27.000 Euro für das Bibel-ABC Nepal!

Für unser Projekt „Bibel-ABC Nepal“ sind 27.060 Euro (Stand: 25.10.2023) zusammengekommen! Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit Ihnen gemeinsam das Spendenziel erreicht haben und sagen allen Spenderinnen und Spendern von Herzen „Dhan’yavāda“ (Vielen Dank) – auch im Namen unserer lokalen Partner.

Die Kurse erreichen ganze Familien mit dem Evangelium
Pastor Gangaram
Pastor Gangaram

Einer von ihnen ist Pastor Gangaram. Er lebt im Westen Nepals in der Region Bardiya und war 22 Jahre lang Hindu, bevor er zum Glauben an Jesus fand. Heute bietet er bibelbasierte Englischkurse an, um seine Landsleute mit dem Evangelium zu erreichen.

20 Kinder besuchen zurzeit seinen Englischkurs. Ihre Familien sind meist strenge Hindus. Zu Hause erzählen die Kinder begeistert von den biblischen Geschichten. „Die Kurse motivieren immer wieder ganze Familien, in den Gottesdienst zu kommen und sich für den Glauben zu öffnen”, erzählt Gangaram. Einige nehmen daraufhin an Bibelstudiengruppen teil. Gangaram weiß: Für Gott ist nichts unmöglich. „Ich habe gesehen, wie Familien sich verändert haben, seit sie Gottes Wort lesen.“

Ihre Unterstützung ermöglicht es Menschen in Nepal, sich weiterzubilden, und gleichzeitig – vielleicht zum ersten Mal – mit dem lebendigen Gott in Berührung zu kommen. Vielen Dank!

Eine Bibel-ABC Klasse aus Nepal bestehend aus Mädchen und jungen Frauen
Ein Teil der Schülerinnen von Pastor Gangaram

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Andrea: Wie eine Neunjährige an ihrer Schule missioniert

„Niemand soll dich verachten, weil du noch jung bist. Sei allen Glaubenden ein Beispiel mit deinem Reden und Tun, deiner Liebe, deinem Glauben und deiner Reinheit.“ 1. Tim. 4,12 (Gute Nachricht)

Andrea Santiago Araujo aus Mexico ist zwar erst neun Jahre alt – doch hat sie Gottes Retterliebe für die Menschen tief verinnerlicht. Bereits jetzt ist sie in ihrem Umfeld eine kleine Missionarin. Andreas Eltern sind Teil einer Gemeinde. Sie selbst hat Gott durch die Kinderbibelgruppen kennengelernt. Der Bibel Liga-Kinderkurs„Vida de Jesús“ (dt. Jesu Leben) hat ihr geholfen, die biblischen Wahrheiten zu verstehen. „Die Leute mögen uns vielleicht nicht, aber in Gottes Augen sind wir geliebt. Er hat uns gemacht und wir sind ihm wichtig“, erklärt sie. Diese Erkenntnis ist bereits tief in ihr Herz gerutscht und sie lässt keine Gelegenheit aus, ihren Klassenkameraden davon zu erzählen. Besonders Sofia. Dieses Mädchen hat es in der Schule nicht leicht. Mitschüler lachen sie häufig aus, weil sie eine Brille trägt. Ihre Mutter ist bei der Armee und Sofia muss sich oft um ihre Großmutter kümmern. „Sofia war immer traurig und allein. Ich habe ihr erzählt, dass Gott sie wunderbar gemacht hat. Jetzt ist sie viel fröhlicher. Sie hat neue Freunde und vor allem ist Jesus nun ihr Freund und begleitet sie jeden Tag“, erzählt Andrea mit leuchtenden Augen.

„Gott macht alles neu“

Auf die Frage, was ihre Lieblingsbibelstelle ist, antwortet Andrea: „1. Mose 17,1: ‚Ich bin der allmächtige Gott.‘ (Hoffnung für Alle) Denn Gott kann alles neu machen – so wie bei Sofia.“ Mittlerweile besucht Sofia ebenfalls die Kinderbibelgruppe und auch ihre Mutter und Großmutter kommen nun zur Gemeinde. Dort nehmen sie an einem Jüngerschaftskurs teil.

