucht nach Gottes Wort neu entfachst. Starten wir mit Versen aus Psalm 119:

Ich freue mich über den Weg deiner Zeugnisse wie über allen Reichtum. Ich will nachsinnen über deine Befehle und schauen auf deine Wege. Ich habe Freude an deinen Satzungen und vergesse deine Worte nicht. Tu wohl deinem Knecht, dass ich lebe und dein Wort halte. Öffne mir die Augen, dass ich sehe die Wunder an deinem Gesetz. Ich bin ein Gast auf Erden; verbirg deine Gebote nicht vor mir. Meine Seele verzehrt sich vor Verlangen nach deinen Ordnungen allezeit. Psalm 119,14-20 (Luther)

Spricht dir diese Passage aus dem Herzen? Kennst du die Sehnsucht des Psalmisten? Für ihn sind Gottes Worte gefüllt mit kostbarer Wegweisung. Er ist dankbar, dass ihm durch die Beschäftigung mit den Ordnungen Gottes die Augen geöffnet werden. Die Heilige Schrift ist für ihn wie ein Begleiter, wenn er Orientierung benötigt. Ihn hungert und dürstet nach nährenden geistlichen Lebensmitteln.

Eine offene Bibel mit vielen Markierungen.
Du und die Bibel: ein paar persönliche Fragen

Wie erlebst du das? Warum und wie beschäftigst du dich mit Gottes Wort? Begegnest du Gott in seinem Wort? Bist du aktuell ähnlich erwartungs- und sehnsuchtsvoll, wie der Psalmist oder eher ernüchtert und distanziert? Wo siehst du bei dir und bei anderen Nachfolgern Jesu Gründe, die eine Distanz zu Gottes Wort hervorrufen? Warum haben so viele Christen keine Lust Bibel zu lesen?

Ist mir klar, was Jesus für mich getan hat?

Hängt es möglicherweise damit zusammen, dass wir unzureichend erkennen, aus welcher Finsternis uns Christus herausgerettet hat? In Lukas 7,47 sagt Jesus es so: Wem wenig vergeben wird, der liebt wenig. Jesus spricht zu denen, die das unbezahlbare Angebot seiner Vergebung noch nicht angenommen haben, aber auch zu denen, die die Untiefen ihrer Verlorenheit schon wieder vergessen haben. Wer erkannt hat, dass er alles in seinem Leben Gott verdankt, wird mit einer anderen Haltung sein Wort lesen. Erweckungsprediger wie Jonathan Edwards (1703-1758) und Dwight Lyman Moody (1837-1899) haben einen kühlen inneren Abstand zu Gottes Wort gerade bei Christen mit der vernebelnden Wirkung von Sünde in Verbindung gebracht: „Entweder hält mich dieses Buch von Sünde ab oder Sünde hält mich von diesem Buch ab.“ Ihre Beobachtung ist aus meiner Sicht zeitlos und verdient eine ehrliche Überprüfung.

Ist die Bibel für mich nur eine Gebrauchsanweisung für ein glückliches Leben?

Oder kann es sein, dass wir die Schrift nur noch auf der Suche nach kurzen Gebrauchsanweisungen zum Leben lesen? In unserer Welt konkurrieren zahllose Geschichten, Meinungen und Erklärungsmodelle um unsere Aufmerksamkeit. Diese wissen scheinbar genau, wer wir sind, was wir lieben und wie wir leben sollten. Bei der Vielzahl von menschlichen „Wahrheiten“, die uns umgeben, brauchen wir mehr als ein paar Weisheitsworte, um bei Gottes Wahrheit bleiben zu können. Dafür müssen wir immer wieder in die Erzählung des dreieinigen Gottes mit seinem Volk eintauchen. Immer wieder genau hinschauen, was Jesus unter dem Reich Gottes versteht. Die Beschäftigung mit der ganzen Heiligen Schrift ist nötig, um uns vor Augen zu führen, wie Gottes Handeln mit uns und der Welt ist. Und was tatsächlich Gottes Wahrheit ist. Gott will uns mit seinem Wort sagen, wer wir sind, was wir lieben sollen und wie unser Leben aussehen soll. Haben wir das in unsere Herzen eingebettet und in unserem täglichen Leben verankert, sind wir weit weniger anfällig für verwirrende und verführende Gedanken und Worte, die von allen Seiten auf uns eindringen.

Lese ich die Bibel mit Zeit und Muße?

