12.08.2026

„Gott hat uns hierher geschickt“: Bibelnot und Hoffnung in Simbabwe

Chrispen und Eva Chateya leben mit ihren Töchtern in Empress Mine, einer ärmlichen Gegend auf dem Land. Als Christen in Simbabwe ist der Alltag oft herausfordernd: Es gibt kaum Arbeitsplätze, viele Familien leben in Armut und nur wenige Menschen besitzen eine eigene Bibel. Trotzdem sind Chrispen und Eva ganz bewusst hierhergezogen. „Gott hat uns berufen, hier eine Gemeinde zu gründen“, sagt Chrispen. Sie erleben, wie Menschen durch Gottes Wort neuen Mut finden und Gemeinden entstehen. Die Treue der Chateyas zahlt sich aus – obwohl die Behinderung ihrer Tochter ihr eigenes Leben vor Herausforderungen stellt.

In diesem Video lernen Sie Familie Chateya kennen und erfahren, wie sie als Christen in Simbabwe ihren Glauben leben und trotz schwieriger Lebensbedingungen Veränderung nach Empress Mine bringen.

Wie Christen in Simbabwe ihren Glauben im Alltag leben

Der Tag von Chrispen und Eva beginnt früh. Jeden Morgen stehen sie um 4 Uhr auf und beten gemeinsam. „Wenn wir nicht mit Gott starten, kann ich den Tag nicht bewältigen“, sagt Chrispen. Bevor ihre Töchter Ruth und Deborah zur Schule gehen, beten ihre Eltern für sie und bitten Gott um Schutz.

Das Leben in Empress Mine verlangt der Familie viel ab. Fließendes Wasser gibt es nicht. Dreimal pro Woche gehen Chrispen und Eva mit einer Schubkarre und Kanistern zum Brunnen, um Wasser für die Familie zu holen. Ihren Lebensunterhalt sichern sie unter anderem mit einer kleinen Hühnerzucht. Das Geld reicht trotzdem nicht immer. „Es gibt Tage, da essen wir nur einmal am Tag etwas, weil wir nicht genügend haben“, erzählt Eva.

Auch das Umfeld ist schwierig. In Empress Mine wurde früher Nickel abgebaut, doch die Minen sind schon viele Jahre geschlossen. Nun sind einige illegale Minenarbeiter unterwegs auf der Suche nach Gold. Alkohol, Gewalt und Armut gehören zum Alltag. Gerade hier möchten Chrispen und Eva für die Menschen da sein.

Eine Familie, die ihren Glauben lebt

Chrispen und Eva sind davon überzeugt, dass die Bewohner von Empress Mine nichts dringender brauchen die Gute Nachricht und Zugang zu Gottes Wort. Sie besuchen Gemeindemitglieder, begleiten Menschen in ihren Fragen und legen dafür viele Kilometer zu Fuß zurück. Aus ihrer Arbeit sind inzwischen drei weitere Gemeinden in der Umgebung entstanden.

Ihr Dienst fordert die ganze Familie. Wenn Chrispen und Eva zu einem Gemeindemitglied gerufen werden, müssen ihre Töchter zeitweise allein bleiben. Besonders bei ihrer jüngeren Tochter Ruth fällt Eva das schwer. Ruth hat eine Behinderung, spricht fast nicht und braucht mehr Unterstützung als andere Kinder.

Nach Ruths Geburt war die Diagnose für die Familie ein Schock. In dieser Zeit fand Eva Trost in Jeremia 29,11. „Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.“ (Schlachter)

Heute sagt Eva über ihre Tochter: „Ruth ist für uns ein Geschenk.“

Gottes Wort bringt Hoffnung nach Empress Mine

Auch andere Familien in Empress Mine kämpfen mit großen Herausforderungen. Arbeitsplätze sind rar und Armut prägt den Ort. Chrispen und Eva möchten den Menschen deshalb etwas mitgeben, das sie selbst durch schwierige Zeiten trägt: Gottes Wort.

Chrispen lädt Menschen zu Philippus-Gruppen ein. Gemeinsam lesen sie in der Bibel, sprechen über das Gelesene, teilen ihre Sorgen und beten füreinander. Eva begleitet außerdem Gruppen für Frauen und Kinder. „Gottes Wort verändert die Familien“, beobachtet Eva. „Sie wissen nun um die Macht des Gebets.“

Eine eigene Bibel besitzen in Empress Mine nur wenige. Durch die Zusammenarbeit mit der Bibel Liga erhalten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bibelgruppen die Möglichkeit, selbst in Gottes Wort zu lesen. Wenn Teilnehmer ihre eigene Bibel erhalten, feiert die ganze Gemeinde. Sie singen begeistert Lieder, tanzen mit der Bibel in der Hand und freuen sich sichtlich über Gottes Wort.

Helfen Sie mit, Hoffnung nach Simbabwe zu bringen

Chrispen und Eva erleben in Empress Mine, welchen Unterschied es macht, wenn Menschen selbst in der Bibel lesen können. Doch eine eigene Bibel ist für Christen in Simbabwe keine Selbstverständlichkeit. Unsere Partner vor Ort schätzen, dass 3 Millionen Christen keinen Zugang zu Gottes Wort haben.

Mit der Adventsaktion BibelStern können Gemeinden, Kleingruppen und Einzelpersonen dazu beitragen, dass mehr Menschen in Simbabwe eine Bibel erhalten. Teilnehmende erhalten eine kostenlose Mitmachbox und den Film über Familie Chateya, den sie im Gottesdienst zeigen können. Mit wenig Aufwand kann Ihre Gemeinde in Simbabwe einen großen Unterschied machen!

Jetzt informieren & mitmachen!

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05.08.2026

Wie läuft das Philippus-Programm ab? So entstehen Bibelgruppen, die Leben verändern

Elf Jugendliche aus Simbabwe sitzen auf Plastikstühlen im Kreis. Ein großer Baum spendet ihnen Schatten. Einmal pro Woche trifft sich Tibabili mit ihrer Kleingruppe im Innenhof ihrer Gemeinde, um sich über Fragen an Gott und die Bibel auszutauschen. Gemeinsam lesen sie einen Abschnitt aus dem Johannesevangelium. Es wird gefragt, diskutiert und nachgedacht.

Ähnlich beginnen weltweit unzählige Philippus-Gruppen. Knapp zwei Millionen Menschen haben letztes Jahr an einer Bibelstudiengruppe der Bibel Liga teilgenommen. Aus einigen sind bereits kleine Gemeinden entstanden. Doch wie läuft das Philippus-Programm eigentlich ab? Was geschieht zwischen der ersten Einladung und dem Moment, in dem ein Teilnehmer seine erste eigene Bibel in den Händen hält?

Tibabilis Bibelgruppe aus Simbabwe trifft sich unter einem Baum.

