Wie Bibeln Leben verändern: Salomes Schule in Kenia bringt 500 Kindern Hoffnung
Ein Traum beginnt mit 31 Dollar und einem Gebet
Salome träumte schon seit vielen Jahren davon, eine eigene Schule zu gründen. 2017 begann er, endlich wahr zu werden – mit 31 Dollar, ein paar geliehenen Stühlen und einem Gebet. Salomes Durchsetzungskraft, ihre Geduld und ihr Glaube an einen mächtigen Gott haben dazu geführt, dass heute über 500 Kinder aus meist schwierigen Familienverhältnissen die Schule besuchen. Seit über 15 Jahren lehrt sie Sprachen. „Unterrichten ist meine Berufung“, sagt sie. „An meiner Schule lieben und behandeln wir die Lernenden wie unsere Kinder.“ Das bleibt nicht wirkungslos. Die meisten der Schüler kommen aus zerbrochenen und einkommensschwachen Familien, viele wachsen nur bei ihrer Mutter auf. Frühe Schwangerschaften, gewalttätige Männer und abwesende Väter tragen dazu bei, dass es knapp 40 Prozent Alleinerziehende in Kenia gibt. An Salomes Schule blühen die Jungen und Mädchen auf. „Wir haben das Privileg, die Kinder und Teenager in einem wichtigen Altersabschnitt positiv zu prägen. Diese Chance will ich nutzen“, sagt sie.


Die Bibel als Fundament für die nächste Generation
Ihre ethische Grundlage ist die Bibel. „Ich glaube, was in Psalm 119,9 (GN) steht: ‚Wie kann ein junger Mensch sein Leben meistern? Indem er tut, was du gesagt hast, HERR.‘ Deshalb ist es mir sehr wichtig, dass meine Schüler Gottes Wort kennen.“ Allerdings fehlten Salome die Mittel, Bibeln zu kaufen, da sie sehr teuer sind. Als sie von einem befreundeten Pastor vom Philippus-Programm der Bibel Liga erfuhr, war sie begeistert und nahm sofort Kontakt auf. Sie und die anderen Lehrer an der Schule erhielten bald eine Schulung – und die Bibeln, nach denen sich Salome so gesehnt hatte. „Seit 2024 steht das Bibelstudium und der Austausch über die Texte nun jeden Freitag auf dem Stundenplan. Jedes Kind hat endlich seine eigene Bibel.“
Hoffnung, die Kreise zieht – über die Schule hinaus
„Gottes Wort verändert die Schüler“, beobachtet Salome. „Sie streiten nicht mehr wegen jeder Kleinigkeit. Sie lernen Bibelverse auswendig, weil sie merken, dass sie ihnen Kraft geben. Gottes Wort wirkt therapeutisch und gibt ihnen Hoffnung.“ Salome beobachtet, dass die Kinder auch ihre Eltern positiv beeinflussen. „Eltern fangen an, Gottesdienste zu besuchen und sich für das Evangelium zu öffnen.“ Sie ist voller Dankbarkeit: „Der Kontakt mit der Bibel Liga war ein Geschenk des Himmels“, sagt sie glücklich. „Danke an all die Spender. Ihr wisst nicht, was ihr alles Gutes bewirkt. Wir dürfen die Früchte davon sehen und können nur staunen.“


