Für ihre Zukunft wünscht sich Andrea, immer mehr über Gott zu erfahren und sein Wort zu studieren. Außerdem möchte sie viele Sprachen lernen, um möglichst vielen Menschen auf der Welt von Jesus erzählen zu können; vor allem Kindern.

Philippus Junior

Durch das Programm „Philippus Junior” werden Kinder spielerisch an biblische Geschichten herangeführt und mit dem Evangelium vertraut gemacht. Das Material ist kindgerecht gestaltet und macht bereits den Kleinsten Lust auf mehr. In Mexico wurden im letzten Jahr mehr als 4.000 Kinder und Jugendliche durch Bibelgruppen in Gemeinden und an Schulen erreicht. Wir freuen uns, wenn Sie sich mit einklinken: Schon mit 7 EUR ermöglichen sie einem Kind einen Bibelkurs und eine eigene Kinderbibel.

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Audio-Bibel: Trotz Blindheit Zugang zu Gottes Wort

Nchena Muleya aus Simbabwe hatte lange Zeit Erfolg: Als Elektronikhändler verdiente er gutes Geld und war viel unterwegs. Seine Frau und Kinder hielten zu Hause die Stellung. Nchena genoss die Bewunderung von anderen Frauen und war stolz auf das, was er alles erreicht hatte. Bis ihm eines Tages alle seine Sicherheiten wegbrachen. 

Plötzlich bekam Nchena schwere gesundheitliche Probleme. Zuerst schwollen seine Beine an und schmerzten. Im darauffolgenden Jahr bekam er Probleme mit seinen Augen, sodass er schließlich erblindete. Er konnte nun seiner Arbeit nicht länger nachgehen; die Familie kam in existenzielle Nöte. Das belastete die ohnehin schon angespannte Beziehung zu seiner Familie sehr. Verzweifelt suchte Nchena Hilfe bei traditionellen Heilern, um wieder gesund zu werden. Doch ohne Erfolg.  

Nchena aus Simbabwe mit seiner Familie und seiner Audio-Bibel vor seiner Hütte.
Gott schenkt Wiederherstellung – vor allem im Inneren

Als Nchena schließlich eine Kirche fand und anfing, den Gottesdienst zu besuchen, veränderte sich nach und nach alles. „Als ganze Familie luden wir Jesus in unser Leben ein. Ich versöhnte mich mit meiner Frau und meinen Kindern und sogar meine Beine wurden geheilt“, erzählt Nchena glücklich. Nur sein Augenlicht hat er bisher nicht wiedererlangt. Doch er hat gelernt, seinen Alltag trotzdem zu meistern. Als ganze Familie brennen sie Ziegel und verkaufen diese im Dorf. Der Gewinn ist nicht groß, doch können sie damit ihre Existenz sichern. Beruflicher Erfolg ist Nchena nun nicht mehr so wichtig. Was ihn erfüllt, ist seine Beziehung zu Gott. „Ich beginne jeden Tag mit Gebet und nach Feierabend höre ich mir zusammen mit meiner Familie Bibeltexte mithilfe meiner Audio-Bibel an. Ich bin der Bibel Liga so dankbar, dass sie mir die Audio-Bibel geschenkt hat.“ Auf diese Weise hat Nchena trotz seiner Sehbehinderung Zugang zu Gottes Wort. Das Buch Hiob ist sein Lieblingsbuch in der Bibel. „Hiobs Geschichte hat mir in meinem Zustand sehr geholfen. Als er alles verloren hatte und ganz am Boden war, hat Gott sein Leben wiederhergestellt und ihn erneut gesegnet. Das gibt mir Hoffnung.“