Der erste Schritt: Eine Gemeinde möchte Menschen mit Gottes Wort erreichen

Jede Philippus-Bibelgruppe beginnt in einer lokalen Gemeinde. Die Bibel Liga arbeitet in über 40 Ländern mit christlichen Gemeinden zusammen, die Menschen in ihrem Umfeld die gute Nachricht von Jesus Christus weitergeben und sie in Jüngerschaft anleiten möchten. Dafür stellt sie Bibeln, Kursmaterial und Schulungen zur Verfügung.

In Gott fand Tibabili tiefe Freude.

Der Name des Programms geht auf Philippus aus Apostelgeschichte 8,26-39 zurück. Dort begegnet Philippus einem äthiopischen Hofbeamten, der in den Heiligen Schriften liest, ihren Inhalt aber nicht versteht. Philippus setzt sich zu ihm, erklärt ihm den Bibeltext und führt ihn Schritt für Schritt zum Evangelium. Dieses Vorbild prägt das Philippus-Programm bis heute: Menschen sollen selbst Zugang zu Gottes Wort bekommen, es verstehen und Jesus persönlich begegnen.

Auch Tibabili hat das erlebt. Die 19-Jährige kam als Teenagerin auf die schiefe Bahn und nahm Drogen. Eines Tages lud sie ein Freund ihres Vaters, ein Pastor, zu einer Philippus-Gruppe ein. „Ich wusste, dass meine Beziehung zu Gott nicht im Reinen war und mir ging es nicht gut damit“, sagt sie. Tibabili nahm die Einladung an und besuchte regelmäßig die Bibelstudiengruppe. „Beim Bibellesen habe ich gemerkt, welche Kraft Gottes Wort hat. Ich habe mich verändert.“

Aus Christen werden Begleiter auf Zeit

Bevor eine neue Bibelgruppe ins Leben gerufen wird, nehmen interessierte Christen an einer Schulung teil, um sich zu Bibelgruppenleitern ausbilden zu lassen. Auch viele ehemalige Teilnehmer möchten selbst eine Gruppe starten. So ging es auch Tibabili. In einem eintägigen Training lernte sie, wie sie andere beim Entdecken der Bibel begleiten kann. Anschließend erhielt sie das Kursmaterial für ihre Gruppe.

Nach der Schulung beginnt der eigentliche Bibelkurs. Die Gruppenleiter laden Menschen aus ihrem persönlichen Umfeld ein. Das können Nachbarn, Freunde, Kollegen oder Familienmitglieder sein. Weil sich viele bereits kennen, entsteht schnell eine offene und vertrauensvolle Atmosphäre. Je nach Land treffen sich die Gruppen in Gemeinderäumen, Privathäusern oder unter freiem Himmel. Entscheidend ist nicht der Ort, sondern die gemeinsame Beschäftigung mit Gottes Wort.

Fünf Frauen treffen sich zum gemeinsamen Bibellesen.

Gemeinsam die Bibel entdecken: Wie läuft eine Bibelgruppe ab?

Je nach Alter und Region stellt die Bibel Liga unterschiedliche Kurshefte zur Verfügung, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihrer Lebenswirklichkeit abholen. Ein Treffen dauert meist etwa ein bis zwei Stunden. Gemeinsam liest die Gruppe einen in dem Kursheft abgedruckten Bibelabschnitt. Anschließend helfen Fragen aus dem Heft dabei, den Text zu verstehen und auf das eigene Leben zu beziehen. Jeder darf erzählen, was ihn bewegt oder welche Fragen entstanden sind. Der Gruppenleiter hält keinen Vortrag, sondern begleitet das Gespräch und hilft dabei, Antworten in Gottes Wort zu entdecken.

Tibabili arbeitet mit einer Gruppe von Jugendlichen durch das Heft „So choose life“ (dt. „Wähle das Leben“). Das Material ist in 16 Lektionen unterteilt. Jede enthält einen oder mehrere Bibeltexte und Fragen, die das Gelesene auf die Herausforderungen des Erwachsenwerdens beziehen. Angefangen mit dem Thema „Wer bin ich eigentlich“ und der Schöpfungsgeschichte besprechen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Thema Identität und Sünde. Anhand von Davids Leben, was es bedeutet, gute oder schlechte Entscheidungen zu treffen und schließlich, warum Jesus der Zugang zu Gott ist. Am Ende der mehrwöchigen Treffen schließt der Kurs mit der Frage, ob die Jugendlichen die Botschaft vom Kreuz annehmen und Gott in ihr Leben einladen möchten. Wie auch für Tibabili damals beginnt für viele hier ihre persönliche Beziehung zu Gott.

Tibabili geht mit den Teilnehmern ihrer Bibelgruppe die Fragen aus dem Kursheft durch.

Bibelgruppen für jede Altersgruppe

Auch Philippus-Gruppen für Erwachsene folgen einem ähnlichen Aufbau. Die Bibelgruppenleiter arbeiten entweder mit einem Begleitheft zum Johannesevangelium oder „Who is God?“ (dt.: „Wer ist Gott?“). Auch hier werden Bibeltexte gemeinsam gelesen und die Lektionen greifen Fragen auf zu Themen wie Identität, warum es Sündenvergebung braucht und warum Jesus der Weg zum wahren Leben ist. Die Gruppe tauscht sich über Fragen aus wie: „Hast du dich jemals gefragt, warum du am Leben bist?“ und „Fällt es dir schwer zu glauben, dass Gott dir hilft?“ Wichtig ist, dass jeder seine Gedanken ehrlich teilen darf. Gleichzeitig ist Gottes Wort die Grundlage, in dem gemeinsam nach der Wahrheit gesucht wird.

Für Kinderbibelgruppen gibt es altersgerechte Kursmaterialien: Ein Ausmalbuch mit Geschichten aus der Bibel für Kinder ab vier Jahren, ein Kursheft für 6-9-Jährige sowie ein Heft für die Altersgruppe 9-12 Jahre.

Egal, ob es sich um eine Bibelgruppe für Kinder, Jugendliche oder Erwachsene handelt und welches Kursheft verwendet wird – das Ziel immer, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer persönlichen Beziehung zu Gott einzuladen und sie zu ermutigen, sich einer Gemeinde anzuschließen.

Kinder im Dschungel von Westpapua lesen begeistert in den Heften mit biblischen Geschichten.

Die erste eigene Bibel

Am Ende der Philippus-Gruppe erhalten alle Teilnehmenden ein Zertifikat und ihre erste eigene Bibel. Für viele ist das ein bewegender Moment.