Was meint Martin Luther, wenn er sagt: „Die Heilige Schrift ist ein Kräutlein; je mehr du es reibst, desto mehr duftet es“? Heißt das womöglich, dass wir die Wirkung, das „Aroma“ der Schrift kaum erfahren, weil wir sie kaum „reiben“, uns schlicht zu wenig und zu selektiv damit beschäftigen? Theoretisch ist uns klar, welche Reichtümer in der Bibel auf uns warten, aber nehmen wir uns Zeit zum Graben in die Tiefe, zum Schürfen in Gottes Wort? „Freude an deinen Satzungen“ (Ps.119,16) erwarten uns, wenn wir mit Zeit und Muße in die Bibel eintauchen. Wir staunen darüber, dass Gott sich uns mitteilt, in einzelnen Versen, in Geschichten und im großen roten Faden, der seinen dicken Knoten bei Jesus Christus findet, dem fleischgewordenen Wort Gottes.

Die Bibel ist ein kostbarer Schatz: Lass dich nicht davon abhalten, ihn zu heben!

Gott hat uns mit der Bibel einen kostbaren Schatz anvertraut. Die Bibel ist weit mehr als eine Gebrauchsanleitung zum Leben. Sie ist eine Liebesgeschichte, die unsere Identität formt und uns auf Jesus Christus einordnet. Lass dich durch nichts und niemanden abhalten, Gott in seinem Wort zu begegnen – persönlich.

Männer und Frauen in Malawi freuen sich sichtbar über ihre Bibel
Große Freude über die Bibel in Malawi – voller Sehnsucht hatten diese Frauen und Männer auf Gottes Wort gewartet.

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10.05.2023

7 Gründe fürs Bibellesen

Warum sollte man Bibel lesen? Was bringt es, regelmäßig in der Bibel zu lesen?

Sieben Gründe fürs Bibellesen nennen wir Ihnen in diesem Artikel – denn Hand aufs Herz: Können Sie dem Bibellesen genug Platz in Ihrem Alltag einräumen? Die Erfahrung zeigt: Bibellesen ist umkämpft. Von Terminen, Stress, Müdigkeit, manchmal auch von Bequemlichkeit oder Verständnisschwierigkeiten. Und ganz sicher vom Feind Gottes. Also warum Bibel lesen? Was bringt es, regelmäßig die Bibel aufzuschlagen? Sieben Gründe, warum sich die Mühe lohnt.

Frauen lesen Bibel – 7 Gründe fürs Bibellesen

1. Die Bibel ist Gottes Wort an uns

In 2. Timotheus 3,16 heißt es, alle Schrift ist von Gott eingegeben. In ihr richtet Gott sein Wort an uns, teilt uns mit, was ihm wichtig ist, gibt uns Einblicke in sein Wesen, sein Handeln und seine Ratschlüsse. In ihr zeigt Gott uns den Erlösungsweg durch Jesus auf und lässt uns wissen, wie Nachfolge geschehen kann, spricht uns Verheißungen zu und bereitet uns auf die kommenden Dinge vor. Der Schöpfer und Herr der Welt teilt sich uns mit. Es lohnt sich, nachzulesen, was er uns zu sagen hat.

2. Bibellesen stärkt unsere Gottesbeziehung

Gott kennt uns bis in die tiefsten Winkel unseres Herzens. Mit der Bibel schenkt er uns die Möglichkeit, auch ihn besser kennen zu lernen: „Ich wünsche euch, dass ihr Gott und unseren Herrn Jesus immer besser kennen lernt und dadurch in immer größerem Maß Gnade und Frieden erfahrt“ (2. Petrus 1,2).

3. Bibellesen stärkt uns für unseren Alltag

In Matthäus 4,4 sagt Jesus: „Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.“ So wie wir jeden Tag Nahrung für unseren Körper brauchen, so benötigt auch unser geistliches Leben gute Nahrung durch Gottes Wort. Das stärkt uns für unseren Alltag.

4. Bibellesen formt unser Denken

Beim Bibellesen werden wir mit Wahrheit konfrontiert. So wird unser Denken geformt und korrigiert – ein Aspekt der Heiligung, zu der wir als Christen aufgefordert sind. „Richtet euch nicht länger nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist“ (Römer 12,2).