Trotz Blindheit von Gott berufen

Obwohl Gott sein Augenlicht (noch) nicht wiederhergestellt hat, ist für Nchena klar: Er will nicht mehr nur für sich selbst leben. „Gott hat mich berufen, ihm trotz meines Zustands zu dienen. Ich möchte an seinem Reich bauen.“ Deshalb ließ er sich von der Bibel Liga zum Kleingruppenleiter ausbilden. Zusammen mit seiner Familie und einigen Nachbarn trifft er sich regelmäßig, um gemeinsam die Bibel zu studieren. Auch andere aus seiner Gemeinde haben Kleingruppen ins Leben gerufen. „Die positiven Auswirkungen auf unser Dorf sind deutlich zu sehen. Vielen Menschen verbrachten ihre Tage lediglich damit, zu trinken und zu rauchen. Doch bei den Kleingruppenteilnehmenden sieht man einen Wandel. Ich bin davon überzeugt, dass die Beschäftigung mit Gottes Wort Menschen langsam und nachhaltig verändert.“ Schließlich hat Nchena genau das in seinem eigenen Leben erlebt.

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Mexiko: Im Gefängnis von Jesus erzählen

„Jesus ist auch für Schwerverbrecher am Kreuz gestorben!“ Davon sind Fernando und Ireri überzeugt. Deshalb erzählen sie im Gefängnis von Jesus. Das Ehepaar betreut mit ihrem Team sechs mexikanische Haftanstalten, in denen über 10.000 Menschen inhaftiert sind. „Der Herr hat uns eine so große Liebe für sie geschenkt, obwohl viele von ihnen schreckliche Verbrechen begangen haben“, erzählt das Paar. „Oft erleben wir, wie Männer und Frauen umkehren und durch Jesus Christus zu neuen Menschen werden.“

Fernando und Ireri besuchen Gefangene und erzählen ihnen von Jesus
Fernando und Ireri mit der Bibel für Gefängnisinsassen
Unterschiedliche Lebenswege

Fernandos und Ireris Weg in die Gefängnisarbeit war sehr unterschiedlich. Ireri wuchs in einem christlichen Elternhaus auf; ihre Mutter war eine bekannte Missionarin in Mexiko. Fernando dagegen kam erst als Erwachsener zum Glauben an Jesus. Aufgrund seines Lebensstils hatte er bereits ein Gefängnis von innen kennengelernt. Als die beiden heirateten, lebten sie ein typisch christliches Leben. „Wir besuchten regelmäßig die Gemeinde, arbeiteten mit und erzogen unsere Kinder im Glauben“, erzählen sie. „Doch dann kam der Punkt, an dem wir merkten, dass Gott uns eine Aufgabe gibt, die weit über unsere Vorstellungen hinausging.“

Startschuss für den gemeinsamen Dienst

In einem Gottesdienst erzählte ein Mann, der kürzlich aus dem Gefängnis entlassen worden war, seine Geschichte. Dabei wurde Fernando so angesprochen, dass er das Gefängnis-Besuch-Team seiner Gemeinde bei ihrem nächsten Einsatz begleitete. Er kam mit über 40 Gebetsanliegen der Gefangenen zurück. Ireri betete für jedes einzelne und schrieb Antwortbriefe.

Das war der Startschuss für ihren gemeinsamen Dienst. Seither haben sie unzählige inhaftierte Männer und Frauen in ein neues Leben mit Jesus begleitet. Die Besuchszeiten, Auflagen der Gefängnisse und Mitarbeitermangel fordern sie manchmal heraus. „Unser Ansatz ist es, Männer und Frauen in den Gefängnissen als Bibelkurs-Leitende auszubilden. So haben wir Mitarbeiter vor Ort in den verschiedenen Gefängnissen. Das Material der Bibel Liga und das Konzept der Philippus-Bibelkurse helfen uns dabei sehr“, sagen sie.  

