Gottes Wort verändert Leben. Auch im tiefsten Dunkel
26 Jahre Bürgerkrieg, ein verheerender Tsunami im Jahr 2004, islamistische Anschläge auf Kirchen und Hotels 2019, dann die Pandemie und eine schwere Wirtschaftskrise – Sri Lanka war in den letzten 30 Jahren schwer gebeutelt. Die Menschen sind traumatisiert. Nicht umsonst weist das Land eine der höchsten Selbstmordraten weltweit auf. Mitten in diese Dunkelheit hinein bricht sich Gottes Licht Bahn. Denn die Menschen strecken sich nach wahrer Hoffnung aus.
Es braucht Bibeln, leicht verständliche Studienhefte und Schulungen, damit traumatisierte Menschen in Sri Lanka den Gott kennenlernen, der tröstet, befreit und neues Leben schenkt. Helfen Sie mit, dass Hoffnungslose Gott begegnen! Mit Ihrer Hilfe möchten wir 3.000 Sri-Lanker mit einer Bibel und einem Bibelkurs beschenken.
- Mit 21 Euro ermöglichen Sie drei Interessierten die Teilnahme an einem Bibelkurs und eine eigene Bibel
- Mit 140 Euro schenken Sie 20 Menschen die Kursteilnahme inklusive eigener Bibel
Spendenziel
21.000,00 €
Bisher eingegangen: 1.803,00 €
Mit 7 Euro schenken Sie einer Person in Sri Lanka eine eigene Bibel und die Teilnahme an einer Bibelgruppe.
Wie viele Menschen möchten Sie beschenken?
Einblicke in die Arbeit vor Ort
Der Arbeit in Sri Lanka haben wir ein ganzes Magazin voller Berichte gewidmet, die zu Herzen gehen. Lesen Sie im Magazin 1/2026, wie Gott Menschenleben verändert! Das Magazin erhalten Sie auch als Download oder als gedrucktes Exemplar kostenfrei in unserem Shop.
Zwischen Armut und Hoffnungslosigkeit
„Ich bin in extreme Armut hineingeboren und war meine ganze Kindheit lang verzweifelt. Ich wollte nur, dass dieser Hunger endlich aufhört.“ – Die Geschichte des 21-jährigen Sibi ist traurige Realität allzu vieler junger Menschen in Sri Lanka. 26 Jahre Bürgerkrieg und eine seit 2019 andauernde humanitäre Krise haben das Land in die Knie gezwungen. Doch es gibt Hoffnung. Auch wenn Sibis Weg dahin kein leichter war…
„Ich war verzweifelt.“
Sibi war erst ein Jahr alt, als sein Vater die Familie verließ. Sein Stiefvater war ein Trinker. Seit der junge Mann denken kann, hat große Armut seinen Alltag geprägt. Schon als kleiner Junge stand er morgens um 4 Uhr auf, um vor der Schule auf dem Maisfeld zu helfen. In der Schule bekam er die einzige Mahlzeit am Tag. Nach dem Unterricht arbeitete er auf dem Markt oder half auf Fischerbooten aus. Im Gegenzug bekam er Gemüse oder Fisch, was er mit nach Hause bringen konnte. „Obwohl ich mich abgerackert habe, war ich nicht in der Lage, die bittere Armut zu Hause zu lindern. Ich war verzweifelt und wollte nur eins: Geld“, sagt Sibi. Mit 16 Jahren schloss er sich einer kriminellen Bande an – eine folgenschwere Entscheidung, die nicht wenige seiner jungen Landesgenossen irgendwann aus der Not heraus fällen.
Gewalt für Geld
„Meine Aufgabe war es, Leute so lange zu bedrohen, bis sie uns Geld gaben. Ich war grausam, aber ich habe nie jemandem das Leben genommen“, erinnert sich Sibi beschämt. Dieser Lebensstil brachte ihm zwar endlich ein wenig Geld ein – Zufriedenheit fand er jedoch nicht. „Eines Tages sah ich, wie jemand vor meinen Augen ermordet wurde.“ Schuld verfolgte Sibi und er floh zu einem seiner Brüder in ein anderes Dorf. Seine Schwägerin lud ihn zum Gottesdienst ein. Dort hörte Sibi zum ersten Mal vom Evangelium. Doch seine Vergangenheit holte ihn immer wieder ein: „Als ich die Nachricht bekam, dass mein anderer Bruder bedroht worden war, rächte ich mich an seinen Peinigern. Einen von ihnen verletzte ich so sehr, dass er sogar ins Krankhaus musste.“ Sibi wurde daraufhin festgenommen und zu sechs Monaten Haft verurteilt.



Sibis Deal mit Gott
„Dort in der Zelle realisierte ich, dass ich niemanden hatte, an den ich mich wenden konnte – außer Gott.“ Er traf eine Abmachung: „Wenn du mich aus dem Gefängnis holst, werde ich dich als wahren Gott anerkennen.“ Und tatsächlich: Am nächsten Morgen wurde Sibi überraschend freigelassen. Es war derselbe Tag, an dem seine Schulabschlussprüfung stattfand, an der er nun doch teilnehmen konnte. „Ich konnte es kaum glauben. Dieses Wunder hat mein Leben völlig verändert.“
Endlich Frieden
Auch Sibi machte seinen Teil der Abmachung wahr: Regelmäßig besuchte er nun die Gemeinde und schloss sich einer Bibelgruppe an. Bibelgruppenleiterin Sasikala beantwortete geduldig jede einzelne seiner Fragen. „Gottes Wort und Gebet haben mir das Leben gerettet. Ich bin nicht mehr derselbe“, freut sich Sibi. Nach Abschluss der Bibelgruppe hat der mittlerweile 21-Jährige nicht nur zum ersten Mal eine eigene Bibel bekommen – er beschloss, sein neues Leben mit Jesus öffentlich sichtbar zu machen und ließ sich taufen.
Sasikala: Frei von Suizidgedanken
„Gott hat mich von Suizidgedanken befreit. Ich möchte, dass alle Leute aus meinem Dorf ebenfalls Hoffnung in Gott finden.“
Helfen auch Sie mit, dass Menschen in Sri Lanka Gott kennenlernen und Hoffnung finden! Ihre Unterstützung macht Bibelgruppen möglich und finanziert Bibeln, Kursmaterial und die Schulung von Leiterinnen und Leitern vor Ort.
Das bewirkt die Bibel Liga in Sri Lanka
Beim Philippus-Programm studieren Menschen in Bibelgruppen gemeinsam Gottes Wort und hören das Evangelium. Dafür werden vor Ort einheimische Leiterinnen und Leiter ausgebildet sowie Bibeln und Kursmaterial bereitgestellt. Außerdem schult die lokale Bibel Liga Personen, die Gemeindegründung auf dem Herzen haben. Die Statistik zeigt die Ergebnisse der Bibel Liga-Arbeit letztes Jahr.
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Bibelgruppen-Teilnehmer
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Geschulte Gruppenleiter und Gründer
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Neu gegründete Gemeinden
Die Zahlen beziehen sich auf die Bibel Liga International (BLI). Das BLI-Geschäftsjahr 2025 ging vom 1.10.2024-30.09.2025. Die Statistik zeigt die Gesamtergebnisse des Einsatzlandes. Zum Einsatzland-Budget der BLI hat die Stiftung Bibel Liga anteilig beigetragen.