Während in Deutschland Bibeln leicht erhältlich sind, sieht die Situation in vielen Ländern ganz anders aus. Viele Menschen aus ärmlichen Regionen besitzen keine Bibel, weil sie sich nicht leisten können oder es keine Möglichkeit gibt, eine Bibel zu kaufen. In anderen Ländern gibt es staatliche Einschränkungen. Dank Unterstützern wie Ihnen erhalten die Teilnehmer der Bibelgruppe eine eigene Bibel. Die Frauen und Männer haben gelernt, wie sie in Gottes Wort lesen und es verstehen können und werden ermutigt, davon in ihrem Alltag regen Gebrauch zu machen. Viele Menschen entscheiden sich in einer Philippus-Gruppe bewusst für ein Leben mit Jesus Christus. Andere, die schon länger Christen waren, haben Gottes Wort schätzen gelernt und verstanden, wie wichtig es ist, sich nicht nur auf das zu verlassen, was Pastoren sagen, sondern selbst in der Bibel nachzulesen. So tragen die Bibelgruppen zum mündigen Christsein bei.

Drei Teilnehmerinnen einer Bibelgruppe freuen sich über ihre erste eigene Bibel.

Philippus-Kurse: Startschuss für Jüngerschaft

Der erste Philippus-Gruppe bildet oft nur den Anfang. Wer Jesus Christus kennenlernt und ihm nachfolgen möchte, kann anschließend an weiterführenden Bibelgruppen teilnehmen. Oft bleibt die Konstellation der ersten Philippus-Gruppe auch nach der Bibelübergabe bestehen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kennen sich bereits, vertrauen einander und gehen nun gemeinsam die ersten Schritte in ihrer Jesus-Nachfolge.

In dem weiterführenden Kursheft „Reaching towards the goal“ (dt.: „Sich nach dem Ziel austrecken“) geht es um Themen wie Gebet, Bibellesen, christliche Gemeinschaft, verantwortungsvollen Umgang mit den eigenen Gaben und ein Leben als Nachfolger Jesu. Anhand von Bibeltexten wie die neutestamentlichen Briefe tauschen sich die Teilnehmenden darüber aus, wie sie ihr neues Leben mit Jesus praktisch leben können und welche Schwierigkeiten ihnen dabei begegnen.

Wenn Teilnehmende selbst Bibelgruppen leiten

Tibabili ist eine von vielen ehemaligen Teilnehmenden, die selbst an einer Philippus-Schulung teilnimmt, um den Segen, den sie erfahren hat, weiterzugeben. So entsteht ein Kreislauf, der das Philippus-Programm seit vielen Jahren prägt. Aus Teilnehmenden werden Leiter. Aus einer Bibelgruppe entstehen mehrere neue Gruppen. Das Evangelium erreicht Familien, Nachbarschaften und manchmal ganze Dörfer.

Diese Multiplikation gehört zu den wichtigsten Merkmalen des Philippus-Programms. Gottes Wort wird von Menschen weitergegeben, die Sprache, Kultur und Lebenswirklichkeit ihrer Mitmenschen kennen. Dadurch entstehen Beziehungen, die weit über die Dauer eines Bibelkurses hinausreichen.

Warum das Philippus-Programm so wirksam ist

Der Erfolg des Philippus-Programms beruht nicht auf einer einzelnen Methode. Mehrere Bausteine greifen ineinander.

Menschen werden von Christen aus ihrem eigenen Umfeld eingeladen. Die Gruppen bleiben bewusst klein und bieten Raum für persönliche Gespräche. Gottes Wort steht bei jedem Treffen im Mittelpunkt. Neue Christen werden ermutigt, Teil einer Gemeinde zu werden und selbst Verantwortung zu übernehmen.

Ein weiterer Grund für die nachhaltige Wirkung des Philippus-Programms ist seine Flexibilität. Die Bibel Liga arbeitet weltweit nach einem gemeinsamen Konzept, setzt jedoch je nach Sprache und regionalem Kontext unterschiedliche Studienmaterialien ein. Dadurch können Gemeinden mit Ressourcen arbeiten, die Menschen vor Ort verstehen und die ihrer Lebenswirklichkeit entsprechen. Ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene: Alle erhalten Materialien, die auf ihre Lebensphase zugeschnitten sind und sie Schritt für Schritt an Gottes Wort heranführen.

Mit Ihrer Spende werden neue Philippus-Gruppen möglich

Aus Tibabili, der jungen Frau, die damals selbst eingeladen wurde, ist heute eine Bibelgruppenleiterin geworden. Jede Woche sitzt sie wieder mit Jugendlichen unter dem Baum ihrer Gemeinde. Sie liest mit ihnen dieselben Bibeltexte, die ihr Leben verändert haben und wird Zeuge davon, wie sich die Jugendlichen nach und nach öffnen.

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie, dass Menschen gemeinsam Gottes Wort entdecken, ihre erste eigene Bibel erhalten und Jesus Christus kennenlernen können. Manche von ihnen werden später selbst Bibelgruppen leiten und weitere Menschen einladen. Immer wieder berichten unsere Partner: „Familien gehen liebevoller miteinander um. Unser Dorf hat sich verändert. In unserem Stadtteil gibt es weniger Kriminalität.“ So zieht die frohe Botschaft immer weitere Kreise.

Die Teilnehmer aus Tibabilis Bibelgruppe öffnen sich immer mehr.
Die Frauen aus Simbabwe freuen sich und tanzen, weil sie ihre erste eigene Bibel erhalten haben.

Monatlich helfen

Für je 7 EUR ermöglichen Sie einer Person die Teilnahme an einer Bibelgruppe und ihre eigene Bibel. Für 70 EUR ermöglichen Sie einer zehnköpfigen Gruppe den Austausch und beschenken die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einer Bibel.

Werden Sie jetzt BibelBote und ermöglichen Sie Monat für Monat neue Philippus-Bibelgruppen. Durch Ihre Unterstützung schenken Sie Menschen weltweit Zugang zu Gottes Wort.

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Häufige Fragen zum Philippus-Programm

Was ist das Philippus-Programm?

Das Philippus-Programm ist ein evangelistisches Bibelstudium der Bibel Liga. Geschulte Kleingruppenleiter laden Menschen zum gemeinsamen Bibellesen ein und begleiten sie dabei, das Evangelium kennenzulernen.

Wie läuft eine Philippus-Bibelgruppe ab?

Nach einer Schulung laden die Gruppenleiter Menschen aus ihrem Umfeld zu einem mehrwöchigen Bibelkurs ein. Gemeinsam werden Bibeltexte gelesen, besprochen und Fragen beantwortet. Am Ende erhalten die Teilnehmenden ihre erste eigene Bibel.

Wer kann an einer Philippus-Bibelgruppe teilnehmen?

Das Angebot richtet sich an Menschen, die mehr über die Bibel und den christlichen Glauben erfahren möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Warum erhalten die Teilnehmenden erst am Ende eine eigene Bibel?

Während der Bibelgruppe lernen die Teilnehmenden, selbst in der Bibel zu lesen und sie zu verstehen. Deshalb ist es sinnvoll, dass sie die Bibel im Anschluss erhalten. Gleichzeitig ermöglicht dieses Vorgehen, dass die Bibeln gezielt den Menschen zugutekommen, die ein echtes Interesse daran haben, darin zu lesen.