Männer in einem mexikanischen Gefängnis feiern Gottesdienst
Männer in einem mexikanischen Gefängnis loben Gott
„Ohne die Bibel Liga wäre unsere Arbeit unmöglich“

Doch nicht nur um die Gefangenen kümmern sich Fernando und Ireri. „Wenn ein Mensch ins Gefängnis kommt, lässt er meist eine Familie zurück. Auch um sie sorgen wir uns. Denn sie brauchen neue Hoffnung – und wir sind davon überzeugt, dass sie in Jesus zu finden ist.“

„Ohne die Bibel Liga wäre unser Dienst nicht möglich“, sagt Fernando. Seine Botschaft an die Spenderinnen und Spender öffnet den Blick für Gottes weltweites Wirken: „Ihr habt keine Ahnung, was ihr tut und wie ihr an der Ausbreitung des Reiches Gottes teilhabt“, sagt Fernando. „Wir danken Gott sehr für eure Beteiligung an diesem Dienst. Vielleicht habt ihr noch nie ein Gefängnis betreten, aber ich möchte euch sagen, dass das, was ihr tut, die Herzen berührt und viele Menschen segnet.“

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Wenn Gott Wunden heilt

Mary mit einem Baby auf dem Arm in ihrem Dorf.

Gott heilt Wunden. Das erlebte Mary aus Sambia. Sie war erst 16 Jahre alt, als ihr Vater starb. „Mein Leben fühlte sich so sinnlos an“, erinnert sie sich. Dem jungen Mädchen fehlte die Kraft, um weiterzumachen. In dieser schweren Zeit bestand Marys Mutter mehr denn je darauf, gemeinsam in die Gemeinde zu besuchen. Am Anfang war Mary alles andere als begeistert. „Meine Mutter betonte, dass das Leben ohne Christus sinnlos und unbedeutend sei“, sagt sie. „Ich konnte nicht verstehen, was sie mit diesen Worten meinte.“ Trotzdem ging sie ihrer Mutter zuliebe jeden Sonntag mit zu einem Bibelkurs der Bibel Liga in ihrer Gemeinde. Aus der anfänglichen Ablehnung entwickelte sich schnell Begeisterung. Schon bald begann Gott, in Marys Herz zu wirken. „Ich wollte mehr über Jesus erfahren“, sagt sie. „In der Bibelstudiengruppe wurde mir klar, dass man Gott kennenlernen und eine enge Beziehung zu ihm haben kann, wenn man sein Wort studiert und im Alltag nach der Bibel lebt.“ Mary merkte, dass eine Beziehung zu Christus Halt gibt – besonders im Angesicht der Trauer. „Nun habe ich inneren Frieden und freue mich immer, wenn ich das Wort Gottes höre“, sagt sie.

Im Laufe der Zeit wurde Marys Engagement für das Bibelstudium immer größer. Jetzt, mit 18 Jahren, hat Mary es sich zur Aufgabe gemacht, die gute Nachricht mit ihren Mitmenschen zu teilen. „Das Material von der Bibel Liga hat dazu beigetragen, dass sich mein Leben verändert hat. Ich danke Gott für euch!“

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Eine Soldatin lernt Lesen und Schreiben – und findet Hoffnung

Eine einmalige Chance

Bibiana Amuna Willson ist 45 Jahre alt und Mutter von fünf Kindern. Sie dient als Soldatin bei den südsudanesischen Volksverteidigungskräften. Eines Sonntags hörte sie in ihrer Kirche von der Möglichkeit, an einem Alphabetisierungsprogramm für Erwachsene von der Bibel Liga teilzunehmen. „Ich sagte mir: ‚Wow! Was für eine großartige Chance für mich, Lesen und Schreiben zu lernen, damit ich in meinem militärischen Beruf besser dienen kann!’“, erzählt sie.  Wie viele andere Frauen im Südsudan hatte Bibiana nie die Chance, einen Schulabschluss zu machen. Nach dem Gottesdienst ging sie deshalb sofort zum Gemeindesekretär, um sich für das Programm einzutragen.

