„Menschen-Fischer“ Arturo

Bericht aus Mexiko

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Fischer und Gemeindegründer

Wie lebt Arturo? Was treibt ihn an? Und warum kann er als „Menschenfischer“ bezeichnet werden? Lernen Sie Arturo in unserem Video-Clip in knapp 4 Minuten kennen.

Arturo: Berufen trotz Widerständen

„Ich will euch zu Menschenfischern machen.“  Matthäus 4,19 (NGÜ)

Vom einfachen Fischer zum Berufenen

Die ersten Jünger Jesu waren nicht reich. Sie hatten keine Kontakte in die damalige ‚High Society‘. Es waren einfache Fischer. So wie Arturo in San Mateo del Mar, einer kleinen Stadt im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca. Er ernährt seine Familie durch den Fischfang. Auch Arturo ist arm und hat keine ‚Connections‘. Aber er hat sich wie die Jünger Petrus und Andreas rufen lassen und wurde ‚Menschenfischer‘. Seitdem gibt er den Menschen seiner Umgebung das Evangelium weiter und lädt sie ein, Jesus nachzufolgen.

Seine Heimat: Gemisch von Glaube und alten Riten

Der Bundesstaat Oaxaca ganz im Süden an der Pazifikküste gilt als eine der ärmsten Regionen Mexikos. Etwa 15% der Bevölkerung sind protestantische Christen. Die meisten Menschen in Oaxaca sind dem Namen nach katholisch, aber ihr Glaube ist ein Gemisch von Traditionen, Riten und der Verehrung der Jungfrau von Guadalupe. Häufig wird sogar Magie in die religiöse Praxis integriert. Mit dem Zeugnis der Heiligen Schrift und ihren Grundwahrheiten hat dieser Glaube kaum etwas gemein. Arturo bekümmert das sehr.

Arturo (im blauen T-Shirt) mit einer Bibelgruppe.
Die Teilnehmer/-innen haben soeben ihre eigene Bibel bekommen und halten den neuen Schatz fest in ihren Händen.
„Mein Leben war dunkel und leer“

„Bevor ich Christus begegnete, war auch mein Leben geistlich dunkel und leer“, so der Fischer im Rückblick. Seine Eltern – wie schon seine Großeltern – verehrten den örtlichen Schutzpatron und eine Statue der Jungfrau Maria. Aber Arturo fühlte eine große Leere in seinem Herzen. Als er zum Glauben an Jesus Christus fand, schloss er sich einer protestantischen Gemeinde an. Das stieß in seiner Familie auf großes Unverständnis. In ihren Augen verriet Arturo die Familientraditionen. Von Gottes Wort wollten Eltern und Geschwister nichts wissen. Aber Arturo ließ sich nicht entmutigen. Er nahm seine Berufung ernst und verkündete unerschrocken das Evangelium.

Ausbildung zum Bibelgruppenleiter und Gemeindegründer

Die Ausbildung zum Bibelgruppenleiter und später auch zum Gemeindegründer durch das lokale Bibel Liga-Team half ihm sehr, Menschen zu Jesus und seiner Gemeinde zu führen. Arturo hat auch in anderen Gemeinden Gruppenleiter ausgebildet und steht den Leitern mit Rat und Tat zur Seite. Auch aus seiner Familie haben inzwischen einige zum Glauben an Jesus gefunden.

Mit Workshops Kinder und Jugendliche erreichen

Mit einer Nachbargemeinde führt Arturo Workshops für Kinder und Jugendliche durch und bringt ihnen Gitarre spielen, Palmkörbeflechten, Haare schneiden und Fischernetze weben bei. Und sie sprechen über zentrale biblische Texte.

Mittel für Bibeln fehlen

Die meisten in den Bibelgruppen und Bibel Liga-Partnergemeinden können das Geld für Bibeln aus eigenen Mitteln nicht aufbringen. Manche haben gar kein Einkommen und bei anderen übersteigt der Kauf einer Bibel ihren Wochenlohn.

Sie können die mexikanischen Geschwister unterstützen!

Helfen Sie mit, das Leben von Menschen in Mexiko für immer zu verändern. Mit 7 Euro schenken Sie einer Person eine Bibel und die Teilnahme an einem Bibelstudienkurs. Mit 70 Euro schenken Sie einer 10-köpfigen Kleingruppe die Teilnahme am Kurs inklusive Bibel.

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