Wie hilft meine Spende?

Spenden finanzieren die Ausbildung von Kleingruppenleitern, das Bibelkursmaterial und Bibeln für die Teilnehmenden. Dadurch entstehen weltweit neue Philippus-Gruppen, in denen Menschen Gott und sein Wort kennenlernen können. Viele suchende Nicht- oder Andersgläubige laden dadurch Jesus in ihr Leben ein. Christen werden ausgerüstet, in echter Jesus-Nachfolge zu leben. Ihre Unterstützung ermöglicht diese tiefgreifende Veränderung.

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03.06.2026

Mission hautnah erleben: Der WhatsApp-Kanal der Bibel Liga

Wie sieht christliche Missionsarbeit heute ganz konkret aus? Welche Herausforderungen erleben Gemeinden in Afrika, Asien oder Lateinamerika? Wie reagieren Menschen, die sich seit Jahren eine Bibel wünschen und Gottes Wort zum ersten Mal in den Händen halten?

Im WhatsApp-Kanal der Bibel Liga bekommen Sie genau solche Einblicke direkt aufs Smartphone. Neben persönlichen Eindrücken aus unserer weltweiten Missionsarbeit teilen wir aktuelle Gebetsanliegen, berichten von bewegenden Begegnungen und informieren über neue „Bibel-Appetizer“ in unserem Shop.

Wenn Sie Mission hautnah erleben und Gottes Wirken weltweit näher mitverfolgen möchten, laden wir Sie herzlich ein, den WhatsApp-Kanal der Bibel Liga zu abonnieren.

Eine Unterstützerin verfolgt am Handy den WhatsApp-Kanal der Bibel Liga

Was erwartet Sie im WhatsApp-Kanal der Bibel Liga?

Der WhatsApp-Kanal der Bibel Liga verbindet aktuelle Einblicke aus der weltweiten Missionsarbeit mit Neuigkeiten aus dem Bibel Liga-Büro. Wir gewähren einen Blick hinter die Kulissen unserer Arbeit, teilen Gebetsanliegen und erzählen Geschichten von Menschen, deren Leben durch Gottes Wort verändert wird.

Das erwartet Sie regelmäßig:

  • Fotos und Eindrücke von Reisen und Begegnungen
  • Missionsberichte aus Bibelgruppen und Gemeindegründungsprojekten
  • Aktuelle Gebetsanliegen aus unseren Einsatzländern
  • Hinweise auf neue kostenlose „Bibel-Appetizer“
  • Möglichkeiten, bei neuen Produktideen mit abzustimmen
  • Einblicke hinter die Kulissen der Bibel Liga

Viele unserer Unterstützer wünschen sich, Mission nicht nur aus der Ferne zu betrachten, sondern konkrete Entwicklungen mitzuerleben. Genau dafür eignet sich ein WhatsApp-Kanal besonders gut: Die Einblicke in das, was Gott weltweit tut, schicken wir Ihnen ganz einfach auf Ihr Smartphone.

Wie kann ich den WhatsApp-Kanal abonnieren?

Whats-App-Kanal der Bibel Liga: Jetzt Simbabwe-Reise mitverfolgen

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Mission erleben: Geschichten aus Bibelgruppen und Gemeindegründungen

Die Bibel Liga unterstützt Gemeinden und Christen in über 40 Ländern dabei, Menschen mit Gottes Wort zu erreichen. Im WhatsApp-Kanal erhalten Sie regelmäßig Missionsberichte aus genau dieser Arbeit.

Das Philippus-Programm gehört seit vielen Jahren zum Herzstück der Bibel Liga-Arbeit. Geschulte Kleingruppenleiter laden interessierte Menschen zu evangelistischen Bibelgruppen ein. Viele lernen durch das gemeinsame Bibellesen Jesus kennen. Nach Abschluss der Bibelgruppe erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre erste eigene Bibel.

Dieser Ansatz ist zugleich ein wichtiger Baustein für die Gemeindegründung. Im Gemeindegründer-Ttraining der Bibel Liga werden einheimische Christen darauf vorbereitet, das Evangelium verständlich weiterzugeben. Sie lernen praktische und organisatorische Fähigkeiten und gründen anschließend neue Gemeinden in Regionen, in denen es bisher keine christliche Gemeinschaft gibt.

Eine weitere Facette unserer weltweiten Missionsarbeit ist das Bibel-ABC. In diesen Lese-Lern-Kursen lernen Analphabeten mithilfe biblischer Texte lesen und schreiben. Gleichzeitig begegnen sie dem Evangelium. Gerade in Regionen mit hoher Armut und eingeschränkten Bildungsmöglichkeiten eröffnet das Bibel-ABC vielen Familien neue Perspektiven.

Im WhatsApp-Kanal der Bibel Liga berichten wir regelmäßig von solchen Projekten. So erleben Sie Mission anhand konkreter Menschen, echter Geschichten und sichtbarer Veränderungen.

Warum wir unsere Missionsberichte über WhatsApp teilen

Immer wieder hören wir von Spenderinnen und Spendern den Wunsch nach regelmäßigen Informationen aus den Einsatzländern der Bibel Liga. Gleichzeitig fehlt vielen im Alltag oft die Zeit, lange Berichte oder Newsletter zu lesen.

Der WhatsApp-Kanal der Bibel Liga schafft hier einen direkten Zugang. Sie erhalten kompakte Missionsberichte, aktuelle Gebetsanliegen und persönliche Eindrücke direkt auf Ihr Smartphone. Auf diese Weise lerne Sie die Menschen hinter Bibelgruppen, Gemeindegründungen und Bibel-ABC-Kursen kennen und können für sie beten.

Mission wird dadurch greifbarer. Hinter jeder Statistik stehen Menschen mit Hoffnungen, Fragen und Geschichten. Der WhatsApp-Kanal hilft dabei, diese Geschichten kennenzulernen und die weltweite Missionsarbeit im Gebet zu begleiten.

Christliche Produkte und Bibel-Appetizer für den Alltag

Neben Einblicken in die weltweite Missionsarbeit informieren wir im Kanal auch über neue „Bibel-Appetizer“. Unsere christlichen Produkte bringen Gottes Wort in den Alltag und laden dazu ein, sich mit der Bibel zu beschäftigen.

Dazu gehören beispielsweise Bibelvers-Kärtchen, Postkarten, Sticker oder Lesezeichen. Sie eignen sich als persönliche Ermutigung oder zum Weitergeben an andere Menschen.

Im WhatsApp-Kanal erhalten Sie frühzeitig Informationen über neue Produkte. Außerdem beziehen wir die Kanal-Mitglieder über Abstimmungen gelegentlich in die Entwicklung neuer Materialien ein.

Wir freuen uns, wenn Sie Teil davon werden.

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Häufige Fragen zum WhatsApp-Kanal der Bibel Liga

Ist der WhatsApp-Kanal kostenlos?