Bibiana erhält die Urkunde für den Abschluss des Bibel-ABC der Bibel Liga
Bibiana bei der Abschlussfeier des Bibel-ABC-Kurses.
Die Teilnehmer des Alphabetisierungskurses der Bibel Liga hören gespannt zu.
Der Bibel-ABC-Kurs ist gut besucht, denn die Nachfrage ist hoch.
Mehr als Lesen und Schreiben lernen

„Mein Vater starb, als ich noch sehr jung war. Wir hatten niemanden, der für uns die Felder weiter bewirtschaftete, um unsere Schulgebühren zu bezahlen. Meine Geschwister und mir blieb nichts anderes übrig, als die Schule abzubrechen“, erinnert sie sich. Währenddessen wütete der Bürgerkrieg zwischen dem Nord- und Südsudan. Bibiana trat in die Armee ein. Während des Befreiungskampfes war der Militärdienst freiwillig und wurde nicht bezahlt. Als erwachsene Frau doch noch die Schulbank drücken zu können, hätte Bibiana bis vor Kurzem kaum für möglich gehalten. Doch das Bibel-ABC-Programm hilft ihr nicht nur in ihrem beruflichen Alltag weiter. „In dem Kurs habe ich mehr gelernt als Lesen und Schreiben. Mein Verständnis für Gott und sein Wort und mein Glaube an ihn sind in den neun Monaten des Programms stark gewachsen. Auch die Beziehungen, die wir als Schüler untereinander aufgebaut haben, sind wertvoll.“

Die Hoffnung nach Hause bringen

Die positiven Erlebnisse während des Alphabetisierungskurses möchte Bibiana nicht für sich behalten. „Ich habe eine gemeinsame Zeit in Gottes Wort auch zu Hause eingeführt, was mein Familienleben deutlich verbessert hat. Einige meiner Kinder haben sogar beschlossen, an einem wöchentlichen Treffen in der Kirche teilzunehmen.“ Dennoch ist die Situation zu Hause für Bibiana nicht einfach. Ihr Mann trinkt oft zu viel Alkohol, sucht Streit und verhält sich ihr gegenüber respektlos. „Beten Sie für meinen Mann, dass Gott ihm Gnade erweist und ihn errettet“, bittet sie. Neue Hoffnung bekommt Bibiana beim Bibellesen. „Immer wenn ich Psalm 67,1-3 lese, denke ich an Gottes Barmherzigkeit und Segen. Mein Wunsch ist es, dass jeder erkennt, dass er Gott ist – auch mein Ehemann und meine Kinder.

Die Teilnehmer des Bibel-ABC bei der Abschlussfeier
Jeder und jedem Teilnehmenden wird ein Zertifikat überreicht.
Ein Teilnehmer am Bibel-ABC freut sich über den erfolgreichen Abschluss des Kurses.
Der Kursabschluss wird zelebriert, denn für viele ist es die erste Abschlussfeier
30 Euro verändern ein Leben – ermöglichen Sie einer Person die Teilnahme am Bibel-ABC-Kurs.

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Danke für 29.900 € für Kolumbien!

Volles Bibelllager in Kolumbien
Volles Lager – dank Ihrer Spende!

Für unser Projekt „Bibeln für Kolumbien“ sind 29.923 Euro (Stand: 25.07.2023) zusammengekommen!

Dafür sagen wir allen Spenderinnen und Spendern von Herzen „Muchas Gracias“ – auch im Namen unserer lokalen Partner. Sie freuen sich sehr über Ihre Großzügigkeit, denn der Bedarf an Bibeln und Schulungsmaterial ist hoch. Nach dem mehr als 50 Jahre andauernden Bürgerkrieg geschieht in Kolumbien ein Aufbruch. Endlich gibt es Hoffnung auf Frieden. Die Christen tragen dazu bei, denn sie erzählen an dunklen Orten mutig von Jesus, dem Friedefürst. Egal ob im Gefängnis, in einer Drogen-Rehaklinik oder unter Familien in herausfordernden Umständen – Gottes Reich wächst! Danke, dass Sie mit Ihrer Spende Menschen ihre erste eigene Bibel und die Teilnahme an einem Bibelkurs geschenkt haben!