5. Bibellesen gibt uns Orientierung und Standhaftigkeit

An die Epheser schreibt Paulus: „Denn wir sollen keine unmündigen Kinder mehr sein; wir dürfen uns nicht mehr durch jede beliebige Lehre vom Kurs abbringen lassen wie ein Schiff, das von Wind und Wellen hin und her geworfen wird“ (Epheser 4,14). Je besser wir die Bibel kennen, desto weniger manipulierbar sind wir. Gottes Wort ist „gesunde Lehre“ (vgl. 2. Timotheus 4,3) und eine verlässliche Orientierung: „Dein Wort leuchtet mir dort, wo ich gehe; es ist ein Licht auf meinem Weg“ (Psalm 119, 105).

6. Bibellesen macht uns wehrhaft gegen Angriffe

Als Jesus in Matthäus 4 vom Satan versucht wurde, antwortete er mit der Schrift. Auch Paulus fordert in Epheser 6,17 die Christen auf, die Bibel als Teil der Waffenrüstung Gottes gegen das Böse einzusetzen: „…und greift zu dem Schwert, das der Heilige Geist euch gibt; dieses Schwert ist das Wort Gottes“. Wenn uns zentrale Bibeltexte auswendig parat sind, besitzen wir eine wirksame Abwehr z.B. gegen Lügen, die sich in unsere Gedanken einschleichen wollen. Ihnen können wir Gottes Wahrheiten entgegensetzen.

7. Die Bibel entfaltet sich gerade auch im gemeinsamen Lesen

Ein Grundpfeiler unserer Missionsarbeit folgt dem Vorbild aus Apg 8: Ausgehend von Bibeltexten erklärt Philippus einem Äthiopier das Evangelium. Das gemeinsame Bibellesen greift dieses gute Prinzip auf: Jemand, der bereits im Glauben gewachsen ist, hilft einem Suchenden oder jünger Gläubigen beim Verstehen von Gottes Wort. Und jeder lernt dazu, denn häufig macht Gott uns durch andere Gläubige neu auf Dinge aufmerksam – so stärkt Bibellesen die Gemeinschaft.

Diese 7 Gründe fürs Bibellesen zeigen deutlich: Bibellesen ist eine starke Quelle für neue Kraft, Orientierung und eine tiefere Beziehung zu Gott. Es geht um etwas völlig anderes als darum, eine reine Pflicht zu absolvieren.

Wie steht es bei Ihnen mit dem Bibellesen? Nutzen Sie doch die Gelegenheit, genau jetzt Gottes Wort aufzuschlagen und zu lesen.

Alle Bibelstellen sind der NGÜ entnommen.

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In unserem Online-Shop finden Sie eine große Auswahl von Bibelvers-Produkten wie Bibelvers-Kärtchen, Postkarten, Materialien zum Auswendiglernen oder zum Beten, mit denen Sie Gottes Wort in Ihren Alltag bringen. Jetzt stöbern und bestellen! Übrigens: Mit unserem Kinder-Bibelvers-ABC helfen Sie auch Kindern, Gottes Wort kennen und lieben zu lernen.

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Tipps zum Weiterlesen

Wenn Sie tiefer ins Thema Bibellesen einsteigen möchten, empfehlen wir Ihnen unsere folgenden Blog-Artikel:

zu „FAQ Bibellesen“

FAQ zum Bibellesen

Wie fange ich mit dem Bibellesen an?

Starten Sie mit kleinen Schritten. Ein Evangelium oder die Psalmen eignen sich besonders gut, um jeden Tag einen kleinen Abschnitt zu lesen. Nutzen Sie einen Bibelleseplan wie unsere Bibellesekarte „Reise durch die Bibel“, um dranzubleiben.

Was, wenn ich die Bibel lese, aber nicht alles verstehe?

Das ist völlig normal. Wichtig ist, nicht aufzugeben und trotzdem weiterzulesen. Merken Sie sich Ihre Fragen und sprechen Sie bei nächster Gelegenheit darüber, z.B. im Hauskreis oder mit einem Pastor. Manches wird mit der Zeit klarer, je vertrauter Ihnen Gottes Wort ist, ganz nach dem Prinzip „Die Bibel legt sich selbst aus“. Tipp: Unser Bibel-Tagebuch 365 bietet Platz für Ihre Fragen.

Warum Bibellesen? Welchen Einfluss hat Bibellesen auf meinen Alltag?

Viele Bibelleser werden Ihnen bestätigen, dass sie beim Bibellesen Ermutigung und Orientierung erleben. Sie lernen Gott besser kennen, lesen Beispiele seines mächtigen Wirkens und erfahren, wie er sich unser Leben wünscht. Oft sprechen die Worte der Bibel in konkrete Lebenssituationen hinein und schenken neue Hoffnung, wo sie gebraucht wird.

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