Ja. Der WhatsApp-Kanal der Bibel Liga ist komplett kostenlos.

Welche Inhalte veröffentlicht die Bibel Liga im Kanal?

Wir veröffentlichen Missionsberichte, Gebetsanliegen, Einblicke in Projekte, Informationen zu neuen „Bibel-Appetizern“ sowie Berichte aus Bibelgruppen und Gemeindegründungen.

Bekomme ich täglich Nachrichten?

Nein. Wir veröffentlichen bewusst nicht zu viele Beiträge. In der Regel können Sie etwa einmal pro Woche mit einer Nachricht rechnen. Der Kanal soll informieren und ermutigen, ohne den Alltag zu überladen.

Können andere meine Telefonnummer sehen?

Nein. WhatsApp-Kanäle funktionieren datenschutzfreundlich. Andere Abonnenten sehen Ihre Telefonnummer nicht.

Kann ich selbst Nachrichten im WhatsApp-Kanal senden?

Nein. Nur die Bibel Liga als Kanalinhaber kann Beiträge veröffentlichen. Sie können jedoch auf Beiträge reagieren und an Umfragen teilnehmen. So entsteht Austausch, ohne dass der Kanal unübersichtlich wird.

Wo bekomme ich aktuelle Gebetsanliegen aus der Mission?

Genau dafür ist der WhatsApp-Kanal der Bibel Liga gedacht. Wir teilen regelmäßig Gebetsanliegen aus unseren Einsatzländern und laden dazu ein, die weltweite Missionsarbeit im Gebet zu begleiten.

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22.04.2026

Missionarin trotz Behinderung: Lorijanes Geschichte

Von Geburt an hat Lorijane eine körperliche Behinderung. Lange Zeit hasste sie ihren Körper und versuchte, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Doch Gott hatte andere Pläne. Heute ist Lorijane als Missionarin trotz Behinderung unterwegs. Eine berührende Geschichte darüber, wie Gott zerbrochene Herzen heilen kann und dadurch hunderte Menschen rettet… In diesem Video sehen Sie Lorijanes bewegende Geschichte und wie Gott ihr Leben verändert hat.

Aufgewachsen mit Ablehnung und Schmerz

Lorijane wuchs in schwierigen Verhältnissen auf. Ihr Vater war alkoholkrank und ihre Eltern lebten getrennt. Beide gründeten neue Familien, zu denen sich Lorijane nie ganz zugehörig fühlte.

Schon früh spürte sie, dass sie anders war; nicht nur wegen ihrer familiären Situation. Seit Geburt fehlt ihr der rechte Unterschenkel. Ihre Behinderung machte sie zur Zielscheibe für Spott und Ausgrenzung in der Schule. Die verletzenden Worte der anderen prägten ihr Selbstbild.

Immer wieder rang sie mit Gott: „Warum bin ich so? Warum hast du mich so geschaffen?“ Ihre Verzweiflung wurde irgendwann so groß, dass Lorijane keinen Ausweg mehr sah. Mehrfach versuchte sie, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Doch sie überlebte jedes Mal.

Wie Gottes Wort ihr Leben veränderte

Eine Wende begann, als Lorijane das Evangelium hörte und anfing, in der Bibel zu lesen. In Psalm 139,14-15 lobt David Gott mit den Worten: „Ich danke dir dafür, dass ich so wunderbar erschaffen bin, es erfüllt mich mit Ehrfurcht. Ja, das habe ich erkannt: Deine Werke sind wunderbar! Dir war ich nicht verborgen, als ich Gestalt annahm, als ich im Dunkeln erschaffen wurde, kunstvoll gebildet im tiefen Schoß der Erde.“ So hatte Lorijane sich zuvor noch nie gesehen.

Schritt für Schritt veränderte sich ihr Blick. Sie erkannte, dass ihr Wert nicht von anderen Menschen abhängt und auch nicht von ihrer körperlichen Situation. Gott selbst hatte sie geschaffen – gewollt und geliebt. Diese Erkenntnis gab ihrem Leben ein neues Fundament.

Doch das war erst der Anfang. In einem Gottesdienst las der Pastor aus Jesaja 6,8: „Wen soll ich senden?“ „Das hat mich tief getroffen“, erzählt Lorijane. „Ich ging nach vorne, weinte und sagte: ‚Herr, hier bin ich. Gebrauche mein Leben.‘“ Und das tut er.

Unterwegs als Missionarin trotz Behinderung

Heute ist Lorijane als Missionarin trotz Behinderung in der Provinz Lanao del Sur unterwegs. Die Wege dort sind schwierig, oft schlammig und kaum passierbar. Immer wieder ist sie auf Hilfe angewiesen und kommt nur mühsam voran. Doch sie lässt sich nicht aufhalten. Ihr Ziel ist klar: Menschen sollen von Jesus hören. Sie besucht Dörfer, spricht mit Menschen über den Glauben, betet für Kranke und lädt zum gemeinsamen Bibellesen ein.

Mehr als 50 Bibelgruppen hat Lorijane mittlerweile gegründet. Hunderte Menschen werden durch ihr Zeugnis berührt und sind durch sie zum Glauben gekommen. Doch Lorijane ist noch lange nicht fertig. „Ich wünsche mir, dass mehr Menschen gerettet werden und Gott dienen“, sagt sie. Denn sie selbst hat erlebt, dass Gott auch in den schwierigsten Situationen Wiederherstellung schenken kann.

Geben auch Sie Hoffnung weiter!

Lorijanes Geschichte zeigt, wie stark Gottes Wort Leben verändert. Durch Ihre Spende helfen Sie mit, dass noch mehr Menschen wie sie Zugang zur Bibel bekommen und Hoffnung finden. Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung.

Jetzt spenden!

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17.04.2026

Kommen Sie mit nach Simbabwe im WhatsApp-Channel

Was passiert, wenn Menschen zum ersten Mal Gottes Wort in den Händen halten? Und wie verändert sich ein Leben, wenn sie Jesus darin begegnen?

Vom 22. April bis 2. Mai reist ein Team der Bibel Liga nach Simbabwe, um genau das zu erleben: Wir besuchen Partnergemeinden, sind bei Bibelübergaben dabei und hören bewegende Lebensgeschichten. Und: Wir nehmen Sie mit – in unserem WhatsApp-Kanal.

Wenn Gottes Wort Leben verändert

In Simbabwe sind wir in Bulawayo und Empress Mine zu Besuch und treffen Menschen, die sich aufgemacht haben, Gemeinden zu gründen und Gottes Wort in Wort und Tat weiterzugeben. Wir sind bei Bibelgruppen dabei und erleben den besonderen Moment der Bibelübergabe.