Kinder freuen sich über Bibeln
Eine Familie, die aus Venezuela geflüchtet ist, freut sich über Gottes Wort.
Gemeinsames Bibelstudium
Gemeinsames Bibelstudium ist nun möglich!

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Lemba erkennen den Messias

„Schabbat Schalom, Schabbat Schalom…“ tönt es aus der kleinen Synagoge in Harare, der Hauptstadt Simbabwes an einem Samstagmorgen. Männer mit Kippas breiten den blau-weißen Tallit (Gebetsschal) über sich und ein junger Mann bläst das Schofarhorn (Widderhorn). Man merkt schnell: Es ist ein besonderer Gottesdienst, der hier stattfindet.

Mann mit Schofarhorn
Ein junger Mann bläst das Schofarhorn
Die Lemba: Einer der verlorenen Stämme Israels?

In dem kleinen Gebäude versammeln sich Juden, die an Jesus als ihren Messias glauben. Pastor Perez Hamandishe hat die messianische Gemeinde gegründet. Er gehört dem Stamm der Lemba an; einer Volksgruppe, die in Simbabwe, Südafrika und Malawi lebt. Manche sind Muslime, andere Christen. Und viele von ihnen glauben, von den biblischen Israeliten abzustammen. Sie zählen sich zu den „verlorenen Stämmen“, zu denen man seit der Zerstörung des Nordreichs im 8. Jahrhundert v. Chr. keine Spur mehr hat. Die Bräuche vieler Lemba-Angehörigen erinnern stark an das Judentum: Sie folgen den Speisegesetzen, beschneiden ihre Söhne und vermeiden Mischehen mit anderen Volksgruppen. „Als ich mich mit der Bibel beschäftigte, gewannen unsere jahrhundertealten Traditionen und Rituale plötzlich an Bedeutung“, sagt Pastor Perez, auch bekannt als „Cohen Hamandishe“, Priester Hamandishe. Er hat das Bibel Liga Training für Gemeindegründer besucht. Daraus ist schließlich diese Gemeinde entstanden.

Pastor Perez
Pastor Perez
Entzünden der Schabbatkerzen
Perez‘ Ehefrau entzündet die Schabbatkerzen
Jesus im Alten Testament erkennen

An diesem Samstagmorgen besuchen etwa 50 Frauen und Männer den Gottesdienst. Es ist voll, manche sitzen sogar auf dem Boden. Nachdem Betty, die Frau von Pastor Perez, die Schabbatkerzen angezündet hat, rezitiert die Gemeinde ein Gebet. Gemeinsam feiern sie das Abendmahl. Die Parascha, der vorgegebene Wochenabschnitt aus der Thora, ist der Predigttext. Heute legt ein junger Mann das Wort Gottes aus – er ist weder Lemba noch Jude. Doch sein Herz brennt für das jüdische Volk und seinen Messias Jesus. Er ist davon überzeugt: „Wenn du den Messias nicht in der Thora findest, wirst du ihn auch nicht im Neuen Testament finden.“ Mit seiner Predigt öffnet er die Augen für Jesus, der gesagt hat: „Ihr forscht in der Schrift, weil ihr meint, in ihr das ewige Leben zu finden. Und dabei spricht sie gerade von mir.“ (Johannes 5,39 – NeÜ)

Gottesdienst
Gemeinsamer Lobpreis
Viele tragen Kippa
Viele der männlichen Besucher tragen eine Kippa (Kopfbedeckung)
Juden und Nichtjuden eins in Christus

Nach der Predigt singen die Besucher ein fröhliches Lied: „Wir preisen die Werke Gottes. Er hat uns seine Segnungen gegeben.“ Pastor Perez ist glücklich, das so zu erleben: „Ich träume von einer Gemeinde, die nicht nur aus Lemba besteht, sondern auch Menschen aus anderen Stämmen mit uns Gott loben.“ Seine Vision ist eine große Bewegung, in der sowohl Juden als auch Nichtjuden gemeinsam Gott nachfolgen. Deshalb erzählt er den muslimischen wie den jüdischen Lemba von Jesus – auch wenn er Widerstand erlebt. Und auch andere Stämme sollen die gute Nachricht hören. „Der Messias Jesus ist unser Friede. In ihm sind wir – Juden wie Nichtjuden – ein neuer Mensch“, ist Pastor Perez überzeugt. Schon jetzt erlebt er, wie diese Vision jeden Tag ein Stückchen mehr zur Realität wird.

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Bibel-App statt Buch?

Warum es trotz Digitalisierung gedruckte Bibeln und Gemeinschaft braucht

Immer mehr Menschen nutzen im Alltag ihr Smartphone – sei es zum Geld überweisen, die tägliche Bewegung zu messen oder um Kochrezepte zu suchen. Die digitalen Anwendungen durchdringen viele Bereiche unseres Lebens. So auch das Bibellesen. Bibel-Apps ermöglichen einen digitalen Zugriff auf Gottes Wort: jederzeit und von überall. Da die Digitalisierung längst auch in unsere Partnerländer Einzug gehalten hat, stellt sich die Frage, ob und inwiefern sich unsere Arbeit dadurch in Zukunft verändern wird. Bei unserem Besuch in Kenia haben wir dazu spannende Erkenntnisse gewonnen.

Ein Bibelgruppenteilnehmer aus Kenia liest in seiner gedruckten Bibel.
Die Bibel Liga hilft nur dort, wo Not herrscht

Digitalisierung ist in Kenia längst kein Fremdwort mehr. Etwa die Hälfte der Bevölkerung nutzt das Smartphone regelmäßig – Tendenz steigend. Louiza Mwalekwa, die Landesleiterin der Bibel Liga in Kenia, hält diese Entwicklungen für ihre Arbeit allerdings für wenig relevant. „Viele Menschen in ländlichen Gebieten haben kein Smartphone. Oft gibt es noch nicht einmal Strom“, sagt sie. In genau solchen Regionen ist die Bibel Liga aktiv. Vor der Einführung des Philippus-Programms in einer Gemeinde analysiert die Bibel Liga, wie bedürftig die Mitglieder sind. Die Hilfe soll bei denen ankommen, die sie am dringendsten benötigen. „Die Menschen haben kein Geld, um sich eine Bibel zu kaufen, geschweige denn ein Smartphone. Sie brauchen das Geld für Schulgebühren und das tägliche Überleben. Einige haben sogar nicht jeden Tag etwas zu essen“, erklärt Louiza. Auch wenn Kenia im Vergleich zu vielen anderen afrikanischen Ländern ein recht entwickeltes Land ist, leben ca. 36% der Menschen unter dem Existenzminimum. Dass jeder Privathaushalt ein Handy besitzt, mit dem die Familie Gottes Wort in einer Bibel-App liest, hält die Landesleiterin in der nahen Zukunft für undenkbar. Gedruckte Bibeln braucht es nach wie vor.

Es braucht eine persönliche Verbindung

Doch die Digitalisierung betrifft nicht nur das Bibellesen. Während Corona mussten auch in Kenia viele Aktivitäten gestoppt und auf alternative Kommunikationsmittel zurückgegriffen werden. Philippus-Schulungen, Gemeindegründer-Trainings und die Kontaktaufnahme mit Gemeinden – all das musste eine Zeit lang über Videoanrufe stattfinden. Doch nach Abklingen der Coronapandemie ruderte das Bibel Liga-Team schnell wieder zurück. „Wir nutzen diese Online-Kanäle nur, wenn es nicht anders geht“, berichtet Louiza. „Online-Veranstaltungen können zwar Inhalte vermitteln, aber es entsteht keine persönliche Verbindung. Wir wollen jedoch, dass Pastoren und Kleingruppenleiterinnen das Programm zu ihrem Herzensprojekt machen. Das gelingt nur, wenn wir Hand in Hand gehen.“