Wir überzeugen uns vor Ort selbst davon, wie wirkungsvoll das Philippus-Programm ist. Denn wir sehen immer wieder, dass die Verbindung von Gemeinschaft und Bibelstudium ein Schlüssel dafür ist, dass Glaube entstehen und wachsen kann. Genau diese Momente möchten wir festhalten – und mit Ihnen teilen.

Während der Reise entstehen zwei neue Filme für unsere Aktion „BibelStern“ in der Adventszeit. Doch Sie müssen nicht warten, bis diese Filme veröffentlicht werden.

Exklusive Einblicke im WhatsApp-Channel

Über unseren WhatsApp-Channel nehmen wir Sie mitten hinein in unsere Erlebnisse:

  • Fotos von Begegnungen vor Ort
  • Persönliche Berichte des Teams direkt aus Simbabwe
  • Aktuelle Eindrücke und Erlebnisse, die kein Film vollständig einfangen kann
  • Gebetsanliegen

Warum wir Sie mitnehmen möchten

Die Arbeit der Bibel Liga ist nur möglich, weil es Menschen wie Sie gibt. Menschen, die sich dafür interessieren, was Gott weltweit tut, die beten und spenden. Deshalb ist es uns ein Anliegen, Sie nicht nur zu informieren, sondern teilhaben zu lassen.

Seien Sie dabei

Begleiten Sie unsere Reise nach Simbabwe: Abonnieren Sie jetzt unseren WhatsApp-Channel und erleben Sie, wie Gottes Wort Leben verändert.

Zum WhatsApp-Kanal

Whats-App-Kanal der Bibel Liga: Jetzt Simbabwe-Reise mitverfolgen

WhatsApp-Kanal beitreten: So geht’s!

1. Scannen Sie mit der Kamera Ihres Smartphones den QR-Code.
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(Hinweis: Mozilla Firefox erkennt unter Umständen nicht, ob WhatsApp installiert ist. Kopieren Sie den Link in diesem Fall in einen anderen Browser, z. B. Chrome.)

2. Tippen Sie auf „Kanal beitreten“

3. Aktivieren Sie oben rechts die Glocke, damit Sie keine Nachrichten aus Simbabwe verpassen.

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16.07.2025

Von Gott gesehen

Wie eine blinde Community durch Hörbibeln Jesus kennenlernt

Zwei blinde Hörbibelgruppenteilnehmerinnen erzählen ihr Zeugnis.
Margareth (l.) ist sehbehindert und erzählt, wie Gott sie als ehemalige Hexenmeisterin verändert hat.

„Früher war ich eine Hexenmeisterin. Ich war ein schlechter Mensch und so schrecklich einsam.“ Margareth Marwa lebt in Butiama im Nordwesten von Tansania – einem Ort, an dem die geistliche Dunkelheit deutlich spürbar ist. Wie die meisten Menschen in der Region lebt Margareth von der eigenen Landwirtschaft. Als Hexenmeisterin wurde sie zwar von vielen in ihrem Dorf aufgesucht, doch lebte sie gleichzeitig isoliert, weil die Menschen sie fürchteten. Sie ist nicht die Einzige, die Hexerei praktiziert hat. Ein weiteres Merkmal, das sie kurioserweise mit vielen Bewohnern ihres Dorfes gemeinsam hat: ihre Sehbehinderung. Denn ein überdurchschnittlich hoher Anteil der Menschen in Butiama ist blind oder in ihrer Sehkraft stark eingeschränkt. „Wir haben das Gefühl, dass es wie ein Fluch ist“, sagt Margareth. Doch in diese Dunkelheit strahlt nun nach und nach das Licht Gottes. Denn er beruft gerade die, von denen man es am wenigsten erwarten würde.

Pastor Siro aus Tansania, der auf einem Auge blind ist, leitet eine Hörbibelgruppe.
Ein neues Leben in Jesus

Pastor Siro betreut die junge christliche Gemeinde in Butiama, in die auch Margareth geht. Der kleine Holzverschlag kann längst nicht mehr allen Gottesdienstbesuchern Platz bieten. Unter der Woche treffen sich mehrere Bibelstudiengruppen, um gemeinsam Gottes Wort zu lesen. Während Pastor Siro das Bibelstudienmaterial auf seinem Schoß liegen hat – ihm fehlt zwar sein rechtes Auge, aber mit seinem linken kann er lesen – sind die meisten der Bibelgruppenteilnehmer darauf angewiesen, Gottes Wort vorgelesen zu bekommen. Pro Gruppe gibt es eine Hörbibel, mit der die Passage, über die sie sprechen, gemeinsam angehört wird. Heute ist es 5. Mose 7,6: „Denn ihr seid ein heiliges Volk und gehört dem HERRN, eurem Gott. Aus allen Völkern der Erde hat er euch ausgewählt und zu seinem Eigentum gemacht.“ (NGÜ)

„Denn ihr seid ein heiliges Volk…“

Die Worte berühren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr. „Gott möchte, dass wir der Dunkelheit den Rücken kehren, ihn als Herrn anerkennen und als sein Volk nach dem leben, was er uns aufträgt“, erklärt Pastor Siro. Die sehbehinderten Frauen und Männer hören aufmerksam zu, ihr Blick ins Leere gerichtet. Ein älterer Mann mit trüben, aber leuchtenden Augen meldet sich zu Wort: „Zu Gottes Volk zu gehören, heißt, dass wir jetzt ein Zeugnis sind, wie lebendige Buchstaben. Wenn andere unser Leben anschauen, dann sehen sie, dass wir nicht mehr so handeln wie früher.“ Und er hat recht. So wie Margareth gibt es einige, die früher Geister angerufen und Okkultismus praktiziert haben und jetzt ein neues Leben in Jesus beginnen.

Ein Hörbibelgruppenteilnehmer hält die Hörbibel so, dass die anderen die Bibelstelle mithören können.

Große Freude über die eigene Hörbibel

Heute ist ein besonderer Tag, denn im Anschluss an die vorerst letzte Einheit der Bibelgruppe bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine eigene Hörbibel überreicht. Untereinander helfen sich die Frauen und Männer dabei, nach vorne zu kommen, ohne sich anzustoßen und ihre eigene Bibel in Empfang zu nehmen. „Jetzt, wo ich eine Hörbibel habe, werde ich meine Nachbarn einladen, gemeinsam Gottes Wort zu studieren“, freut sich einer der Teilnehmer. Ein anderer sagt: „Für mich ist diese Hörbibel ein Evangelisationsinstrument in unserem Dorf.“ Auch Margareth bekommt heute ihre eigene Hörbibel und freut sich sehr: „Die Menschen da draußen haben keine Ahnung, was für Freude und Güte ich hier erlebe. Ich liebe Jesus und ich sehe es als meine Verantwortung, dass andere auch davon erfahren.“ Denn wie es Römer 10,17 beschreibt, haben es die Gemeindemitglieder in Butiama auch erlebt: „Der Glaube kommt also aus dem Hören der Botschaft, die Verkündigung aber durch das Wort des Christus.“ (NeÜ) Und genau das wollen sie nun weitergeben.