Gemeinschaft mit Glaubensgeschwistern

Bereits der Apostel Paulus betont im Hebräerbrief, wie wichtig die persönlichen Beziehungen der Glaubensgeschwister untereinander sind: „Spornt euch gegenseitig zu Liebe und zu guten Taten an. Und lasst uns unsere Zusammenkünfte nicht versäumen, wie einige es tun, sondern ermutigt und ermahnt einander, besonders jetzt, da der Tag seiner Wiederkehr näher rückt!“ (Hebräer 10,24-25, Neues Leben). Das galt nicht nur für die ersten Christen damals, sondern auch für die Teilnehmenden der Bibelstudiengruppen in Kenia heute. Die Digitalisierung schafft Abhilfe in der Not, aber kann das Beziehungsnetz vor Ort nicht ersetzen.

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Albanien: Spendenziel erreicht!

Für Bibelgruppen in Albanien sind 14.063 € Spenden (Stand: 17.05.2023) zusammengekommen! Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Sie machen es möglich, dass Menschen in Albanien mit atheistischem oder muslimischem Hintergrund vom Evangelium hören. So wie Elena aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Albaniens Hauptstadt Tirana. 

Gott gefunden durch Taten der Liebe

Elena ist 18 Jahre alt und ist in einer muslimischen Familie aufgewachsen. Doch vor wenigen Monaten lernten sie durch die Hilfsbereitschaft von Christen Jesu Liebe kennen. Elenas Familie gehört zu einer der ärmsten in ihrem Dorf. Als der Pastor einer christlichen Gemeinde Elenas Familie besuchte und seine Hilfe anbot, nahmen Elenas Eltern diese dankbar an. Doch kurze Zeit später erlebte die Familie einen Tiefschlag: Ein Brand zerstörte den Großteil ihres Hauses. Die Mitglieder der Gemeinde organisierten neue Möbel und reparierten die Schäden am Haus. „Die Christen luden mich zu einer Bibelgruppe ein und ich willigte ein. Ich wollte unbedingt wissen, warum sie eine solche Liebe für uns hatten”, erinnert sich Elena. „Als ich in der Bibel las, begann ich zu verstehen, dass Jesus mich liebt. Und dass der Glaube an ihn zu Taten der Liebe führt.” Elena sowie ihre Mutter und Geschwister wurden im Herzen berührt und unterstellten ihr Leben Jesus. Ihr Vater hat Jesus bisher noch nicht in sein Leben eingeladen, aber er ermutigt seine Familie, in die Kirche zu gehen, weil er die positiven Veränderungen an ihnen sieht. „Ich bete, dass auch er zu Jesus findet”, sagt Elena.

Elena aus Albanien hat durch die Hilfsbereitschaft von Christen, Gottes Liebe kennengelernt. Jetzt liest sie selbst in seinem Wort.

In ihrem Herzen empfindet sie große Dankbarkeit – einerseits für die Menschen in ihrer Gemeinde, aber auch gegenüber den Menschen, die es ihr ermöglicht haben, im Wort Gottes zu studieren. „Wir sind sehr arm und hätten es uns nicht leisten können, uns selbst eine Bibel zu kaufen. Ich danke allen von Herzen, die uns dieses Geschenk gemacht haben”, sagt Elena freudestrahlend.   

Philippus-Junior in Albanien: Auch die Kinder sagen Danke

Die Kinder aus Albanien, die am Programm Philippus-Junior teilgenommen haben, freuen sich über ihr Zertifikat.
Albanien: Eine stolze Teilnehmerin am Programm Philippus-Junior zeigt ihr Zertifikat.
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