Ein Teilnehmer der Hörbibelgruppe in Tansania freut sich über seine eigene Hörbibel.
Ein Hörbibelgruppen-Teilnehmer freut sich über die Hörbibel – und möchte sie Leuten aus dem Dorf vorspielen.

Beschenken Sie Sehbehinderte mit einer Hörbibel!

Sie können mehr sehbehinderten Menschen wie Margareth den Zugang zu Gottes Wort ermöglichen. Denn je 7 EUR ermöglichen Sie einer Person die Teilnahme an einer Bibelgruppe und eine eigene Hörbibel. Helfen Sie mit und schenken Sie Blinden in Tansania Hoffnung.

Jetzt mithelfen

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12.04.2024

Wie im Film: Zu Besuch in einem Bergdorf in den Anden

Momentan ist ein vierköpfiges Team der Bibel Liga in Peru unterwegs, dem diesjährigen BibelStern-Land. Gemeinsam mit Alejandro, dem Leiter der peruanischen Bibel Liga, besuchen sie Gemeinden und Bibelstudiengruppen und sammeln Material für das nächste Bibelbeweger-Magazin und den BibelStern-Clip. Im Reiseblog nimmt das Team Sie mit nach Peru.

Nach unserer Zeit in Lima geht es für uns nun weiter nach Cusco, der ehemaligen Inka-Hauptstadt. Cusco liegt auf 3.200 Meter über dem Meeresspiegel und wir merken schon beim Aussteigen aus dem Flugzeug, dass die Luft hier oben etwas dünner ist. Bereits ein paar wenige Stufen bringen uns ganz schön aus der Puste. Bis auf leichte Kopfschmerzen bleiben wir aber zum Glück von der Höhenkrankheit verschont. In unserer Unterkunft angekommen, bekommen wir erst einmal den berühmten Koka-Tee serviert. Er soll helfen, dass Beschwerden wie Müdigkeit und Kopfschmerzen, die aufgrund der Höhe oft auftreten, besser werden. Aus Koka-Blättern wird zwar Kokain hergestellt, jedoch ist der Wirkstoff in den Blättern ohne den chemischen Prozess sehr gering, sodass der Tee hier ohne Bedenken zum Nationalgetränk gehört. Wir probieren und sind erstaunt, dass er gar nicht so schlecht schmeckt.  

Wie eine Filmkulisse

Am nächsten Morgen geht es für uns weiter in die Berge nach Matinga, einem kleinen Dorf in den Anden auf 3.700 Meter. Allein die Fahrt ist atemberaubend. Während wir uns die Serpentinen hinauf- und hinunterschlängeln, zieht uns das Bergpanorama in seinen Bann. Nach einer guten halben Stunde erreichen wir Matinga. Das kleine Dorf mit seinen 400 Einwohnern erinnert uns an eine Filmkulisse: Kinder, die Schafe auf die Weide bringen, Frauen mit schwarzen langen Zöpfen, die Schubkarren mit Getreide schieben und Leute in Gummistiefeln, die ihre Karotten im Fluss putzen – was für uns wie ein Ausschnitt aus einem Film wirkt, ist in Matinga Realität. Eine einzige geteerte Straße zieht sich durch den Ort, auf der jedoch mehr Tiere laufen, als dass Autos fahren. Es scheint fast, als wäre hier die Zeit einfach stehengeblieben.

Dorfleben in Matinga
Dorfleben in Matinga
Hirtenjunge
Hirtenjunge
Schafsfelle als Matratzen

In der Gemeinde treffen wir Kinderbibelgruppenleiterin Dina, die uns ein wenig von ihrem Leben in den Anden erzählt und uns ihr Zuhause zeigt. „Zusammen mit meiner Schwester habe ich immer morgens vor der Schule unsere Schafe auf die Weide gebracht. Nach der Schule haben wir sie wieder abgeholt und dabei Lobpreislieder gesungen“, erinnert sich Dina. Ihre Kindheit hat sie als sehr positiv in Erinnerung, obwohl ihre Familie früher sehr arm war. „Manchmal hatten wir nicht genug zu essen“, sagt sie. In ihrem Elternhaus treffen wir Dinas Eltern. Stolz zeigen sie uns ihre Schafsfelle, die sich neben dem Stall stapeln. Ihr Vater hält uns eines der Felle hin und fordert uns auf, es anzufassen. Es fühlt sich wunderbar weich an. „Früher hatten wir nicht genug Geld, um uns ein Bett oder eine Matratze leisten zu können“, erzählt er. „Dann haben wir einfach ein paar Felle auf dem Boden ausgebreitet und zusammen mit unseren Kindern darauf geschlafen.“ Dinas Mutter kommt nun dazu und hält eine bunte Decke in den Händen. „Die hat sie selbst gemacht“, sagt ihr Mann stolz. Wir sind begeistert. Wie Dinas Familie leben die meisten Familien in Matinga von der Subsistenzwirtschaft und verdienen durch den Anbau von Karotten, Erdbeeren oder Blumen, die sie auf den Märkten verkaufen, den Lebensunterhalt für ihre Familien. „Heute sind die meisten Familien hier nicht mehr so arm. Der Verkauf von Obst und Gemüse läuft gut“, sagt Dina froh. Wir müssen schlucken. Aus unserer europäischen Perspektive wirkt das Leben hier immer noch arm: kleine Häuser aus Lehm, in denen zum Teil ein Dutzend Leute leben, kochen über offenem Feuer und als Fortbewegungsmittel bleiben oft nur die eigenen Füße. Die Zufriedenheit der Menschen fasziniert uns.

Dinas Eltern
Dinas Eltern
Frauen kochen zusammen
Frauen kochen zusammen
Feierliche Bibelübergabe

An unserem letzten Tag in dem kleinen Bergdorf feiert die Gemeinde eine Abschlussfeier der Kinderbibelgruppen. Das Programm Philippus-Junior ist hier seit einigen Jahren sehr erfolgreich. Auch Dina leitet aktuell eine Gruppe mit mehr als 20 Kindern. In dem kleinen Innenhof des Gemeindehauses kochen Frauen aus dem Dorf das gemeinsame Essen: eine halbe Kuh wird für diesen besonderen Anlass zubereitet. Viele Dorfbewohner sind Christen und besuchen eine der drei Gemeinden im Umkreis. Zu der feierlichen Bibelübergabe kommen auch Kinder aus dem Nachbardörfern, die das Programm erfolgreich abgeschlossen haben. Der Nachmittag ist chaotisch, überall wuseln Kinder herum, während vorne eine kleine Lobpreisband spielt. Dina überreicht den Kindern feierlich ihre Kinderbibeln und schon bald sitzen die Mädchen und Jungen zusammen und blättern neugierig durch die bunten Seiten. Zum Abschluss gibt es ein gemeinsames Abendessen und dann heißt es für uns auch schon Abschiednehmen. Wir freuen uns sehr über die vielen eindrücklichen Erlebnisse der letzten Tage und sind dankbar, dass die Menschen uns mit so großer Freude Einblicke in ihr Leben gegeben haben. Das besondere Lebensgefühl dieses Ortes werden wir so schnell nicht vergessen.

Bibelfeier

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09.04.2024

Zu Besuch an einem der ärmsten Orte der Welt

Momentan ist ein vierköpfiges Team der Bibel Liga in Peru unterwegs, dem diesjährigen BibelStern-Land. Gemeinsam mit Alejandro, dem Leiter der peruanischen Bibel Liga, besuchen sie Gemeinden und Bibelstudiengruppen und sammeln Material für das nächste Bibelbeweger-Magazin und den BibelStern-Clip. Im Reiseblog nimmt das Team Sie mit nach Peru und teilt erste Erlebnisse.

Team
Samuel, Alba, Maya und Reinhard (v.l.) besuchen Christen in Peru
„Leben in Fülle“ – mitten im Slum

Das Viertel auf einem der Hügel rund um Lima zu erreichen, ist bereits ein kleines Abenteuer. Unseren Mietwagen mussten wir unten abstellen, denn die extrem steilen und staubigen Straßen kann ein Auto kaum erklimmen. Weiter ging es in kleinen Gefährten, die in Peru „Motorrad-Taxis“ genannt werden: motorradähnliche Gefährte, die mit einem Eisengestell umbaut sind und auf dessen Rückbank drei Leute Platz finden – zumindest mehr oder weniger. Mit knatterndem Motor und immer wieder durchdrehenden Reifen ging es hinauf, vorbei an riesigen Steinhaufen, kleinen Hütten und unzähligen Straßenhunden, die zwischen spielenden Kindern herliefen. Unser Ziel: ein kleines, unscheinbares Gemeindegebäude aus roten Ziegeln mit dem Namen „Vida abundante“, zu Deutsch „Leben in Fülle“. Pastor Wilfredo hat die Gemeinde zusammen mit seiner Frau vor elf Jahren gegründet und mithilfe der Bibel Liga Bibelstudiengruppen eingeführt. Drei Tage haben wir mit der Bibelgruppenleiterin Priscilla, ihrer Familie und der Gemeinde verbracht, um ihre Geschichte im diesjährigen BibelStern-Clip vorzustellen.

Samuel filmt die abenteuerliche Fahrt mit dem Taxi den Berg hinauf
Samuel filmt die Fahrt mit dem Motorrad-Taxi
Reinhard und Samuel bei den Dreharbeiten in Peru für den BibelStern-Clip 2024
Priscilla erzählt ihre Geschichte für den BibelStern-Clip
Geschwisterliche Herzlichkeit

Wir haben Interviews geführt, Fotos geschossen, das Leben von Priscilla, ihrer Familie und ihre Bibelgruppe gefilmt, haben zusammen gegessen, gebetet und geweint – fast fühlt es sich an, als wären wir in der Zeit zu einer kleinen Familie zusammengewachsen. Die Herzlichkeit, mit der uns die Menschen trotz ihrer schwer ertragbaren Lebensumstände empfangen haben, hat uns immer wieder sprachlos gemacht. Diese Menschen sind zwar äußerlich alles andere als reich – doch die Freude in ihren Augen, die Liebe in ihren Herzen und ihre Hingabe an Gott, zeugen von einem inneren Reichtum, der uns zutiefst berührt hat. Auch wenn wir traurig sind, uns von Priscilla und den anderen verabschieden zu müssen, werden die Erinnerungen an unseren Besuch durch unseren BibelStern-Clip mit Sicherheit noch lange lebendig bleiben.

Abendstimmung im Slum
Abendstimmung über Valle el Mirador

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04.04.2024

Neu: WhatsApp-Kanal der Bibel Liga

Wir laden Sie ein, Mission hautnah mitzuerleben – über den neuen WhatsApp-Kanal der Bibel Liga. Denn wir nehmen Sie mit auf unsere Reise nach Peru.

Am Donnerstag, den 4. April geht es los: Als vierköpfiges Team der Bibel Liga machen wir uns auf den Weg nach Peru. Unser Ziel: Gemeinden besuchen, Gemeinschaft mit unseren peruanischen Geschwistern erleben und die Videos zur diesjährigen Aktion BibelStern drehen. 

Während unserer Reise nehmen wir Sie mit in die Slums der Hauptstadt Lima und zu den Menschen in den Anden, die in Dörfern auf knapp 4.000 Metern über dem Meeresspiegel leben. Wie geht es den Christen vor Ort? Wie lernen Menschen in Peru durch die Bibel Liga-Programme Gott und sein Wort kennen? Und wie groß ist die Bibelnot vor Ort? Diesen Fragen gehen wir während unserer Reise nach und möchten Sie gerne an unseren Erlebnissen teilhaben lassen.

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WhatsApp-Kanal Bibel Liga
WhatsApp-Kanal beitreten: So geht’s!

1. Scannen Sie mit der Kamera ihres Smartphones den QR-Code. Lesen Sie diese Zeilen gerade bereits auf dem Smartphone? Dann klicken Sie einfach hier!

(Mozilla Firefox erkennt nicht, wenn man WhatsApp installiert habt. Kopieren Sie den Link dann in einen anderen Browser, z.B. Chrome)

2. Tippen Sie auf „Kanal beitreten“

3. Tippen Sie oben rechts auf die Glocke, um keine Nachrichten aus Peru zu verpassen.

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06.03.2024

Der YouTube-Kanal der Bibel Liga

Wie sieht das Leben eines Goldminenarbeiters in Kenia aus? Was macht ein Gemeindegründer in Nepal? Und was bewegt einen Fischer in Mexiko? Die Lebenswelt unserer Geschwister in den Einsatzländern unterscheidet sich oft sehr stark von der unsrigen. Uns in Deutschland fällt es oft schwer, uns vorzustellen, dass es Menschen gibt, die sich keine Bibel leisten können. Wir merken immer wieder: Ein Bild sagt manchmal mehr als tausend Worte. Ein Video sogar noch mehr. Deshalb bringen wir von den Reisen in unsere Partnerländer kurze Videos mit, die Ihnen einen Einblick geben, wie die Menschen vor Ort leben und was Ihre Hilfe bewirkt.

Stöbern Sie jetzt auf unserem YouTube-Kanal nach Geschichten, die Sie interessieren und tauchen Sie in die Welt von Bibelgruppenleitern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa ein!

Übrigens: Wenn Sie unseren Kanal abonnieren (auf die Glocke klicken), werden Sie benachrichtigt, wenn wir ein neues Video hochladen. Die Videos können auch in Gottesdiensten und Hauskreisen eingesetzt werden, z.B. als Inspiration, wie Gott weltweit seine Gemeinde baut.

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